Sachsen

Spielend fit für die Schule

Beim Wettbewerb "Spielen macht Schule" wurden 25 sächsische Grund- und Förderschulen von einer Fachjury für ihr individuelles und kreatives Spielkonzept ausgezeichnet. Am 27. Juli 2011 fand die Jurysitzung statt, bei der die Siegerkonzepte pro Bundesland ausgewählt wurden. Die Gewinnerschulen werden in den nächsten Tagen die von ihnen ausgewählte Spielzimmereinrichtung mit Spielen von "UNO" bis "Twister" erhalten. Der Wert der Spielzimmerausstattung beträgt je nach Schulkonzept jeweils bis zu 5000 Euro.

23.08.2011 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

"Ziel der Initiative ist, das Spielen mehr in den Schulalltag der Kinder zu integrieren", so Kultusminister Roland Wöller. "Beim Spielen lernen die Schüler, sich zu konzentrieren, bestimmte Regeln einzuhalten und mit Sieg und Niederlage umzugehen", erklärte Wöller weiter.

Jedoch sitzen Kinder immer häufiger am Computer, surfen im Internet oder spielen Videospiele. Um dem entgegenzuwirken, sollen sie durch kreatives Spielen aktiv ihre Motorik schulen und ihren Wortschatz erweitern. Genügend Freiräume zum Ausprobieren bieten eine Reihe von Experimentier-, Logik-, Geschicklichkeits- und Outdoorspielen.

"Außerdem hilft das gemeinsame Spielen den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und den Spaß am Lernen zu entdecken", so der Minister.

2007 wurde der Wettbewerb vom Verein "Mehr Zeit für Kinder e.V." Frankfurt/Main und dem Transferzentrum für Neurowissenschaften und Lernen Ulm gegründet. Seither wurden schon insgesamt 564 Schulen mit Spielzimmern ausgestattet.

Die Jury bestand aus Herrn Michael Fritz, Geschäftsführer des Transferzentrums für Neurowissenschaften und Lernen in Ulm, Frau Simone Linden, Geschäftsführerin des Vereins "Mehr Zeit für Kinder e.V.", Isabel Schmidt, Projektleiterin "Spielen macht Schule" des Vereins "Mehr Zeit für Kinder e.V." und aus je einem Vertreter der Bundesländer. Herr Friedhelm Piepmeyer, Referatsleiter Grundschulen im Sächsischen Staatsministerium für Kultus und Sport, vertrat hierbei Sachsen.

Dieses Jahr beteiligten sich neben 43 sächsischen Schulen auch Schulen aus Hessen, Bayern, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Baden-Württemberg, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Saarland und Niedersachsen.

Im Frühjahr 2012 können sich diesmal Grundschulen aus allen 16 Bundesländern mit einem Spielkonzept bewerben.

Weitere Informationen sind abrufbar unter: www.spielen-macht-schule.de

Liste der 25 ausgezeichneten Schulen:

Grundschule Aue-Zelle (Aue)
Grundschule "Wilhelm Ostwald" (Grimma)
Jenaplanschule Markersbach (Markersbach)
Dietrich-Heise-Schule Görlitz (Görlitz)
Grundschule Bennewitz (Bennewitz)
Lernförderschule Elstertrebnitz (Elstertrebnitz)
Grundschule "Am Albertschacht" Freital-Wurgwitz (Freital)
Pestalozzi Grundschule (Schneeberg)
Grundschule Wiesa (Thermalbad Wiesenbad)
24. Grundschule Leipzig (Leipzig)
Friedrich-Ludwig-Jahn-Grundschule Ponickau (Thiendorf, OT Ponickau)
Grundschule Dippoldiswalde und Hort "Bunte Rappelkiste" (Dippoldiswalde)
Löwenzahn-Grundschule (Großpösna)
Grundschule "an der Elster" Hoyerswerda (Hoyerswerda)
Evangelisches Schulzentrum Pirna (Pirna)
Janusz-Korczak-Förderschule (Chemnitz)
Evangelische Grundschule Frankenthal (Frankenthal)
Grundschule "Ernst Beyer" Reinsdorf (Reinsdorf)
Grundschule Markersdorf (Markersdorf)
Grundschule zur Grabentour (Reinsberg)
Lessing-Grundschule Zittau (Zittau)
Grundschule Belgern (Belgern)
Grundschule Zabeltitz (Großenhain)
Grundschule Großharthau (Großharthau)
Schule für Erziehungshilfe (Dresden)

Einen Sonderpreis erhält der gemeinnützige Verein "Kinder in ihrer Freizeit e.V." aus Dippoldiswalde.


Schlagworte

Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden