Sachsen

Vom Kindergartenkind zum Schulanfänger: Tipps für einen guten Start in die 1. Klasse

Für 32.310 Schulanfänger kann das Ende der Sommerferien nicht schnell genug kommen. Auf sie wartet ein spannender neuer Lebensabschnitt: Am Samstag erhalten sie ihre Zuckertüte und dann heißt es Ranzen packen für den ersten Schultag am 3. September 2012. Damit der Übergang vom Kindergartenkind zum Schulkind möglichst problemlos verläuft, macht Kultusministerin Brunhild Kurth darauf aufmerksam, dass "das Lernen bereits vor der ersten Schulstunde beginnt".

30.08.2012 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Die Kinder müssen auf diesen Tag gut vorbereitet werden. "Damit die Erstklässler sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen, sollten Eltern gemeinsam mit ihren Kindern den Schulweg abgehen". Es sei vor allem wichtig, den Schulweg unter realen Bedingungen kennenzulernen, d. h., zu normalen Schulwegzeiten und nicht am Wochenende. Auch im Unterricht der Grundschule nimmt die Verkehrserziehung einen wichtigen Stellenwert ein. Fächerübergreifend und speziell im Fach "Sachunterricht" werden in den Klassenstufen eins bis vier die Verkehrsregeln vermittelt. In Zusammenarbeit mit der Polizei wird in der Grundschulzeit außerdem eine Fahrradausbildung angeboten.

Die Ministerin regte zudem an, die Abläufe des Schulalltages spielerisch durchzugehen. "Das hilft den Kindern, den neuen Lebensabschnitt leichter zu meistern und stärkt ihr Selbstvertrauen". Besonders wichtig ist der Ministerin, dass Schule nicht mit Angst verbunden wird. "Sprüche wie 'Jetzt beginnt der Ernst des Lebens' oder 'Von nun an weht ein anderer Wind' sind nicht hilfreich und setzen die Kinder unnötig unter Stress", so Kurth. Eltern, Geschwister und Verwandte können dem Kind Mut machen. Ein einfacher Zuspruch oder eine Bestätigung motivieren und fördern die Lust am Lernen.

Die Ministerin betonte außerdem, dass die Vorbereitungen trotz aller Tipps nicht übertrieben werden und in Stress ausarten dürfen – es gilt, ein gesundes Maß zu halten. Die Eltern selbst sollten sich nicht unter Druck setzen, sondern entspannt mit der neuen Situation umgehen. "Die Ruhe und Gelassenheit wird sich auch auf die Kinder übertragen", versicherte die Ministerin.


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