Wer wir sind
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.
Was wir tun
Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.
Wofür wir stehen:
- für Chancengleichheit,
- für Mitbestimmung,
- für soziale Sicherheit und Demokratie.
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) fordert das Land Bremen auf, die 756 gegen verbeamtete Lehrkräfte eingeleiteten Disziplinarverfahren einzustellen. Die Verfahren richten sich gegen Lehrkräfte, die im Rahmen der Tarifverhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) Anfang des Jahres, gestreikt hatten.
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14.08.2009
Pressemeldung
Schule
"Die Angleichung der Lehrerausbildung und -bezahlung auf dem Niveau der Gymnasiallehrer ist seit 40 Jahren überfällig." Mit diesen Worten kommentierte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Vorstoß der Grünen, die Lehrergehälter anzugleichen und die Sozial- und Erzieherberufe finanziell deutlich aufzuwerten.
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03.08.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung,
Schule
Die Bildungsgewerkschaft GEW beginnt heute mit der Urabstimmung über das Tarifergebnis im Sozial- und Erziehungsdienst. Alle GEW-Mitglieder, deren Beschäftigungsverhältnis vom neuen Tarifvertrag betroffen ist, sind aufgerufen ihr Votum abzugeben.
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31.07.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung
Als "ein Resultat, das sich sehen lassen kann", hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) das Verhandlungsergebnis gewertet, das die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) und die Gewerkschaften ver.di und GEW heute in Frankfurt a.M. erzielten.
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27.07.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung
ie Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat aus Anlass des heutigen Gesprächs von Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) mit Studierenden und bildungspolitischen Organisationen ein Aktionsprogramm "Kurswechsel im Bologna-Prozess" gefordert. "Drei Wochen nach dem bundesweiten Bildungsstreik von Studierenden, Schülerinnen und Schülern dürfen Bund, Länder und Hochschulen nicht zur Tagesordnung übergehen. Im Bologna-Prozess darf es kein 'Weiter so' geben - die jungen Menschen warten jetzt auf ein Signal, dass es substanzielle Verbesserungen der Studienstrukturreform geben wird", erklärte das für Hochschule und Forschung verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied, Andreas Keller.
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07.07.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Fast 150.000 Beschäftigte des Sozial- und Erziehungsdienstes haben sich in den vergangenen Wochen bundesweit an den Streikaktivitäten beteiligt. Dies ist der größte Streik, den es in Deutschland im Sozial- und Erziehungsdienst je gegeben hat. Heute legten in Bayern noch einmal einige tausend Erzieherinnen, Sozialarbeiter und -pädagogen die Arbeit nieder. Die Beschäftigten streiken dafür, dass eine betriebliche Gesundheitsförderung endlich tariflich vereinbart wird. Gleichzeitig laufen die Verhandlungen um eine Aufwertung des gesamten Berufsfeldes.
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03.07.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung
"Wir können auch anders!" - unter diesem Motto hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute in Berlin ihr neues wissenschaftspolitisches Programm vorgestellt. "Die Proteste im Zuge des Bildungsstreiks haben deutlich gemacht: Studierende und Lehrende sind mit der gegenwärtigen Umstrukturierung ihrer Hochschulen unzufrieden. Wir brauchen jetzt überzeugende Alternativen. Mit unserem neuen wissenschaftspolitischen Programm haben wir ein Leitbild für eine alternative Entwicklung von Hochschule und Forschung vorgelegt", erklärte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne. "Eine Reform der Hochschulen ist überfällig, aber der von Bund und Ländern eingeschlagene Kurs geht in die falsche Richtung. Die Alternative der GEW lautet: Wissenschaft demokratisieren, Hochschulen öffnen, Qualität von Forschung und Lehre entwickeln, Arbeits- und Studienbedingungen verbessern", sagte das für Hochschulen verantwortliche GEW-Vorstandsmitglied Andreas Keller.
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29.06.2009
Pressemeldung
Hochschule und Forschung
Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hält das "Spickmich"-Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) für ungeeignet, den Dialog zwischen Schülern und Lehrern zu fördern und die notwendige "Feedback-Kultur" für mehr Qualität in Schule und Unterricht zu entwickeln. Die Richter haben heute entschieden, dass Schüler ihre Lehrerinnen und Lehrer weiterhin im Internet benoten dürften. Die Auffassung des BGH, Bewertungen im Internet stellten Meinungsäußerungen dar, die die berufliche Tätigkeit der Lehrkräfte beträfen, bei der der Einzelne grundsätzlich nicht den gleichen Schutz wie in der Privatsphäre genieße, hält die GEW für wenig hilfreich für den vertrauensvollen und unvoreingenommenen Dialog zwischen Schülern und Lehrern.
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23.06.2009
Pressemeldung
Schule
Nach dem Abbruch der Verhandlungen zwischen Arbeitgebern und Gewerkschaften am vergangenen Freitag werden die Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst ab heute fortgesetzt. Rund 25.000 Erzieherinnen, Sozialarbeiter und -pädagogen legten die Arbeit nieder. Streikschwerpunkte waren die Bundesländer Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Sachsen-Anhalt. Die Beschäftigten machen sich mit ihren Streiks für einen Gesundheitsschutz-Tarifvertrag stark.
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22.06.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung
"Das Gesamtpaket des Angebots der Arbeitgeber ist völlig unzureichend. Sie haben damit einen Abbruch der Verhandlungen provoziert. Für den Großteil der Erzieherinnen soll es keine finanzielle Aufwertung ihrer Arbeit geben. Beim Gesundheitsschutzvertrag sind die Arbeitgeber sogar weit hinter ihre Vorschläge aus der vergangenen Woche in Frankfurt zurückgefallen. Von ihrer Ansage, zu ´substanziellen Verbesserungen´ bereit zu sein, haben sich die Arbeitgeber meilenweit entfernt", sagte Ilse Schaad, Verhandlungsführerin der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Freitag in Berlin. Für die nächste Woche kündigte sie weitere Streiks im Sozial- und Erziehungsdienst an.
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19.06.2009
Pressemeldung
Frühe Bildung