Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat CDU/CSU und FDP vorgeworfen, mit der offenbar geplanten Erhöhung der Kinderfreibeträge und einem höheren Kindergeld bildungspolitisch ein falsches Signal zu setzen. Diese Maßnahmen verschärften die soziale Spaltung der Gesellschaft und leisteten keinen wirksamen Beitrag zur Beseitigung der Kinderarmut.
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09.10.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Aus Anlass der heutigen Aktionen von Praktikantinnen und Praktikanten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bessere Praktikumsbedingungen gefordert. "Die GEW setzt sich dafür ein, in die wissenschaftliche Ausbildung an Hochschulen auch praktische Anteile zu integrieren. In den Praktika muss es aber fair und gerecht zugehen", erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller.
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09.10.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) aufgefordert, mit den Gewerkschaften endlich einen festen Verhandlungsfahrplan für die Eingruppierung der Lehrkräfte zu vereinbaren. 200 Lehrkräfte verliehen der Forderung nach deutlich mehr Geld und der gleichen Eingruppierung für alle Lehrkräfte während einer Demonstration am Rande der Tarifverhandlungen über eine neue Entgeltordnung in Berlin Nachdruck.
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29.09.2009
Pressemeldung
Schule
Am 29. September beginnen in Berlin die Tarifverhandlungen zur Entgeltordnung zwischen Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Zum Auftakt der Gespräche haben die dbb tarifunion und die GEW Lehrerinnen und Lehrer zu einer Demonstration an den Verhandlungsort gerufen: 29. September 2009, 15:00 Uhr, Dorothea-Schlegel-Platz (TdL-Geschäftsstelle).
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28.09.2009
Pressemeldung
Schule
Eine bessere und einheitliche Bezahlung für alle angestellten Lehrkräfte an Schulen und Hochschulen fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Sie wird sich in der jetzt beginnenden Ländertarifrunde im öffentlichen Dienst zur Entgeltgeltordnung (EGO) für eine Eingruppierung in die Entgeltgruppe (EG) 14 für Lehrkräfte an Schulen stark machen. "Eine Schule für alle Kinder, eine Ausbildung für alle Lehrkräfte und eine einheitliche Bezahlung der Lehrenden lautet das Gebot der Stunde. Dieser Dreiklang spiegelt die aktuellen Anforderungen an ein modernes Schulwesen, eine Pädagogik, die alle Kinder bestmöglich individuell fördert, und ein zukunftsfähiges Gehaltssystem adäquat wider", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Freitag während einer Pressekonferenz seiner Organisation in Berlin.
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25.09.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Bundesländer aufgefordert, das EU-Schulobstprogramm umzusetzen.
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18.09.2009
Pressemeldung
Schule
"Die Studienreform im Zuge des Bologna-Prozesses hat ein enormes Potenzial. In Deutschland wurde dieses jedoch bisher nicht genutzt - im Gegenteil: Es gibt sogar Rückschritte", sagte Andreas Keller, für Hochschulen verantwortliches Vorstandsmitglied der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), zu den Ergebnissen der Expertise "Der Bologna-Prozess zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Die GEW stellte die Studie heute aus Anlass ihrer viertägigen Wissenschaftskonferenz in Bad Wildbad/Nordschwarzwald vor. "Nicht Bologna ist gescheitert, sondern Bonn - der deutsche Weg der Umsetzung der Bologna-Reform durch Kultusministerkonferenz (KMK), Bundesbildungsministerium, Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und Akkreditierungsrat", betonte Keller mit Blick auf den Sitz dieser für die Reform verantwortlichen Institutionen in der früheren Bundeshauptstadt.
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10.09.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
"Bildung hat für die Bürgerinnen und Bürger zentrale Bedeutung: Trotzdem stolpert Deutschland im Bildungsbereich bestenfalls voran, statt die auch im internationalen Vergleich dringend notwendige Aufholjagd zielstrebig anzugehen", sagte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), in einer ersten Reaktion auf die heute vorgestellte OECD-Studie "Bildung auf einen Blick 2009".
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08.09.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Ein "wichtiges und notwendiges Signal gegen Aussonderung und für ein inklusives Schulsystem" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Jakob-Muth-Preis genannt. Der Preis ist heute in Berlin an die Erika-Mann-Grundschule (Berlin), die Sophie-Scholl-Schule (Gießen) und die Integrierte Gesamtschule Hannover-Linden verliehen worden. Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende und Schulexpertin der GEW, forderte von kommunalen Schulträgern und Landesregierungen, mit ihrer "halbherzigen Politik Schluss zu machen und endlich mutige Schritte zum gemeinsamen Lernen" zu unternehmen. Dass in Deutschland nur 15 Prozent der jungen Menschen mit Behinderungen einen Platz in einer allgemeinen Schule finden, sei ein Armutszeichen und international "blamabel". In anderen Staaten sei das Verhältnis umgekehrt.
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31.08.2009
Pressemeldung
Schule
84 Prozent der in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft organisierten Erzieherinnen, Sozialpädagoginnen und Sozialarbeiter haben in einer Urabstimmung dem Tarifabschluss im Sozial- und Erziehungsdienst zugestimmt. "Das Ergebnis zeigt, dass die Beschäftigten im Sozial- und Erziehungsdienst einen realistischen Blick auf das hart erkämpfte Ergebnis haben", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der GEW.
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21.08.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung