Sprachenförderung

Mehrsprachigkeitskonzept in Brandenburg

Das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport hat im Bildungsausschuss einen Konzeptentwurf zur Mehrsprachigkeit vorgestellt. Eine Reihe der dargestellten Maßnahmen unterstützen bereits aktuell den planmäßigen Auf- und Ausbau von Mehrsprachigkeit im Land Brandenburg, andere sind kurzfristig umsetzbar.

10.06.2022 Brandenburg Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg
  • © www.pixabay.de

Das Konzept soll Anfang 2023 vom Kabinett verabschiedet werden. Ein Ergebnis soll die Einrichtung eines Rates für Mehrsprachigkeit sein. Er soll die Weiterentwicklung der Mehrsprachigkeit in Brandenburg begleiten.

Bildungsministerin Britta Ernst:

„Der vorliegende Konzeptentwurf zeigt Wege auf, wie das Sprachenlernen und -lehren in brandenburgischen Bildungseinrichtungen noch effizienter und nachhaltiger gestaltet werden kann. Es bietet eine neue Grundlage für die Umsetzung von konkreten Maßnahmen in den nächsten Jahren.“

Folgende Prämissen gelten für das Mehrsprachigkeitskonzept:

Die Schwerpunkte werden bei der Nachbarsprache Polnisch, Regional- und Minderheitensprachen Niedersorbisch und Niederdeutsch gesetzt. Außerdem bei unterrichteten Fremdsprachen, Herkunftssprachen von Migrantinnen und Migranten sowie Deutsch als Zweitsprache. Dabei sollen alle Bildungsbereiche berücksichtigt werden.

Zum Rat für Mehrsprachigkeit

Der Rat für Mehrsprachigkeit soll ein ehrenamtliches Beratungsgremium werden. Idealerweise sind dort Vertreterinnen und Vertreter aus Theorie und Praxis vertreten, d.h. aus Universitäten, Hochschulen, Verbänden sowie Bildungsinstitutionen.

Der Rat für Mehrsprachigkeit

  • begleitet die Umsetzung des Konzepts,
  • sorgt für seine Nachhaltigkeit,
  • überprüft die Passgenauigkeit des Konzepts für das Land und entwickelt das Konzept weiter,
  • trägt die Idee des Konzepts aus dem Bildungsbereich hinaus in die gesellschaftliche Öffentlichkeit.

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