Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat darauf hingewiesen, dass die Frage der Chancengleichheit auch zehn Jahre nach PISA nicht gelöst ist.
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05.12.2011
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat den Bundestag aufgefordert, die ausufernde Befristungspraxis an Hochschulen und Forschungseinrichtungen einzudämmen.
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30.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Inklusion ist die Chance zu Umbau und Weiterentwicklung des Schulsystems in Deutschland", betonte Marianne Demmer, Leiterin des Vorstandsbereichs Schule der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), mit Blick auf ein presseöffentliches Fachgespräch der Kultusministerkonferenz (KMK) am Freitag in Berlin. Während der Tagung werden die KMK-Empfehlungen zur "Inklusiven Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in Schulen" diskutiert. Demmer warf den Kultusministern vor, beim Thema Inklusion bisher "nicht konsequent" zu agieren. "Es bleibt dabei: Jedes große Bildungsthema in Deutschland endet in Kleinstaaterei und föderalem Chaos - zum Schaden der Kinder und Jugendlichen, zu Lasten der Lehrkräfte. Die KMK vertagt den Abschied vom selektiven Schulsystem erneut", sagte die GEW-Schulexpertin.
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25.11.2011
Pressemeldung
Schule
Anlässlich der heute durch das Statistische Bundesamt veröffentlichten Studienanfängerzahlen für das Jahr 2011 hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Einstellung zusätzlicher Lehrender an den Hochschulen gefordert. "Die Zahl der Studienanfänger erreicht einen neuen Rekordwert, die Zahl der Professorenstellen jedoch stagniert. Auf jetzt 2,4 Millionen Studierende kommen gerade mal 41.000 Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer - das entspricht einem Betreuungsverhältnis von 1:58,5. Schlechte Studienbedingungen und eine erhebliche Belastung der Lehrenden sind die Folge", kritisierte das für Hochschulen verantwortliche Vorstandsmitglied der GEW, Andreas Keller am Mittwoch in Frankfurt am Main.
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23.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, die Hochschulen endlich fit für den Ansturm von immer mehr Studienanfängern zu machen.
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17.11.2011
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Die CDU hat die Chance verpasst, in der Schulpolitik zukunftsfähig zu werden. In der Schulstrukturfrage alle Spielarten zuzulassen und gleichzeitig am gegliederten Schulsystem mit Haupt- und Sonderschulen festzuhalten, entspricht weder den Anforderungen an ein modernes Schulwesen noch den Interessen der Eltern. Die Folge: Das Schulsystem wird weiter zersplittern, noch unübersichtlicher, beliebiger und chaotischer. Die Mobilität von Familien wird damit weiter eingeschränkt", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag mit Blick auf den Beschluss des CDU-Parteitags in Leipzig.
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15.11.2011
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) warnt davor, das individuelle Recht von Kindern und Jugendlichen sowie deren Eltern auf Unterstützung und Hilfen zur Erziehung aufzugeben.
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04.11.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält den Einsatz so genannter "Schultrojaner" zur Erkennung von Plagiaten auf Computern an Schulen für mitbestimmungsrechtlich fragwürdig.
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31.10.2011
Pressemeldung
Schule
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat das jüngste Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt zum Wissenschaftszeitvertragsgesetz (WissZeitVG) begrüßt. "Das BAG hat dem völlig aus dem Ruder gelaufenen Befristungsunwesen in der Wissenschaft einen Riegel vorgeschoben", sagte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandmitglied Andreas Keller am Donnerstag in Frankfurt a.M. mit Blick auf ein Urteil zum befristeten Arbeitsvertrag einer Lektorin.
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20.10.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Am Weltlehrertag hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) angeregt, die Aus- und Fortbildung der Pädagoginnen und Pädagogen stärker geschlechtersensibel auszurichten. Sie setzt sich für eine aktive Auseinandersetzung mit traditionellen Geschlechterrollen ein. Die Bildungsgewerkschaft wirbt für einen differenzierten Blick auf die Lernenden, auf die Vielfalt der Geschlechter. "Geschlechtersensibles Lernen ist wichtiger denn je", sagte Anne Jenter, Leiterin des GEW-Arbeitsbereichs Frauenpolitik, am Mittwoch in Frankfurt am Main, "damit Bildungseinrichtungen nicht dazu beitragen, dass sich traditionelle Geschlechterrollen verfestigen. Geschlechterstereotype engen Jugendliche ein. Wir brauchen Mädchen- und Jungenförderung, die eine Reflektion der Geschlechterrollen ermöglicht."
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05.10.2011
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft