Zwei Bundessiegerinnen beim Geschichtswettbewerb

Beim Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten zum Thema "Miteinander – gegeneinander? Jung und alt in der Geschichte" wurden zwei Schülerarbeiten aus dem Land Brandenburg mit Bundespreisen ausgezeichnet. Insgesamt beteiligten sich 188 Schülerinnen und Schüler aus Brandenburg an dem Geschichtswettbewerb, der zuerst auf Landesebene ausgetragen wurde. Bildungsminister Holger Rupprecht gratuliert den Preisträgern. "Die ausgezeichneten Arbeiten im Geschichtswettbewerb machen deutlich, dass sich Jugendliche durchaus als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Zukunft erkennen. Ich bin überzeugt, dass aus diesem Erkennen bürgerschaftliches Engagement und die Verbunden-heit mit dem Land wachsen."

02.11.2007 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

Meike Rugenstein aus dem Helmholtz-Gymnasium Potsdam erhielt einen zweiten Preis für ihren Beitrag "Suzette Henry – Prägung und Aneignung". Sie untersuchte die Erziehung und Emanzipation der Berliner Malerin Suzette Henry, die 1789 als eine der ersten Frauen in die Preußische Akademie der Künste auf-genommen wurde.

Sarah al Diban aus dem Goethe-Gymnasium Nauen (Landkreis Havelland) erhielt einen dritten Preis für ihren Beitrag "Quartett Jung und Alt", das Themen wie Kindheit, Bildung und Religiosität von Personen unterschiedlichen Alters und kultureller Herkunft darstellt.

Bundesweit hatten sich mehr als 5.000 Schülerinnen und Schüler mit insgesamt 1.257 Beiträgen beteiligt. Die Themen reichten von der "Geschichte der Prügelstrafe" über "Kindheit in der NS-Zeit" bis zu "Jugendkulturen in der BRD und der DDR". Der Wettbewerb des Bundespräsidenten wird von der Körber-Stiftung ausgerichtet. Ausgelobt waren Geld- und Sachpreise in Höhe von 250.000 Euro.

Weitere Informationen unter www.geschichtswettbewerb.de


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