Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB) RSS-Feed

Der gesetzliche Auftrag
Das IAB erforscht den Arbeitsmarkt auf Grundlage zweier gesetzlicher Aufträge, die für den Bereich der Arbeitslosenversicherung im Sozialgesetzbuch Drittes Buch (SGB III) und für das Grundsicherungssystem für erwerbsfähige Hilfebedürftige im Sozialgesetzbuch Zweites Buch (SGB II) geregelt sind. Das Sozialgesetzbuch beinhaltet nicht nur die Regelungen zu den verschiedenen Zweigen der Sozialversicherung, sondern auch jene Teile des Sozialrechts, die als Leistungen staatlicher Fürsorge aus Steuermitteln finanziert werden und nicht den Charakter einer Versicherung tragen.

Institutsadresse
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit (BA)
Regensburger Straße 104
90478 Nürnberg
Telefon: +49/ (0)911-179-0
Telefax: +49/ (0)911-179-3258

Meldungen

Fünf Prozent der Beschäftigten trifft 50 Prozent der Arbeitslosigkeit

Die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf fünf Prozent der Beschäftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Das zeigt eine am Donnerstag veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausländer und Personen ohne Berufsausbildung. mehr

18.12.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Nur jeder Dritte unter 30 schafft den Ausstieg aus Hartz IV

Rund 40 Prozent der jungen Erwachsenen zwischen 18 und 29 Jahren, die im Januar 2005 Arbeitslosengeld II bezogen, waren bis Ende 2006 durchgehend auf diese Leistung angewiesen. Das zeigt eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Rund 60 Prozent der jungen Arbeitslosengeld-II- Bezieher konnten innerhalb des Beobachtungszeitraums von zwei Jahren ihre Hilfebedürftigkeit überwinden. Doch fast die Hälfte dieser Gruppe hat im selben Zeitraum zumindest vorübergehend erneut Arbeitslosengeld II in Anspruch nehmen müssen. Nur ein Drittel der jungen Erwachsenen hat in den zwei Jahren den Ausstieg aus der Hilfebedürftigkeit dauerhaft geschafft. mehr

26.11.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Rund eine Million offene Stellen im dritten Quartal

Im dritten Quartal 2008 gab es rund eine Million offene Stellen, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Das sind 130.000 weniger als im Vorquartal II/2008 und 250.000 weniger als im Vorjahresquartal III/2007. mehr

17.11.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Arbeitslose profitieren von mehr Arbeitsvermittlern

Arbeitslose haben deutlich mehr Chancen, Arbeit zu finden, wenn sie von Anfang an intensiv betreut werden. Das zeigen die Ergebnisse eines Modellprojekts, in dem getestet wurde, ob ein personell verstärktes Vermittlerteam in den Arbeitsagenturen Arbeitslose schneller und dauerhafter vermitteln kann. Aus einer Begleitstudie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) geht hervor, dass der Nutzen am größten ist, wenn die intensive Betreuung gleich zu Beginn der Arbeitslosigkeit einsetzt. mehr

29.10.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

IAB erwartet schwerere Zeiten für den Arbeitsmarkt

Aufgrund der Finanzkrise geht das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) von steigenden Arbeitslosenzahlen im Laufe des nächsten Jahres aus. Der Jahresdurchschnitt 2009 werde mit rund 3,3 Millionen Arbeitslosen zwar nur wenig vom Durchschnitt 2008 abweichen. Dies sei aber nur eine Folge der vergleichsweise günstigen Ausgangssituation zum Jahresbeginn 2009: Zu diesem Zeitpunkt werde die Arbeitslosenzahl noch deutlich unter dem Jahresdurchschnitt 2008 liegen. Im Jahresverlauf würde die Zahl der Arbeitslosen dann allerdings spürbar zunehmen. Das IAB erwartet dennoch erst einmal keine dramatische Verschlechterung für den deutschen Arbeitsmarkt. mehr

24.10.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Die meisten ausbildungsberechtigten Betriebe bilden auch aus

Fast 80 Prozent der ausbildungsberechtigten Betriebe haben sich im Zeitraum 2001 bis 2007 an der Ausbildung von Jugendlichen beteiligt, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Dieser Anteil ist weitaus höher, als aus einer jährlichen Betrachtungsweise hervorgeht. Im Jahr 2007 bildete zum Beispiel nur jeder zweite Betrieb mit Ausbildungsberechtigung auch aus. "Bei der Mehrheit der ausbildungsberechtigten Betriebe geht es somit nicht darum, sie überhaupt zur Ausbildung zu motivieren, sondern vielmehr um eine Verstetigung der Ausbildungsaktivitäten", so der Arbeitsmarktforscher Florian Janik. mehr

23.10.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

IAB: Studieren lohnt sich in Zukunft noch mehr als bisher

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) fordert eine neue Bildungsexpansion. "Ein Studium lohnt sich, in Zukunft noch mehr als bisher", schreiben die Nürnberger Arbeitsmarktforscher in einer am Mittwoch veröffentlichten Studie. Bereits in zehn Jahren sei ein Akademikermangel zu erwarten - nicht zuletzt im technischen Bereich. Der gegenwärtige Fachkräftemangel werde jedoch teilweise übertrieben dargestellt: "Noch besteht kein genereller Ingenieurmangel", betont das IAB. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Hochschule und Forschung

Ostdeutsche Auszubildende sind sehr mobil

Ostdeutsche Jugendliche nehmen für eine Ausbildung weite Wege in Kauf, zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Sie pendeln sogar häufiger in die westlichen Bundesländer als die ostdeutschen Beschäftigten insgesamt. Auf diese Weise gleichen die Auszubildenden die regionalen Ungleichheiten auf dem Ausbildungsstellenmarkt in einem hohen Maße aus. Ohne diese Flexibilität wäre die Lage in Ostdeutschland deutlich dramatischer, betont das Nürnberger Forschungsinstitut. mehr

06.08.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

Wissenswirtschaft beschäftigt immer mehr Fachkräfte

Im Jahr 2007 entfiel jede dritte Neueinstellung einer Fachkraft mit Berufsausbildung oder Studium auf die forschungsintensiven Industrien und wissensintensiven Dienstleistungen. Der Anteil der sogenannten Wissenswirtschaft an den Stellenbesetzungen im Fachkräftebereich ist damit in den letzten Jahren deutlich gewachsen: Im Jahr 2000 lag ihr Anteil an den neueingestellten Fachkräften erst bei einem Viertel, berichtet das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). mehr

15.07.2008 Pressemeldung Bildung und Gesellschaft

Ausländer in Deutschland: Vergleichsweise schlecht qualifiziert

Migranten sind in den USA, Kanada und Australien sehr viel höher qualifiziert als in Deutschland und Frankreich, zeigt eine aktuelle Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Zudem sind sie in den klassischen Einwanderungsländern im Durchschnitt auch deutlich besser ausgebildet als die Bevölkerung ihrer Herkunftsländer. Die Zuwanderer in Deutschland verfügen dagegen sogar über niedrigere Bildungsabschlüsse als ihre Landsleute daheim. Die Arbeitsmarktforscher Herbert Brücker und Sebastian Ringer schlagen vor, die Zuwanderung in Deutschland wie in Kanada, Australien und den USA mit einem Punktesystem zu steuern. mehr

31.01.2008 Pressemeldung Aus- und Weiterbildung

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