Der Deutsche Philologenverband
Der Deutsche Philologenverband (DPhV) ist die Bundes- und Dachorganisation der Philologenverbände in den Bundesländern. Mitglieder sind die Lehrerinnen und Lehrer an Gymnasien, Gesamtschulen, Hochschulen sowie an anderen Bildungseinrichtungen, die auf das Abitur vorbereiten.
Der Verband wurde 1903 in Halle gegründet und organisiert heute 89.000 Einzelmitglieder in 15 Landesverbänden. Er vertritt die berufs- und bildungspolitischen Interessen der Gymnasiallehrerinnen und -lehrer im Beamtenstatus und im Angestelltenverhältnis.
Der DPhV ist Mitgliedsorganisation des dbb beamtenbund und tarifunion, der als gewerkschaftliche Spitzenorganisation den öffentlichen Dienst insgesamt vertritt.
Vorsitzende des DPhV ist zur Zeit Prof. Dr. Susanne Lin-Klitzing, Professorin für Schulpädagogik. Stellvertretender Vorsitzender ist Stefan Düll, Oberstudiendirektor.
Bundesgeschäftsstelle:
Friedrichstr. 169/170
10117 Berlin
Tel: +49 (0)30-4081-6781
Fax: +49 (0)30-4081-6788
E-Mail:
Geschäftsführerin:
Gabriele Lipp
www.dphv.de
Zu große Klassen und zu viel Stundenausfall sind in den Augen der Deutschen die beiden größten Missstände an deutschen Schulen. Wie jetzt eine Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach (IfD) bei 1.807 Bundesbürgern im Auftrag der Vodafone Stiftung Deutschland ergab, sehen 61 Prozent in der zu hohen Schülerzahl pro Klasse und 53 Prozent in zu viel Unterrichtsausfall den dringlichsten Verbesserungsbedarf in den nächsten Jahren. Fast jeder zweite Befragte (49 Prozent) erwartet außerdem von einer Verpflichtung ausländischer Schüler mit Sprachproblemen zu zusätzlichen Deutschkursen einen wichtigen Baustein zur Verbesserung der Schul-Qualität in Deutschland. Die Umfrage wurde im Rahmen des vom Deutschen Philologenverband (DPhV), vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und der Vodafone Stiftung Deutschland neu ausgeschriebenen Wettbewerbs "Deutscher Lehrerpreis – Unterricht innovativ" durchgeführt.
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26.03.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft,
Schule
Der DPhV-Vorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, verwahrt sich gegen Vorwürfe, die schrecklichen Ereignisse von Winnenden für Gehaltsforderungen instrumentalisieren zu wollen.
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16.03.2009
Pressemeldung
Schule
Enttäuscht hat sich der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zu der Tatsache geäußert, dass die Mehrheit der verantwortlichen Politiker nach dem Amoklauf von Winnenden keinen Handlungsbedarf im Bereich des Waffengesetzes sieht. "Wir müssen doch alle zur Kenntnis nehmen, dass der entscheidende Punkt, ob aus einer Gewaltphantasie im Kopfe eines potentiellen Amokläufers ein realer Amoklauf wird, die Möglichkeit ist, an Waffen zu kommen. Viele Lehrer schaudern bei dem Gedanken, dass sie nicht wissen, wie viele ihrer Schüler sich eventuell Zugang zu Waffen verschaffen könnten. Da hilft es ihnen auch wenig, wenn Bundespolitiker darauf hinweisen, dass der Amoklauf nicht geschehen wäre, wenn die Waffen samt Munition ordnungsgemäß verwahrt worden wären", sagte Meidinger.
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13.03.2009
Pressemeldung
Schule
Vor einer unkontrollierten Öffnung der Hochschulen für Berufstätige hat der Vorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, gewarnt. Anlässlich der Tagung der Kultusministerkonferenz in Stralsund erinnerte er daran, dass Berufstätigkeit nicht per se Studierfähigkeit vermittle.
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05.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Anlässlich des heutigen Treffens der Bundesbildungsministerin, Annette Schavan, mit den Hochschulpräsidenten und der ZVS-Zentralstelle hat der DPhV-Bundesvorsitzende, Heinz-Peter Meidinger, eindringlich gefordert, ein bundesweites Service-, Nachrück- und Bewerbungssystem zeitnah einzurichten. Die Beteiligung müsse dabei für alle Hochschulen verpflichtend sein.
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03.03.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Es geht nicht darum, genügend Lehrkräfte in Deutschland zu rekrutieren, sondern es geht darum, genügend geeignete für diesen Beruf zu interessieren!", betonte der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger in Berlin. Als Ursachen des massiven Lehrermangels in Deutschland benannte der Verbandschef in erster Linie das von der Politik und einigen Medien mitverschuldete miserable Lehrerimage in Deutschland, welches viele leistungsbereite, hochqualifizierte Abiturientinnen und Abiturienten davon abhalte, diesen Studienweg einzuschlagen. Zum anderen werteten auch fehlende Verdienst- und Aufstiegsmöglichkeiten diesen Beruf in den Augen karriereorientierter Jugendlicher ab. Dies führe dazu, dass heute ein Teil der Lehramtsbewerber problematische Eignungsvoraussetzungen für das Lehramt mitbringe, auch wenn dies sicher nicht die Mehrheit sei.
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24.02.2009
Pressemeldung
Schule
Bei der Umsetzung des 17 Milliarden Euro umfassenden Konjunkturprogramms für die Sanierung von Schulen, Hochschulen und anderen öffentlichen Gebäuden sowie Infrastrukturmaßnahmen dürfe das Geld nicht nur in ohnehin geplante, lediglich vorgezogene Baumaßnahmen fließen. Stattdessen müsse unbedingt darauf geachtet werden, dass die damit finanzierten Maßnahmen einer nachhaltigen Qualitätsverbesserung des deutschen Bildungswesens dienten und tatsächlich zusätzliche Investitionen seien, so der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, in Berlin.
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16.02.2009
Pressemeldung
Schule
Wettbewerb will öffentliche Wertschätzung des Lehrerberufs erhöhen / Initiative der Vodafone Stiftung Deutschland und des Deutschen Philologenverbands (DPhV) sowie des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) / Wettbewerb in zwei Kategorien: Lehrerinnen und Lehrer bewerben sich mit ihren innovativen Unterrichtskonzepten; Schüler nominieren besonders engagierte Lehrkräfte / Anmeldung bis zum 30. April 2009 unter [www.lehrerpreis.de](http://www.lehrerpreis.de)
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10.02.2009
Pressemeldung
Schule
Heftige Kritik an den Ergebnissen des Englisch- und Französischunterrichts an deutschen Grundschulen hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, geübt.
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23.01.2009
Pressemeldung
Schule
Eine zum Teil massiv unfaire und sachlich nicht gerechtfertigte Kritik von Bildungspolitikern und auch Medien an den Leistungen deutscher Schulen hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, zum Jahreswechsel kritisiert. Er äußerte die Befürchtung, dass dadurch sehr viele engagierte Lehrkräfte zunehmend verunsichert und in die Resignation getrieben würden.
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02.01.2009
Pressemeldung
Schule