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Wer wir sind

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ist die Bildungsgewerkschaft im Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB). Die GEW - das sind fast 270.000 Frauen und Männer, die in pädagogischen und wissenschaftlichen Berufen arbeiten, an Grundschulen, Hauptschulen, Realschulen, Gymnasien, Gesamtschulen, beruflichen Schulen, Sonderschulen, Mittelschulen, Kollegschulen und anderen Schulformen, in Kindertagesstätten und Jugendheimen, an Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Forschungseinrichtungen, an Volkshochschulen und anderen Einrichtungen der Weiterbildung, an deutschen Schulen und Hochschulen im Ausland, an Goethe-Instituten rund um den Globus. Auch arbeitslose Pädagog/inn/en und Wissenschaftler/innen gehören der GEW an. Sie sind ebenso gleichberechtigte Mitglieder wie Studentinnen und Studenten.

Was wir tun

Die Bildungsgewerkschaft GEW ist sowohl gewerkschaftliche Interessenvertretung für ihre Mitglieder als auch bildungs- und gesellschaftspolitische Pressuregroup für alle Lernenden: Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Dass es dabei zu Konflikten kommen kann, ist uns bewusst. Aber diesen Auseinandersetzungen stellen wir uns. Interessen erkennen, formulieren und vor allem durchsetzen kann man nur, wenn sich möglichst viele Kräfte an diesem Prozess beteiligen. Aus diesem Grund ist jedes neue Mitglied ein überzeugendes Argument mehr für die Durchsetzung unserer Ziele. Für unsere Mitglieder bieten wir den Rückhalt einer Gewerkschaft: Rechtsschutz, Beratung, Informationen, Bildungsangebote sowie zahlreiche Möglichkeiten, sich in gesellschafts- und bildungspolitische Diskussionen einzumischen. Darüber hinaus unterstützen wir soziale Projekte und leisten praktische internationale Solidarität.

Wofür wir stehen:

  • für Chancengleichheit,
  • für Mitbestimmung,
  • für soziale Sicherheit und Demokratie.

Meldungen

Thomas Ahrens erhält Wolgast-Preis

Der Autor Thomas Ahrens (52) hat den Wolgast-Preis 2005 erhalten. Ahrens bekam die Auszeichnung für sein Textbuch und Materialheft zu dem Theaterstück "Der Ball ist rund - ein Globalisierungskrimi für Menschen ab 10". Das Stück setzt sich mit der Ausbeutung in der sog. dritten Welt am Beispiel der Praktiken eines Sportartikelherstellers auseinander. "Die Mischung aus Informationsvermittlung über wirtschaftspolitische Zusammenhänge, Liebesgeschichte, Fußballbegeisterung und Familiengeschichte ist sehr überzeugend", begründete Jurymitglied Ute Wolters die Entscheidung der Arbeitsgemeinschaft Jugendliteratur und Medien (AJuM) der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) für das Stück. Der Preis wird alle drei Jahre vergeben. Er ist mit 4.000 Euro dotiert. mehr

24.04.2005 Pressemeldung

GEW zeigt tarifpolitisch Flagge

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) zeigt tarifpolitisch Flagge. Am Eröffnungstag ihres 25. Gewerkschaftskongresses fordert sie von den Länderarbeitgebern, die tarifvertragliche Ausgrenzung von angestellten Lehrkräften an Schulen und Wissenschaftlern an Hochschulen und Forschungseinrichtungen zu beenden. mehr

23.04.2005 Pressemeldung

Auftakt zum 25. Gewerkschaftstag der GEW

Einen "Masterplan Bildung", der bis zum Jahr 2015 verbindlich umgesetzt sein soll, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute in Erfurt vorgeschlagen. "Bildung ist endlich wieder ein Topthema. Doch zwischen den Sonntagsreden der Politiker und ihrem Handeln klafft eine große Lücke", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange zur Eröffnung des 25. Gewerkschaftstages der Bildungsgewerkschaft. "Uns läuft die Zeit für Bildungsreformen davon. Wir brauchen klar definierte, verbindliche Ziele und einen bundesweiten Plan, der mit konkreten Zeitvorgaben Schritt für Schritt abgearbeitet werden kann." mehr

23.04.2005 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung, Frühe Bildung

GEW: Bundesverdienstkreuz für Detlef Mücke

Detlef Mücke (60) ist das Bundesverdienstkreuz verliehen worden. Der gelernte Lehrer erhielt die Auszeichnung für seine überregionalen Verdienste um die Gleichberechtigung und Achtung Homosexueller in Schule und Gesellschaft. Mücke ist Sprecher der Bundesarbeitsgemeinschaft Lesben und Schwule in der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und Leiter der Rechtsschutzstelle der GEW Berlin. mehr

19.04.2005 Pressemeldung

GEW: "Unionsregierte Länder zu konstruktivem Föderalismus-Dialog nicht fähig!"

"Die unionsregierten Länder haben mit der Blockade der sogenannten 'Exellenzinitiative' eindrucksvoll bewiesen, dass sie zu einem konstruktiven Zusammenspiel im Föderalismus nicht fähig sind. Sie sind dabei, das gerade wieder aufkeimende Pflänzchen Föderalismusreform zu zertreten, noch bevor es den Kopf richtig aus dem Boden gestreckt hat", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), die positiv auf die geplante Wiederaufnahme der Gespräche zur Föderalismusreform reagierte. mehr

15.04.2005 Pressemeldung

Vereinbarungen im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

ver.di und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) machen sich am Vorabend der Verhandlungen mit den Ländern für wissenschaftsspezifische Vereinbarungen im Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) stark. Sie streben gemeinsame Regelungen für Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen an. Der Tarifvertrag soll für das technische, Verwaltungs- und Bibliothekspersonal ebenso wie für das wissenschaftliche Personal, d.h. für wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, studentische Beschäftigte, Promovierende und Drittmittelbeschäftigte gelten. mehr

13.04.2005 Pressemeldung

GEW: " Es reicht! CDU verliert soziale Bodenhaftung"

"Das Studium soll offenbar zum Ausnahmefall für Gutbetuchte und Hochintelligente werden. Das ist allen Vorschlägen gemeinsam, mit denen sich CDU-Politiker in den letzten Tagen überschlagen haben. Jetzt reicht es. Dem Markt und den Banken die Verantwortung für die akademische Ausbildung der jungen Generation zu übertragen, verschärft soziale Ungerechtigkeiten", sagte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute in Reaktion auf Vorstöße der Baden-Württembergischen Kultusministerin Annette Schavan und der bildungspolitischen Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katharina Reiche. mehr

06.04.2005 Pressemeldung

"Dringender Handlungsbedarf bei der Lehrerausbildung"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) teilt die Position des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), dass bei der Reform der Lehrerbildung dringender Handlungsbedarf bestehe. "Vorschläge etwa der GEW, der Kultusministerkonferenz oder der OECD liegen auf dem Tisch: Jetzt muss gehandelt werden", betonte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange heute in Frankfurt a.M. in einer ersten Reaktion auf den DIHK-Vorstoß. mehr

05.04.2005 Pressemeldung

GEW: "Akzentsetzung für Bildung positiv"

Frankfurt a.M. - Als grundsätzlich "positiv" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) die Akzentsetzung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für die Bildung bewertet. "Jetzt müssen den Ankündigungen Taten folgen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion am Donnerstag in Frankfurt a.M.. Die GEW erwarte weiterhin, dass die Regierung für notwendige Änderungen bei den Hartz-Reformen offen sei. mehr

17.03.2005 Pressemeldung

GEW: "Steuergeschenke an Unternehmen gefährden Bildung"

"Ausgaben für die Bildung sind Zukunftsinvestitionen und dürfen nicht als Steuergeschenke geopfert werden", hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) den Spitzenpolitikern mit Blick auf den Job-Gipfel am Donnerstag ins Stammbuch geschrieben. GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange warnte heute davor, dass der Bildungsbereich im Machtpoker zwischen Bundesregierung und Opposition zerrieben werde. "Deutschland sollte sich ein Beispiel an Schweden nehmen. In wirtschaftlich schwieriger Zeit hat das skandinavische Land in Bildung investiert und in gut zehn Jahren wieder Anschluss an die Weltspitze gefunden", sagte Stange. "Unternehmer und Union wollen die Situation ausnutzen, um Arbeitnehmerrechte abzubauen und noch tiefere Einschnitte in den Sozialstaat vorzunehmen. Mit ihren egoistischen Vorstößen stellen sie den sozialen Frieden in Frage." mehr

15.03.2005 Pressemeldung Frühe Bildung

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