Vorlesestudie 2011

Regelmäßiges Vorlesen in der Kindheit kann den "Lese-Knick" verhindern

02.11.2011 Artikel

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**Die Bedeutung des Vorlesens wurde in dem am 1.2.2011 u.a. von der Stiftung lesen vorgestellten 5 Vorlesestudie deutlich. 500 Kinder und Jugendliche wurden im Altr von 10 bis 19 Jahren befragt, welche Vorlese-Erfahrungen sie hatten. Ein zentrales Ergebnis wurde u.a. in der Pressemitteilung der Stiftung so zusammengefasst:** "Die Studie zeigt überraschend eindeutig, in wie vielen Bereichen sich Kinder, denen vorgelesen wird, anders entwickeln als Kinder, denen nicht vorgelesen wird – nämlich nicht nur in ihrem Leseverhalten, sondern auch in ihrer sozialen Kompetenz, ihrem Schulerfolg und ihrer aktiven Freizeitgestaltung".

"Besonders deutlich zeigt sich dies in den schulischen Leistungen von Kindern aus Elternhäusern mit einfacher Bildung. "In den Fächern Deutsch und Mathe haben ´Vorlese-Kinder` bis zu 0,4 Notenpunkte bessere Ergebnisse als Kinder, denen nicht vorgelesen wurde."

Die Bedeutung des regelmäßigen Vorlesens durch Eltern aber auch in den Angeboten von Tageseinrichtungen wird damit bestärkt und sollte zur Selbstverständlichkeit "im Alltag" aller Kinder werden.

Weitere Informationen sind über die Stiftung Lesen erhältlich und in der Pressemitteilung sowie in der Studie zu finden. Auf beide Materialien wird hingewiesen.


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