Der gesetzliche Auftrag
Das IAB erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) und für das Grundsicherungssystem für erwerbsfähige Hilfebedürftige im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) geregelt sind. Das Sozialgesetzbuch beinhaltet nicht nur die Regelungen zu den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung, sondern auch jene Teile des Sozialrechts, die als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden und nicht den Charakter einer Versicherung tragen.
Institutsadresse
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Telefon: +49/ (0)911-179-0
Telefax: +49/ (0)911-179-3258
Ostdeutschland hat seinen Rückstand an vielen Stellen aufgeholt, lautet die Bilanz des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) nach zwanzig Jahren deutscher Einheit. Die ostdeutsche Wirtschaft sei vielfach international konkurrenzfähig.
mehr
13.07.2010
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Immer mehr Betriebe nutzen das WeGebAU-Programm (Weiterbildung geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer im Unternehmen), mit dem die Weiterbildung von älteren und gering qualifizierten Beschäftigten im Betrieb gefördert wird. Das zeigt eine am Dienstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Im Jahr 2009 gab es mehr als 100.000 Förderfälle. "Nach anfänglichen Startschwierigkeiten ist das Programm in Schwung gekommen, wird aber von den kleinen Betrieben immer noch relativ wenig genutzt", so die IAB-Arbeitsmarktforscher Margit Lott und Eugen Spitznagel.
mehr
22.06.2010
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
In der Wirtschaftskrise ist der Anteil der weiterbildenden Betriebe gesunken. Das berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der am Donnerstag erschienenen Ausgabe der Zeitschrift IAB-FORUM. Mit 45 Prozent lag der Anteil der Betriebe, die ihren Beschäftigten regelmäßig Weiterbildungen anbieten, im Jahr 2009 vier Prozentpunkte unter dem Vorjahreswert. Im Zeitraum von 1999 bis 2008 war der Wert von 39 Prozent auf 49 Prozent angestiegen.
mehr
18.06.2010
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Unter 25-jährige Arbeitslosengeld-II-Empfänger, die gegen ihre Verpflichtungen verstoßen, werden besonders scharf sanktioniert. Das schreibt das Sozialgesetzbuch II derzeit zwingend vor. Eine qualitative Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) auf der Basis von Intensivinterviews mit Vermittlern und Fallmanagern zeigt: Die meisten Befragten wünschen sich gestufte Sanktionen, statt gleich die Regelleistung komplett streichen zu müssen.
mehr
14.05.2010
Pressemeldung
Betriebliche Trainingsmaßnahmen erhöhen die Beschäftigungswahrscheinlichkeit von Arbeitslosengeld-II-Empfängern deutlich und auch auf längere Sicht, zeigt eine am Montag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Verglichen mit ähnlichen Arbeitslosen ohne Training, liegt 28 Monate nach der Maßnahme die Beschäftigungsquote der einstigen Teilnehmer bis zu 21 Prozentpunkte höher. Schulische Trainingsmaßnahmen, die Eignungen feststellen oder Kenntnisse vermitteln, steigern die Chancen der Teilnehmer, einer ungeförderten Beschäftigung nachzugehen, dagegen nur um bis zu vier Prozentpunkte.
mehr
03.11.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Seit 1994 ist der Anteil der Frauen in den naturwissenschaftlichen Berufen von 20 auf 30 Prozent gestiegen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in der am Dienstag erschienenen Ausgabe 1/2009 der Zeitschrift IAB-FORUM. "In den naturwissenschaftlichen Fächern fassen Frauen also nicht nur im Studium, sondern auch auf dem Arbeitsmarkt zunehmend besser Fuß", stellt das IAB fest.
mehr
16.06.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Rund 650.000 Alleinerziehende sind auf Hartz IV angewiesen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Vier von zehn Alleinerziehenden beziehen die Leistungen der Grundsicherung. Zudem benötigen sie vergleichsweise lange die staatliche Unterstützung: Innerhalb von zweieinhalb Jahren konnten nur die Hälfte der Alleinerziehenden, aber mehr als zwei Drittel der anderen Haushalte den Leistungsbezug beenden.
mehr
25.05.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
Im ersten Quartal 2009 gab es 870.000 offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 221.000 weniger als im Vorquartal IV/2008 und 273.000 weniger als im Vorjahresquartal I/2008. Nach dem noch moderaten Rückgang der Stellenangebote im vierten Quartal 2008 habe die Wirtschaftskrise mit der üblichen Verzögerung von einigen Monaten inzwischen deutliche Spuren auf dem Stellenmarkt hinterlassen, so die Nürnberger Arbeitsmarktforscher. Der Rückgang im ersten Quartal 2009 betraf nahezu ausschließlich Westdeutschland. Die ostdeutsche Wirtschaft ist weniger exportabhängig und daher von der Wirtschaftskrise bislang auch weniger hart betroffen.
mehr
18.05.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft
In den letzten 15 Jahren wurde im Schnitt fast jeder fünfte westdeutsche Absolvent nach der Ausbildung zunächst arbeitslos, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). In Krisenzeiten waren es bis zu 22 Prozent. Gut sechs von zehn westdeutschen Ausbildungsabsolventen wurden von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Ein knappes Fünftel der Absolventen verließ zwar den Ausbildungsbetrieb, fand jedoch direkt im Anschluss eine andere Stelle.
mehr
12.05.2009
Pressemeldung
Aus- und Weiterbildung
Bei gleicher Ausbildung, gleichem Alter, gleichem Beruf und im gleichen Betrieb verdienen Frauen 12 Prozent weniger als ihre männlichen Kollegen. Die Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern hat sich gegenüber dem Stand vor 15 Jahren kaum verändert, zeigt eine Studie, die das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) gemeinsam mit der Universität Konstanz durchgeführt hat. Die Analyse legt offen: Unterm Strich beruht die geringere Entlohnung von Frauen weniger auf finanzieller Ungleichbehandlung im Einzelfall, sondern vor allem auf gesellschaftlichen Strukturen, die Frauen seltener als Männer in gut bezahlte Jobs gelangen lassen.
mehr
19.03.2009
Pressemeldung
Bildung und Gesellschaft