Sieger des Landeswettbewerbs "Chemie im Alltag: das Experiment" geehrt
108 Schülerinnen und Schüler sind für ihre erfolgreiche Teilnahme am Landeswettbewerb "Chemie im Alltag: das Experiment" am Dienstag (21. März) in Stuttgart ausgezeichnet worden. Anlässlich der Verleihung der Urkunden und Preise an die jungen Nachwuchsforscherinnen und -forscher sagte Kultusminister Helmut Rau MdL: "Dem Wettbewerb gelingt es immer wieder aufs Neue, bei Kindern und Jugendlichen Begeisterung für experimentelles Arbeiten zu wecken. Die jungen Teilnehmer erleben Chemie von ihrer spannenden und faszinierenden Seite." An dem seit 1996 bestehenden Wettbewerb haben sich bisher mehr als 11.000 Schülerinnen und Schüler beteiligt.
21.03.2006 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-WürttembergDrei experimentelle Aufgaben mit Stoffen des täglichen Gebrauchs waren im vergangenen Wettbewerbsjahr zu bearbeiten: Die erste Aufgabe unter dem Motto "Osterhasen Farben lieben – auf Eiern und in Roten Rüben" verlangte die experimentelle Auseinandersetzung mit Lebensmittelfarben. Die zweite Aufgabe "Spitzer auf Tauchstation" führte zur Entdeckung von Magnesium oder Aluminium als Bleistiftspitzermetalle. Die dritte Aufgabe, "…dem Täter auf der Spur" beauftragte die Schülerinnen mit der Suche nach und der Identifizierung von Fingerabdrücken.
Die Forschungsaufgaben mussten von den Schülerinnen und Schüler selbst geplant, ausgeführt und interpretiert werden. "Die eingesandten Lösungen zeigen, dass die Schülerinnen und Schüler die Aufgaben ideenreich und kreativ, aber auch sorgfältig, exakt und diszipliniert bearbeitet haben", sagte der Kultusminister. Es werde deutlich, dass solche Wettbewerbe das Interesse von Kindern und Jugendlichen förderten, sich theoretisch und praktisch mit Fragen der Naturwissenschaft und Technik zu beschäftigen.
Die Wettbewerbsaufgaben zielen darauf ab, die Bedeutung chemischer Prozesse in das Bewusstsein der Jugendlichen zu rücken. Über den Chemieunterricht in der Schule hinaus trägt der Wettbewerb dazu bei, dass junge Menschen mit chemischen Sachverhalten umzugehen lernen. Der Wettbewerb ist Teil der Initiativen des Landes Baden-Württemberg, naturwissenschaftlich qualifizierten Nachwuchs zu fördern. Er wird getragen durch das Engagement von Lehrerinnen und Lehrern, das Interesse der Eltern sowie durch die finanzielle Unterstützung durch Freunde und Förderer. Dies sind insbesondere die Chemie-Verbände Baden-Württemberg, das Institut Dr. Flad, die Heidehof Stiftung GmbH Stuttgart, die Firma Hedinger Chemikalien Stuttgart und die Schulbuchverlage Klett und Schroedel u.a. Engagierte Chemielehrkräfte haben den vom Kultusministerium unterstützten Wettbewerb 1996 ins Leben gerufen und seither so erfolgreich weitergeführt, dass viele Bundesländer die Idee aufgegriffen und eigene Landeswettbewerbe eingerichtet haben.
Alle Aufgaben und viele weitere wichtige Informationen gibt es unter www.chemall-bw.de.
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