Ausbildungskosten

Studiengebühren sind steurlich nicht als außergewöhnliche Belastungen absetzbar

(redaktion/PM) Ein Hochschulstudium ist teuer, noch mehr kostet es an Privat-Unis. Verständlich daher, dass Eltern sich an dieser Investition in die Zukunft ihrer Kinder so weit wie möglich schadfrei halten möchten und Studiengebühren steuerlich geltend machen wollen. Dem hat der Bundefinanzhof in einem heute veröffentlichten Urteil einen Riegel vorgeschoben: "Studiengebühren für den Besuch einer (privaten) Hochschule sind weder nach § 33a Abs. 2 EStG noch nach § 33 EStG als außergewöhnliche Belastung abziehbar." (Urteil vom 17. Dezember 2009 VI R 63/08) mehr

17.02.2010 Artikel

Schüler aus sozialen schwachen Familien brauchen Unterstützung

Das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts bestätigt das Anliegen der Landesregierung, Schülerinnen und Schüler aus sozial schwachen Familien bei ihrer Ausbildung stärker als bislang zu unterstützen, so Brandenburgs Bildungsminister Holger Rupprecht. "Die Richter haben heute klar festgestellt, dass die Hartz IV-Regelungen der Bundesregierung insbesondere mit dem Blick auf die Ausbildungskosten von Kindern und Jugendlichen schlicht ungenügend sind." mehr

09.02.2010 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg

© itb.uni-bremen

"Die duale Ausbildung ist ein Innovationsfaktor"

(redaktion) Schon lange kritisiert der Bremer Bildungsforscher Professor Felix Rauner die scharfe Trennung von Schule und Berufsbildung in Deutschland. Berufsorientierung müsse gesamten Bildungssystem verankert werden vom Kindergarten bis zum Schulabschluss, erklärt er jetzt im Interview mit Manfred Keuler und Dr. Hermann Buschmeyer [(G.I.B.)](http://www.gib.nrw.de), in dem Rauner auch grundsätzlich zur dualen Berufsausbildung Stellung bezieht. mehr

24.10.2008 Artikel

Hamburg beteiligt sich an der Nautikausbildung in Mecklenburg-Vorpommern

Hamburg wird sich 2008 und 2009 mit insgesamt 250.000 Euro an der Nautikausbildung in Mecklenburg-Vorpommern beteiligen. Darüber haben die Behörde für Wirtschaft und Arbeit der Freien und Hansestadt Hamburg und das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern heute eine entsprechende Vereinbarung abgeschlossen. mehr

29.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kindertagesförderung Mecklenburg-Vorpommern

BAföG kann teilweise als Einkommen beim Alg II angerechnet werden

(hib/MPI) Die Bundesausbildungsförderung (BAföG) kann teilweise als Einkommen beim Arbeitslosengeld II (Alg II) angerechnet werden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/8645](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/086/1608645.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ([16/8343](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/083/1608343.pdf)) schreibt, gilt das für den BAföG-Teil, der zur Bestreitung des Lebensunterhalts zur Verfügung steht. Dagegen sei der Teil, mit dem Ausbildungskosten abgedeckt werden, nicht anzurechnen. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Linke fragt nach Berücksichtigung des Schülerbafögs bei Arbeitslosengeld II

(hib/COL) Ob und wie Zuwendungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz als Einkommen in die Berechnung des Arbeitslosengeld II einbezogen werden, möchte die Fraktion Die Linke in einer Kleinen Anfrage [(16/8343)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/083/1608343.pdf) wissen. mehr

10.03.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

© itb.uni-bremen

"Es besteht kein Anlass, die Berufsausbildung zu subventionieren"

(bikl) Entgegen vieler Vorurteile und den Angaben des Berufsbildungsberichtes 2006 – herausgegeben vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Kultusministerkonferenz (KMK) – ist die duale Berufsausbildung nicht die teuerste, sondern die mit Abstand kostengünstigste Form der Bildung. Zu diesem Schluss kommt Dr. Felix Rauner, Professor am Institut für Technik und Bildung an der Universität Bremen (ITB), in einer aktuellen Studie. Eine Untersuchung der Universität Bern war bereits zu ähnlichen Ergebnissen gekommen. Sie hatte ergeben, dass die Arbeitgeber im Jahr 2004 pro Lehrling einen "Gewinn" von mehr als 2700 Schweizer Franken erzielten. Auch Rauner belegt nun, dass mehr als die Hälfte der Betriebe rentabel ausbildet. Durchschnittlich ergab sich ein Nettoertrag von 600 Euro pro Auszubildendem pro Jahr. Wir wollten von Prof. Rauner wissen, wie es zu diesen unterschiedlicher Zahlen kommt und welche Konsequenzen aus seiner Untersuchung gezogen werden sollten. mehr

04.02.2008 Artikel

Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel gegen zusätzlichen Hochschul-Finanzausgleich

Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel erteilt der Forderung des Berliner Bildungssenators Jürgen Zöllner nach einem zusätzlichen Hochschul-Finanzausgleich zwischen den Ländern eine klare Absage. "Es ist nicht nachvollziehbar, warum Jürgen Zöllner seit Jahren Studierende als Last definiert, für die man eine Entschädigung erhalten sollte. Mehr Studierende sehe ich als Gewinn, dafür muss ich vom Herkunftsland kein Geld fordern", sagte Goppel am Donnerstag in München. mehr

13.12.2007 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Hochschulpakt 2020: Rheinland-pfälzische Universitäten und Fachhochschulen werben mit attraktiven Studienplätzen um kluge Köpfe

Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, sieht die Umsetzung des Hochschulpakts 2020 in Rheinland-Pfalz auf einem guten Weg. "Eine deutliche Stellenausweitung im wissenschaftlichen Bereich wird dazu beitragen, das Ausbauziel für Rheinland-Pfalz zu erreichen", sagte Ahnen heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem Vorsitzenden der rheinland-pfälzischen Landeshochschulpräsidentenkonferenz, Professor Dr. Helmut Schmidt, und dessen Stellvertreter Professor Dr. Joachim Herzig. mehr

10.09.2007 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz