BAföG

Deutscher Bundestag

Weiter "Erheblicher Handlungsbedarf" bei Umsetzung des Bologna-Prozesses

(hib/TEP/LEU) Nach Angaben der Bundesregierung besteht in allen Ländern, die am sogenannten Bologna-Prozess teilnehmen, "erheblicher Handlungsbedarf". Das sagte ein Regierungsvertreter am Mittwochmorgen im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung bei der Vorstellung des Berichts zur Bologna-Jubiläumskonferenz, die am 11. und 12. März 2010 in Budapest und Wien stattgefunden hat. Das Ziel, mit der gemeinsamen Hochschulreform, einen europäischen Hochschulraum zu schaffen, "ist ein Stück weit Realität geworden", sagte der Regierungsvertreter. Dennoch müsse unter anderem "das Kernziel der Reform", die Mobilität der Studierenden für ein Studium in anderen europäischen Ländern zu erhöhen und zu erleichtern, noch deutlich verbessert werden. mehr

24.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Stipendienprogramm

Nationales Stipendienprogramm: "Der Fehler liegt im System"

- Achim Meyer auf der Heyde, Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, skeptisch zur Umsetzbarkeit des Stipendienprogramms - Interview in der Berliner Zeitung von heute - Bundeskabinett will heute Stipendienprogramm und BAföG-Erhöhung beschließen - Meyer auf der Heyde: "Priorität aufs BAföG setzen" mehr

24.03.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Normenkontrollrat

Bürokratieabbau beim BAföG: Studierende, Eltern und Studentenwerke einig

Einfachere, verständlichere Formulare, ein Antragsverfahren übers Internet, schnellere Bescheide vom BAföG-Amt, raschere Auszahlung des Geldes: Studierende, ihre Eltern und die Ämter für Ausbildungsförderung bei den Studentenwerken sind sich einig, wie beim BAföG Bürokratie abgebaut werden muss. Diesen Schluss zieht das Deutsche Studentenwerk (DSW) aus dem Bürokratieabbau-Projekt "Einfacher zum Studierenden-BAföG", das der Normenkontrollrat der Bundesregierung in den vergangenen Monaten durchgeführt hat. Neben dem Bund waren acht Bundesländer und 14 Studentenwerke beteiligt. Heute wird in Berlin der Abschlussbericht des Projekts vorgestellt. mehr

18.03.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Jürgen Rüttgers

"Einheitsschule bedeutet Gleichmacherei"

(red) Die größte Bildungsmesse im europäischen Raum findet in diesem Jahr in Köln statt. Wir haben den Ministerpräsidenten des Landes Nordrhein-Westfalen, Jürgen Rüttgers, nach seinen bildungspolitischen Zielsetzungen gefragt. mehr

12.03.2010 Artikel

© bikl.de
Studienfinanzierung

Gewerkschaft kritisiert nationales Stipendienprogramm

"Gute Bildung setzt eine gute und bedarfsdeckende Studienfinanzierung voraus", betonte Petra Gerstenkorn vom Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute anlässlich der Verbandsanhörung zum Gesetzentwurf des nationalen Stipendien-Programms. Das Programm der Bundesregierung würde allerdings zu einer Verschärfung der sozialen Selektion führen und Studierende aus finanziell schwächeren Familien noch mehr ausgrenzen als es bisher der Fall wäre. mehr

05.03.2010 Artikel

Studentenwerk

Ja zu Stipendien, aber Breitenförderung muss Vorrang haben

- Verbändeanhörung zum Referentenentwurf der Bundesregierung für das nationale Stipendienprogramm - Deutsches Studentenwerk (DSW) sagt ja zu Stipendien, sieht aber Breitenförderung als vorrangig an - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: "Wenn das Programm nicht anschlägt, sollte der Bund das Geld lieber ins BAföG investieren" - DSW: Keine Studiengebühren-Gelder verwenden! mehr

05.03.2010 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bundestag

Mobilität der Studierenden soll weiter gefördert werden

(hib/TEP/AW) Nach dem Willen der CDU/CSU-Fraktion soll die Bundesregierung "noch mehr als schon bisher die Mobilität von Studierenden und Wissenschaftlern" unterstützen. Das geht aus einem Antrag der Unionsfraktion [(17/905)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/009/1700905.pdf) hervor, in dem die Abgeordneten die Mobilität als "Kernziel" der Bologna-Reform bezeichnen. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bundestag

Regierung soll Gesetzentwurf zum Stipendienprogramm zurückziehen

(hib/TEP/AW) Die Bundesregierung soll das geplante Nationale Stipendienprogramm zurückziehen. Das fordert die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in einem Antrag [(17/899)](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700899.pdf), in dem sie den geplanten Gesetzentwurf als "unausgegoren und ungerecht" bezeichnet. Vielmehr sollten mit den für das Stipendienprogramm vorgesehenen Mitteln kurzfristig die BAföG-Fördersätze und -Freibeträge um jeweils fünf Prozent aufgestockt werden. So könne die Zahl der geförderten Studierenden erhöht werden. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Studienbeitragsdarlehen

Darlehen der NRW.BANK attraktiv wie nie: Jeder Fünfte entscheidet sich für nachgelagerte Studienbeiträge

Fast jedem zweiten ehemaligen Studierenden, der im Wintersemester mit der Rückzahlung seines Studienbeitragsdarlehens hätte beginnen müssen, sind die Studienbeiträge komplett erlassen worden. In 789 von 1802 Fällen griff die sozialverträgliche Regelung für Bafög-Empfänger im NRW-Studienbeitragsmodell. Derweil steigt die Anzahl der nordrhein-westfälischen Studierenden weiter an, die von der Möglichkeit, ihre Studienbeiträge nachgelagert zu entrichten Gebrauch macht: Über 85.000 Studierende haben bislang ein Studienbeitragsdarlehen der NRW.BANK abgeschlossen. Dies entspricht mehr als 22 Prozent aller beitragspflichtigen Studierenden, die derzeit Anspruch auf das Darlehen haben. mehr

04.03.2010 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bafög-Leistungen

SPD-Fraktion fordert Bafög-Ausweitung anstelle von Stipendien für Studierende

(hib/KTK/LEU) Die SPD-Fraktion lehnt die Pläne der Bundesregierung ab, einen bestimmten Anteil von Studierender aufgrund ihrer Leistungen mit einem monatlichen Stipendium zu fördern. Stattdessen fordert sie in einem Antrag ([17/884](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/008/1700884.pdf)) die Ausweitung der Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (Bafög). mehr

03.03.2010 Pressemeldung Deutscher Bundestag