FiBS - Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie RSS-Feed

Was ist FiBS?

Das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) ist eine unabhängige Forschungs- und Beratungseinrichtung mit Sitz in Köln.

Interdisziplinärer Grundansatz

Ausgehend von einem ökonomischen Grundansatz beziehen wir die Erkenntnisse anderer gesellschafts- und sozialwissenschaftlicher Disziplinen in unsere Arbeiten ein. Wir begreifen das bildungs- und sozialpolitische Geschehen als Teil des gesellschaftlichen Ganzen und reduzieren es nicht auf seine ökonomische Komponente.

Praxisrelevante Projektergebnisse

FiBS verbindet Theorie und Empirie, konzeptioniert und erstellt neue Modelle und überführt auch ungewöhnliche Ansätze in praktikable, zukunftsorientierte Programme. Dabei scheuen wir nicht vor der Auseinandersetzung mit divergierenden Ansätzen und unkonventionellen Entwürfen zurück.

Internationale Erfahrung und Orientierung

In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit Instituten in aller Welt berücksichtigen wir dabei auch aktuelle globale Entwicklungen.

Zeitgerechte Projektumsetzung

Als unabhängiges Institut mit flexibler Organisationsstruktur können wir bei Bedarf schnell reagieren und auch umfangreiche Projekte in kurzer Zeit realisieren - ohne Abstriche bei der Qualität.

Unser Selbstverständnis

FIBS ist der gerechten Verteilung von Chancen und Mitteln bei rationeller Verwendung der Ressourcen verpflichtet.

www.fibs.eu

Meldungen

FiBS-Studie: Reformen im Bildungssystem rechnen sich - trotz geringer demografischer Rendite

Maximal 42 Milliarden Euro netto kosten Maßnahmen zur Bildungsförderung benachteiligter Kinder bis 2020 - den zunächst höheren Ausgaben stehen jedoch bereits nach wenigen Jahren erhebliche Einsparungen gegenüber, selbst wenn man nur von moderaten Effekten auf den Bildungserfolg ausgeht. Eine hohe demografische Rendite durch sinkende Schülerzahlen ist hingegen nicht zu erwarten. mehr

13.01.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Bildung für die Konjunktur – Konjunktur für die Bildung: Ein Kommentar von Dieter Dohmen zum Konjunkturpaket II

"Wir hinterlassen den nachwachsenden Generationen einen Scherbenhaufen, verweigern einem Teil von ihnen aber den Besen, um diesen Scherbenhaufen zusammenzukehren." So könnte man – sicherlich etwas zugespitzt – die derzeitige Situation zusammenfassen. In kürzester Zeit hat die Bundesregierung ein riesiges Maßnahmenpaket zusammengeschnürt, um der Finanz- und Wirtschaftskrise zu trotzen. Höhere Bildungsausgaben, die dringend notwendig sind, werden auf die lange Bank geschoben und drohen auszubleiben, wenn die jetzt diskutierte Schuldenobergrenze eingeführt werden sollte. Hat Bildung keine Konjunktur mehr in Deutschland? mehr

11.01.2009 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

FiBS: Erziehungsbonus ist Fernhalteprämie vom Arbeitsmarkt für Mütter

Das FiBS begrüßt das von der Koalition beschlossene verstärkte Engagement des Bundes im Krippenbereich, der wie die Sozialversicherungen von den Mehreinnahmen durch Beschäftigung profitieren wird. Doch widerspricht die vereinbarte Einführung des Erziehungsbonus´ dem Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf und setzt falsche Anreize für erwerbswillige Zweitverdiener, die im Fachkräftemangel dringend benötigt werden. Der geringe Zusatzverdienst lohnt den Mehraufwand kaum, wodurch die Aufnahme einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung verhindert werden kann. Dies reduziert zugleich wieder die Einnahmeeffekte für die öffentlichen Haushalte und Sozialversicherungen. mehr

15.05.2007 Pressemeldung

FiBS-Studie: Krippen-Ausbau kann sich auf Dauer selbst finanzieren

Netto-Ausbaubedarf von 400.000 Krippenplätzen kostet insgesamt 3,5 Mrd. Euro. Wenn der Bund die Investitionen weitgehend übernehmen würde und die Elternbeiträge berücksichtigt werden, verbleiben für Länder und Kommunen Mehrausgaben von 2,5 Mrd. Euro pro Jahr. Beschäftigungseffekte und Einsparungen beim Kindergeld durch sinkende Kinderzahlen können diese Kosten decken. mehr

02.04.2007 Pressemeldung Frühe Bildung

FiBS-Studie: Bildungsreformen lohnen sich pädagogisch und fiskalisch

Zusätzliche finanzielle Ressourcen für Bildungsreformen führen mittelfristig zu Effizienzsteigerungen und Kostensenkungenen, wie sich am Beispiel des Berliner Bildungssystems zeigen lässt. mehr

13.07.2006 Pressemeldung Frühe Bildung

FiBS-Studie: Hohes Bildungsniveau ist eine wichtige Voraussetzung für technologische Leistungsfähigkeit

FiBS, das Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie hat im Rahmen der Studien zur technologischen Leistungsfähigkeit des Bundesministeriums für Bildung und Forschung die Wirkung von Bildung auf die technologische Leistungsfähigkeit und die Diffusion neuer Technologien untersucht. Die soeben veröffentlichte Studie kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem höhere Bildung, d.h. Hochschul- und Weiterbildung, einen positiven Einfluss auf die technologische Leistungsfähigkeit einer Volkswirtschaft haben. Dies bedeutet jedoch zugleich, dass die geringe Dynamik bei den Hochschulabschlüssen in den vergangenen rund fünfzehn Jahren die deutsche Wettbewerbsposition nicht verbessert haben dürfte, während andere Länder ihre Akademikeranteile erheblich erhöht haben. Auch bei der Weiterbildungsbeteiligung besteht Verbesserungspotenzial. mehr

03.06.2006 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung, Hochschule und Forschung

FiBS-Studie: Theorie und Empirie von Bildungsgutscheinen

Bildungsgutscheine ermöglichen nur leicht bessere Schülerleistungen, führen aber zu zunehmender sozialer Segregation. Den hochgesteckten Erwartungen ihrer Befürworter wird dieses Finanzierungsinstrument, wie es bislang in diversen Ländern zur Finanzierung von Schulen und Kindergärten eingeführt worden ist, nur teilweise gerecht. Wenn Gutscheine ihr Potenzial erfüllen sollen, kommt es vor allem auf ihre konkrete Ausgestaltung an. Dies sind die zentralen Ergebnisse einer aktuellen Untersuchung des Forschungsinstituts für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) zu den beobachtbaren Effekten von Bildungsgutscheinen. Die Studie leistet damit einen wichtigen Beitrag für die Diskussion und Gestaltung neuer Finanzierungsinstrumente in Deutschland, wie etwa für die Kitas in Hamburg, Berlin oder Bayern oder für Diskussionen über die Abschaffung von Schulbezirken in Nordrhein-Westfalen. mehr

31.08.2005 Pressemeldung Frühe Bildung

Zur Fitness deutscher Hochschulen im digitalen Zeitalter

"Sind deutsche Hochschulen fit für das digitale Zeitalter?": so lautet der Titel der offiziellen Eröffnungsveranstaltung des Centrums für integrative Lehr- / Lernkonzepte (CiL) der RWTH Aachen, die das Kölner Forschungsinstitut für Bildungs- und Sozialökonomie (FiBS) unterstützt. mehr

31.03.2005 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

FiBS zur Aufhebung des bundesweiten Studiengebührenverbots

FiBS: Länder tragen hohe Verantwortung für den Hochschulstandort Deutschland - Studiengebühren sollten mit Bedacht eingeführt werden, um Fehlsteuerungen zu vermeiden Studiengebührenmodelle sollten vor der Einführung sorgfältig geprüft werden, um soziale Selektion zu vermeiden. Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts erklärt das bundesweite Gebührenverbot zwar für verfassungswidrig und spricht den Ländern die Entscheidungskompetenz und enorme Verantwortung für den Hochschulstandort Deutschland zu. Die Umsetzung und Ausgestaltung von Studiengebühren sollte jedoch in einer unideologischen Diskussion geklärt und möglichst in Übereinstimmung aller Länder erfolgen. Das FiBS-Konzept ist eine gute Grundlage für ein sozialverträgliches Modell. mehr

26.01.2005 Pressemeldung Hochschule und Forschung

FiBS: PISA-Verbesserung sollte nicht überbewertet werden

Die Ergebnisse der heute vorgelegten PISA-Studie 2003 weisen für die deutschen Schüler zwar eine leichte Verbesserung gegenüber der letzten Untersuchung aus, doch sollte nicht übersehen werden, dass dies nur ein begrenzter Erfolg ist. Hervorzuheben ist zudem, dass selbst in kurzer Zeit deutliche Verbesserungen im Bildungswesen erzielt werden können, wie die Ergebnisse anderer Länder beweisen. Die Zielsetzung für die nächste PISA-Untersuchung 2006 sollte sich daran orientieren, konsequente Bildungsreformen und eine deutliche Verbesserung der deutschen Schülerleistungen anzustreben. mehr

07.12.2004 Pressemeldung

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