Von doppelter Staatsgründung bis Mauerbau. Klett präsentiert neues Quellenheft zum geteilten Deutschland 1949-1961
Passend zum "Tag der Deutschen Einheit" gibt der Ernst Klett Verlag ein neues Quellenheft heraus, das hilft, das Thema "Geteiltes Deutschland" für den Geschichts- oder Politikunterricht aufzubereiten.
01.10.2007 Pressemeldung Ernst Klett Verlag GmbHHätte die Wiedervereinigung statt 1990 schon 1952 erfolgen können? Das neueste Heft der Reihe "tempora" von Klett beantwortet diese und viele andere Fragen rund ums Thema "Geteiltes Deutschland". Mehr als 100 Originaldokumente bilden die deutsch-deutsche Politik der Zeit von 1949-1961, von doppelter Staatsgründung bis Mauerbau, ab.
Das Heft setzt vier thematische Schwerpunkte: Neben den Bedingungen und dem Ablauf der doppelten Staatsgründung 1949 sind Wirtschaft und Politik der zwei deutschen Staaten ausführlich dargestellt. Ein viertes Kapitel beschäftigt sich mit der so genannten "Stalinnote" von 1952, die häufig als verpasste Chance auf eine frühe Wiedervereinigung gesehen wird.
Die Texte stammen überwiegend aus staatlichen Quellen. Das Heft enthält beispielsweise Auszüge aus dem Besatzungsstatut der Militärgouverneure und Oberbefehlshaber der Westzonen vom 12. Mai 1949, ein Interview mit Bundeskanzler Konrad Adenauer in der New York Times am 17. August 1950 oder die Rede des Regierenden Berliner Bürgermeisters Willy Brandt zum Bau der Mauer am 18. August 1961.
Kurze Zusammenfassungen am Kapitelanfang und einleitende Hinweise zu den Originaldokumenten erleichtern das Textverständnis. Fotografien, Karten und Tafeln geben wichtige Hintergrundinformationen.
"Das geteilte Deutschland 1949-1961" ist in der Reihe "tempora" erschienen. Ein zweites Heft, das die Jahre 1961-1990 behandelt, erscheint im November (ISBN 978-3-12-430060-1). Beide Quellenhefte werden durch das Themenheft "Epochenjahr 1989" (ISBN 978-3-12-430024-9) ergänzt.
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