Zusätzliche Klassen in Sekundarschulen
Das neue Aufnahmeverfahren für die weiterführenden Schulen ist reibungslos verlaufen. Von rd. 26.700 Anmeldungen konnte 24.905 Wünschen entsprochen werden. Somit hatten schon letzten Freitag 90 % der Schülerinnen und Schüler an Integrierten Sekundarschulen sowie 96 % an Gymnasien einen festen Schulplatz.
14.04.2011 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und ForschungDem überwiegenden Teil der zunächst verbliebenen 1.800 Anmeldungen konnte bis zur Ausgleichskonferenz ein Platzangebot im eigenen oder benachbarten Bezirk unterbreitet werden. In der Ausgleichskonferenz am 13. April 2011 mussten lediglich noch rd. 300 Schülerinnen und Schüler im Rahmen des überbezirklichen Ausgleichs der Schulämter verteilt werden. Die im Anschluss noch zu versorgenden 158 Kinder (91 im Bereich der Integrierten Sekundarschulen und 67 im Gymnasialbereich - insgesamt 0,6 % aller Anmeldungen) werden auf Grundlage einer heutigen Entscheidung der Bezirke zur Einrichtung zusätzlicher Klassen in Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg Angebote erhalten - sowie auch Angebote zu freien Plätzen in anderen Bezirken.
Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner: "Ich danke den Bildungsstadträtinnen und Bildungsstadträten sowie den Schulleitungen für ihr Engagement der letzten Monate, um das neue Verfahren so reibungslos zum Erfolg zu bringen. Sicher ist, dass jede Schülerin und jeder Schüler einen Platz in der gewählten Schulart erhält - entweder auf dem Gymnasium oder der Integrierten Sekundarschule. Für jedes Kind, dass nicht an seine Wunschschule gekommen ist, ist diese Situation natürlich erst einmal enttäuschend - das war auch in allen anderen Schuljahren so. Alle Beteiligten arbeiten aber mit Hochdruck daran, dass wir für die verbleibenden Kinder durch die Einrichtung von zusätzlichen Klassen eine Beschulung in Wohnortnähe oder mit einem zumutbaren Schulweg sicherstellen können."
Im Vergleich zum Vorjahr waren in diesem Jahr rd. 4.000 Schülerinnen und Schüler mehr an den weiterführenden Schulen unterzubringen. Gleichzeitig haben alle Eltern die Information über einen Schulplatz so frühzeitig wie noch nie erhalten. Im vergangenen Jahr erhielten die Eltern bis in den Sommer hinein ihre Schulbescheide.
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