Die anerkannten Bildungswege nicht aufgeben
05.07.2010 Artikel
Dieter Zetsche, Vorstandsvorsitzender der Daimler AG, betonte auf der ZEIT MATINEE am 4. Juli 2010: "Unsere Stärken liegen in Technologie und Logistik." Daher sei Bildung ein zentraler Wirtschaftsfaktor Deutschlands. Allerdings sei man auf dem "absteigenden Ast". "Wir vergeben Chancen und Potentiale, die wir nutzen müssen", so Zetsche weiter. Die geplante Schulreform in Hamburg sehe er als einen Versuch, etwas zum Positiven zu verändern.
In der gleichen Runde mit Josef Joffe, Herausgeber der ZEIT, krtisierte Rüdiger Grube, Vorstandsvorsitzender der Deutsche Bahn AG, die Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen. "Wir müssen nicht alles aufgeben." So sei beispielweise der deutsche Diplomingenieur international hoch anerkannt. Dies gelte auch für das duale Ausbildungssystem. (ots)
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