KiBiz-Revision - Kritische Einschätzung zum bisherigen Beteiligungsverfahren
10.01.2011 Artikel
In der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Kita-aktuell NRW (1/2011) ist der Beitrag von Katja Spieß veröffentlicht, in der sie ihre Erfahrungen aus der Teilnahme an einer der 5 Regionalveranstaltungen beschreibt. Als Mitglied des pädagogischen Leitungsteams einer mehrgruppigen Einrichtungen, aus der Einbindung in die Trägerschaft und aus der langjährigen Tätigkeit befasst sie sich mit dem aktuellen Prozess, zumal aus der vorgesehenen breiten Beteiligung in den 5 Regionalveranstaltungen Praxisgesichtspunkte zum Revisionsbedarf des Kinderbildungsgesetzes gesammelt werden sollten.
Hinweise:
In dem Beitrag wird im Fazit festgestellt, dass die Sorge besteht, dass aus der Betrachtung von Einzelpunkten, die jeweils von Teilnehmenden in den Regionalkonferenzen nur angesprochen werden konnten, und der Dominanz an Fragen der Finanzierung, evtl. kein besseres "KinderBildungsGesetz" zustande kommt. Wenn wieder nur Finanzierungsinteressen in den Vordergrund gerückt werden, sollte das Gesetz auch als Finanzierungsgesetz benannt werden. Dann sollten die qualitativen Ansprüche auch zurückgenommen werden, denn die Qualität der Kindererziehung sei nicht zu verbessern, wenn die Personalausgaben und die Personalschlüssel durch (unzutreffende) Kindpauschalen gedeckelt werden.
Es ist abzuwarten, ob solche Einschätzungen zu den Regionalkonferenzen auch in dem jetzt zu erwartenden "offiziellen" zusammenfassenden Bericht enthalten sind und welche Konsequenzen daraus gezogen werden.
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