Sexualität und Geschlechterverhältnisse in der Schule

Der Leitantrag der 46. LandesschülerInnenkonferenz am vergangenen Wochenende beschäftigte sich mit dem Verhältnis zwischen den Geschlechtern im Unterricht. Die Delegierten der rheinland-pfälzischen Schulen bejahten den Antrag, der für gemischte Lerngruppen und geschlechterbewussten Unterricht Position bezieht. Neben weiteren Anträgen, die auch im Internet nachzulesen sind ([www.lsvrlp.de/aktivitaeten/lsk/](http://www.lsvrlp.de/aktivitaeten/lsk/)), wurde ein Antrag zur Abschaffung des Wahlalters diskutiert.

24.03.2009 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung, LSV RLP

Mit weiteren bildungspolitischen Themen setzten sich die Jugendlichen in Workshops auseinander. "Schülerinnen und Schüler sind zum Mitdenken und Mitmachen angeregt worden", so Tabea Maria Weiser, Landesvorstandsmitglied, die einen Workshop zum Thema "Umwelt und Schule" leitete.

"Es ist der Hammer, die Nacht zu nutzen, um mit vielleicht fünfzig coolen Leuten über Bildung zu diskutieren. Du brauchst wirklich eine gute Diskussionskultur, sonst geht's nicht", so Matthias Köberlein, Pressereferent im Landesvorstand, über die Mitternachtsdiskussion, die sich wie viele Gespräche am Rande der Konferenz um den Amoklauf in Winnenden drehte, der bei einigen Schülerinnen und Schülern die Wahrnehmung der Institution Schule verändert hat und erneut Anlass zur kritischen Auseinandersetzung mit dem Bildungssystem gab.

Alexander Lang und Lusalla Nzanza schieden aus dem Landesvorstand der LSV aus, neu gewählt wurden Ronja Gestrich (Gymnasium Hermeskeil) und Kevin Kirsten (Auguste-Viktoria-Gymnasium Trier).


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