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Philologenverband warnt vor weiteren Kürzungen am Gymnasium

Vor weiteren Kürzungen am achtjährigen Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt gewarnt: "In den Lehrplänen ist keine Luft mehr für weitere Kürzungen. Weitere massive Kürzungen würden dem Gymnasium die Luft zum Leben nehmen. Die Verluste hätten dann allein unsere Schüler auszubaden. Privat finanzierte Vorbereitungsjahre vor dem Hochschulstudium würden dann auch bei uns die Regel werden." Schmidt verwies darauf, dass das G8 in etlichen Fächern jetzt bereits die Untergrenze des Zumutbaren erreicht habe: "Die gymnasiale Qualität in den von Klasse acht bis zehn auf drei Wochenstunden gekürzten Kernfächern Mathematik, Deutsch und Fremdsprache zu halten, wird schon jetzt schwer genug sein", betonte Schmidt, "denn damit liegt Bayern schon heute hinter anderen Bundesländern." mehr

06.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Computereinsatz muss selbstverständlich werden

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat eine noch bessere Computerausstattung und mehr Lehrerfortbildungen für alle Schulen gefordert. Nach der aktuellen PISA-Studie nutzen zwar überdurchschnittlich viele 15Jährige Computer und Internet, allerdings privat und nicht in der Schule. An vielen Schulen sind Computer trotz aller Bemühungen immer noch Mangelware, Lern- und Übungsgelegenheiten fehlen. "Gerade dort müsste aber der sinnvolle Umgang erlernt werden können, Heranwachsende auf Anforderungen der modernen Berufswelt vorbereitet werden", betonte Wenzel. mehr

06.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Kultusminister Schneider zeichnet 23 sehr erfolgreiche Schüler bei Bundeswettbewerb Mathematik aus

Heute zeichnete Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die 23 Siegerinnen und Sieger des Regionalentscheids des Bundeswettbewerbs Mathematik im Deutschen Museum in München aus. Die 23 bayerischen Schülerinnen und Schüler nehmen nun an dem Bundesentscheid teil - und zwar im Jahr der Mathematik 2008. Sie stammen aus allen Teilen Bayerns, von Kleinostheim in der Rhön und Neumarkt in der Oberpfalz über Augsburg und München bis Rosenheim und Schwenningen (Liste anbei). mehr

05.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Kultusminister Schneider besucht am 10. Dezember Berufsbildungskongress in Nürnberg

"Die Berufliche Bildung ist der entscheidende Erfolgsfaktor des Wirtschaftsstandorts Deutschland", würdigt Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider die enge Zusammenarbeit von Schulen und Wirtschaft bei der Ausbildung junger Menschen. "Bayern ist bei der Beruflichen Bildung im nationalen Vergleich mit großem Abstand ganz vorn", erinnert der Minister an den jüngst veröffentlichten Bildungsmonitor des Instituts der deutschen Wirtschaft. Dem 10. Bayerischen Berufsbildungskongress und der damit verbundenen Fachausstellung für Aus- und Weiterbildung vom 10. bis 13. Dezember in Nürnberg weist der Kultusminister eine zentrale Rolle zu. mehr

05.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Mädchen und Fußball - eine perfekte Kombination

"Fußball ist keine Männerdomäne mehr", freute sich Kultus- und Sportstaatssekretär Bernd Sibler, als er heute Schülerinnen des Augsburger Maria-Theresia-Gymnasiums als Bundessiegerinnen des DFB-Wettbewerbs "Deutschlands coolste Schulkickerinnen" in zwei Kategorien auszeichnete. mehr

05.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayerisches Kultusministerium: Der BLLV hat eine ganz andere Studie gelesen

Dem Bayerischen Lehrerinnen- und Lehrerverband (BLLV) und seinem Präsidenten Klaus Wenzel liegt hinsichtlich seiner Bewertung der Ergebnisse der PISA-Studie offensichtlich eine andere Studie zugrunde als die des PISA-Konsortiums, so das Bayerische Kultusministerium. Wenn man die Ergebnisse der deutschen Schüler nämlich analysiert, kann man die Gefahr einer "Spaltung der Gesellschaft" nicht erkennen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

PISA: Mittelmaß und Stillstand in Deutschland

Die aktuellen PISA-Ergebnisse belegen, dass definitiv keine Verbesserungen in den Bereichen Lesekompetenz und Mathematik bei deutschen Schülern zu verzeichnen sind. Im Gegenteil: Der Abstand auf den Spitzenreiter Korea ist beim Lesen auf jetzt zwei Schuljahre Lernrückschritt angewachsen, bei Mathematik mit ca. 1½ Jahren zum Spitzenreiter Finnland gleich geblieben. mehr

04.12.2007 Pressemeldung GEW Bayern

BLLV warnt vor Spaltung der Gesellschaft: Schulpolitik der Ausgrenzung führt in die Sackgasse

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, hat angesichts der heute veröffentlichten Ergebnisse der internationalen Schulvergleichsstudie PISA 2006 vor einer Zweiklassengesellschaft in Deutschland gewarnt. "Da gibt es junge Menschen, die alle Möglichkeiten haben, gleichzeitig wächst das Heer Gleichaltriger, die chancenlos bleiben. Die Folge ist die Spaltung der Gesellschaft in Gebildete und Ungebildete, in Berufstätige und Arbeitslose, in Arme und Reiche. Den Schulen kommt dabei mehr und mehr die fragwürdige Aufgabe zu, die Lebenswege junger Menschen zu zementieren." mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

bpv-Vorsitzender Max Schmidt zu den jüngsten PISA-Daten: "PISA weder Anlass zu Freudentänzen noch zur Panikmache"

Einen besonnenen Umgang mit der jüngsten PISA-Studie hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes Max Schmidt angemahnt. In einer ersten Bewertung der heute vorgestellten PISA-Daten sagte er: "Die Ergebnisse geben weder Anlass zu Freudentänzen noch zur Panikmache. Nüchtern betrachtet muss man feststellen: Insgesamt gesehen ist Deutschland im grünen Bereich." Der Philologenverband teilt das Urteil führender Bildungswissenschaftler, die Deutschland mit den laufenden Reformen auf dem richtigen Weg sehen. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bayern sollte von Südtirol lernen

Zum heute veröffentlichten Ergebnis der Pisa-Studie 2006 empfiehlt der Bayerische Elternverband den Blick nach Südtirol. Das deutschsprachige Land hat ein inklusives Schulsystem, in dem alle Kinder - auch die Kinder und Jugendlichen, die in Bayern Förderschulen besuchen müssen - neun Jahre lang gemeinsam in einer Schule unterrichtet werden. Bei Pisa 2006 liegt Südtirol international an der Spitze, beim Lesen sogar noch vor Finnland auf dem ersten Platz und in allen drei untersuchten Bereichen - Naturwissenschaften, Mathematik und Lesen - weit vor Deutschland. mehr

04.12.2007 Pressemeldung Bayerischer Elternverband