Schulministerin Barbara Sommer widerspricht Kritik der Waldorfschulen

Schulministerin Barbara Sommer hat heute in Düsseldorf der Kritik der Waldorfschulen, die Berechnungsgrundlage der Landeszuschüsse sei falsch, entschieden widersprochen. "Unsere Berechnungen basieren auf den statistischen Angaben des Landes und des Bundes. Wir haben keinen Anlass, an der Richtigkeit zu zweifeln", erklärte die Ministerin.

04.07.2005 Nordrhein-Westfalen Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Allerdings wollen wir in Zukunft Schulen in freier Trägerschaft wieder besser fördern. Deshalb werden wir das Versprechen, die Ersatzschulfinanzierung auf das alte Niveau anzuheben, einhalten", sagte Sommer.

80 Prozent der Kosten an Waldorfschulen sind Personalkosten, die vom Land voll refinanziert werden. Lediglich 20 Prozent der Gesamtkosten stellen die Sachkosten dar. Davon werden die Bewirtschaftungskosten nach den Jahresrechnungen der Ersatzschulträger aufgrund ihrer eigenen Angaben in voller Höhe bezuschusst. Auch die Mietausgaben werden in ortsüblich angemessener Höhe refinanziert.


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