Die Deutsche Forschungsgemeinschaft in fünf Punkten ...
- ist die zentrale Förderorganisation für die Forschung in Deutschland,
- fördert wissenschaftliche Exzellenz durch Wettbewerb,
- berät Parlamente und Behörden in wissenschaftlichen Fragen,
- setzt Impulse für die internationale wissenschaftliche Zusammenarbeit und
- hat sich die Förderung junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zum Ziel gesetzt.
Wenige Tage vor der Entscheidung des Deutschen Bundestages über das Stammzellgesetz hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ihre Empfehlungen zur Änderung des geltenden Gesetzes bekräftigt. "Vor allem die jetzige Stichtagsregelung behindert die deutsche Forschung ganz erheblich", erklärte DFG-Vizepräsident Professor Jörg Hinrich Hacker im DFG-live-Chat mit Internet-Nutzerinnen und -nutzern. "Für die Grundlagenforschung wäre es daher gut, wenn der Stichtag zum Import von embryonalen Stammzelllinien ganz entfallen würde, wie die DFG das bereits vor 18 Monaten in ihrer Stellungnahme zur Stammzellforschung vorgeschlagen hat", unterstrich Hacker, der seit kurzem auch Präsident des Robert Koch-Instituts (RKI) in Berlin ist.
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07.04.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die neuen Träger des wichtigsten Preises für den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland stehen fest. Zwei junge Wissenschaftlerinnen und vier junge Wissenschaftler erhalten den diesjährigen Heinz Maier-Leibnitz-Preis. Dies beschloss das Präsidium der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) in Bonn in seiner März-Sitzung. Die sechs Preisträgerinnen und Preisträger waren zuvor vom zuständigen Auswahlgremium unter 76 Kandidatinnen und Kandidaten nominiert worden.
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14.03.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Reinhart Koselleck-Projekte richten sich an berufene oder berufbare Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich durch einen herausragenden wissenschaftlichen Lebenslauf auszeichnen und über großes wissenschaftliches Potenzial verfügen.
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13.03.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Die sachliche, ernsthafte und von hoher Verantwortung geprägte Debatte hat mich tief beeindruckt", so fasste der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), Professor Matthias Kleiner, seine Eindrücke nach der ersten Lesung des Deutschen Bundestages zur Änderung des Stammzellgesetzes zusammen. Kleiner betonte, dass er sich freue, wie deutlich die Stimme der Wissenschaft von der Politik wahrgenommen worden sei. Des Weiteren hob er hervor, dass der 2002 gefundene Kompromiss zwischen Forschungsfreiheit und ethisch begründeten Einschränkungen aus dem Gleichgewicht geraten sei, denn es stünden nur noch wenige und zudem verunreinigte Stammzelllinien für die deutsche Forschung zur Verfügung. Es gelte also, diese Balance wiederherzustellen, sei es durch die Aufhebung des geltenden Stichtages oder aber zumindest durch dessen Verschiebung.
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14.02.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Dies ist für die DFG eine zutiefst unbequeme Wahrheit. Sie kann uns nicht los lassen, sie muss uns beklemmen, sie muss uns schmerzen." Mit diesen Worten kommentierte der Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Professor Matthias Kleiner, die Ergebnisse der unabhängigen Forschergruppe zur "Geschichte der DFG 1920- 1970", die nach siebenjähriger Arbeit am 30. und 31. Januar 2008 auf einer internationalen Abschlusskonferenz im Harnack-Haus in Berlin vorgestellt wurden.
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01.02.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Mehr Freiraum für risikoreiche Forschungen – unter diesem Motto führt die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ein neues Fördermodul ein. In den sogenannten "Reinhart Koselleck-Projekten" will Deutschlands größte Forschungsförderorganisation künftig mit einem vereinfachten Antragsverfahren besonders innovative Forschungsvorhaben herausragender Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterstützen. Der Hauptausschuss der DFG stimmte der Einrichtung dieser neuen Fördervariante in seiner Januarsitzung in Bonn zu. Koselleck-Projekte können über fünf Jahre mit insgesamt bis zu 1,25 Millionen Euro gefördert werden.
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31.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Nach einer Publikation in der Zeitschrift "Stem Cells" ist es einer amerikanischen Arbeitsgruppe gelungen, den Zellkern menschlicher Hautzellen in entkernte menschliche Eizellen zu übertragen und diese neuen Zelltypen im Labor zur Teilung anzuregen. Damit könnte ein erster Schritt auf dem Weg zur "Klonierung" menschlicher Zellen gegangen worden sein. Bei diesen Experimenten bleiben viele methodische Fragen offen.
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18.01.2008
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Geschäftsstelle der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) bietet ihren Mitarbeitenden gute Möglichkeiten zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Dies wurde ihr im Rahmen des "audit berufundfamilie®", einer Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, erneut bescheinigt. Nach dem Grundzertifikat im Jahr 2001 und der ersten erfolgreichen Re-Auditierung 2004 erhielt die DFG-Geschäftsstelle Ende 2007 zum zweiten Mal das Zertifikat zum "audit berufundfamilie®". Das Zertifikat, das jeweils für drei Jahre erteilt wird, dokumentiert die familienbewusste Personalpolitik der DFG und die für die Beschäftigten der Geschäftsstelle gefundene Balance von Erwerbsarbeit und Familie.
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07.01.2008
Pressemeldung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Agence Nationale de la Recherche (ANR) fördern vom kommenden Jahr an 27 deutsch-französische Forschungsprojekte aus den Geistes- und Sozialwissenschaften. Dies ist das Ergebnis einer ersten gemeinsamen Ausschreibung, das die beiden Forschungsförderorganisationen am Donnerstag anlässlich eines Treffens von DFG-Präsident Professor Matthias Kleiner und ANR-Direktorin Jacqueline Lecourtier in Paris bekannt gaben.
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20.12.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) richtet zwölf weitere Graduiertenkollegs ein. In ihnen erhalten Doktorandinnen und Doktoranden die Möglichkeit, in einem strukturierten Forschungsprogramm auf hohem fachlichem Niveau zu promovieren. Die nun eingerichteten Kollegs befassen sich unter anderem mit bisher wenig erforschten Dimensionen der Schrift, mit mathematischen Strukturen in der modernen Quantenphysik und mit dem Zusammenspiel von Mikroorganismen, Nahrungsfaktoren und Immunsystem im Darm. Weitere Themen sind Automatismen in Informationstechnik, Medien und Kultur sowie Mikro- und Nanostrukturen in Optoelektronik und Photonik. Zwei der neuen Einrichtungen sind Internationale Graduiertenkollegs, in denen die Geförderten direkt mit ausländischen Forschungspartnern zusammenarbeiten.
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18.12.2007
Pressemeldung
Hochschule und Forschung