BYOD

Unterricht: Smartphones erwünscht

(red/pm) Die private Mediennutzung der Schüler unterscheidet sich mittlerweile komplett von der in der Schule. Wie lassen sich diese beiden Welten verbinden? Und wie lassen sich private Smartphones, Tablets oder Laptops für den Unterricht nutzen?

28.08.2014 Artikel
  • © bikl.de

Das untersucht School IT Rhein-Waal. Das Projekt läuft seit zwei Jahren in der Euregio und wird vom Lehrstuhl für Mediendidaktik und Wissensmanagement der Universität Duisburg-Essen (UDE) geleitet. Vier Schulen mit ihren Wirtschaftspartnern aus dem Grenzgebiet machen mit. Weitere Schulen und sogar ganze Städte und Gemeinden am Niederrhein und im Ruhrgebiet möchten die Konzepte übernehmen.

Bei der Abschlusstagung am Donnerstag, 25. September, stellen die Projektteilnehmer ihre Erkenntnisse vor.

BYOD – Bring your own device – so nennt man es, wenn private mobile Endgeräte im Netzwerk einer Einrichtung verankert werden. Ein interessantes Konzept: Die Schüler werden beim Lernen unterstützt und erlangen IT-Wissen, das sie fürs Berufsleben gebrauchen können. Für die Schulen heißt das, den Unterricht neu zu konzipieren und Infrastrukturen aufzubauen, die technisch und rechtlich sicher sind. Dabei müssen sie auch die unterschiedlichen Geräte berücksichtigen, die mit anderen Betriebssystemen und Programmen laufen.

Bei der Tagung sprechen die Projektpartner über ihre Erfahrungen, die Rollen von Lehrenden, Schulleitern und Schülern. Sie stellen sichere und lernoffene WLAN-Lösungen vor. Was sich in der Schulentwicklung tun muss, damit Medienarbeit in den Unterricht integriert werden kann, thematisieren sie ebenso.

Mehr zum Thema: Mit dem privaten Smartphone in der Schule lernen – eine gute Idee?


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