BAföG

Bildungsgipfel: Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert gemeinsames Handeln von Bund und Ländern für mehr Chancengleichheit

"Bund und Länder müssen gemeinsam die Chance ergreifen, endlich das deutsche Hochschulsystem sozial zu öffnen. Wir leben vom Rohstoff Bildung, aber er ist sozial extrem ungleich verteilt. Das ist beschämend für eine Demokratie. Die soziale Herkunft darf nicht länger darüber entscheiden, ob jemand studiert oder nicht." Mit diesen Worten appellierte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), an Bund und Länder, auf ihrem gemeinsamen Bildungsgipfel am Mittwoch konkrete Schritte für mehr soziale Durchlässigkeit ins Hochschulstudium zu verabreden. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Fehlende Stipendien für Studierende sind ein "bildungspolitischer Skandal"

Als "bildungspolitischen Skandal" hat Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), die Tatsache bezeichnet, dass lediglich 2% der Studierenden in Deutschland ein Stipendium erhalten. Auf Deutschlandradio Kultur sagte Dobischat heute Vormittag: "Von einem Stipendiensystem, dass diesen Namen auch verdient hätte, sind wir in Deutschland weit entfernt. Weder die Länder mit Studiengebühren noch die Wirtschaft haben bisher ihre vollmundigen Ankündigungen eingehalten." Dobischat wörtlich: "Man führt Studiengebühren ein oder wirbt für Studienkredite, hält sich aber mit neuen Stipendien für Studierende vornehm zurück. Das ist schändlich." mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: "Studiengebühren gehören abgeschafft"

Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks, hat sich erneut deutlich gegen Studiengebühren ausgesprochen. In einer Sendung des Westdeutschen Rundfunks sagte er am Samstag in Köln: "Studiengebühren gehören abgeschafft. Sie sind sozial- und bildungspolitisch falsch. Studiengebühren belasten gerade einkommensschwächere Studierende und deren Eltern, und Studiengebühren können die ohnehin extreme soziale Selektion im deutschen Hochschulsystem noch weiter verschärfen." Es gebe "ernst zu nehmende" Hinweise, dass Studiengebühren junge Menschen abschreckten. So habe eine Befragung des Hochschul-Informations-Systems HIS ergeben, dass jeder vierte Studienverzichtler Angst vor Studiengebühren oder Verschuldung habe. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Das BAföG macht Deutschlands Hochschulen sozial durchlässiger"

- Deutsches Studentenwerk (DSW) freut sich über BAföG-Erhöhung - Appell an Studierende: BAföG-Antrag stellen - DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde: BAföG regelmäßig erhöhen, keine Altersgrenze für Master-Studiengänge, BAföG-Mitnahme in alle 46 Länder des europäischen Hochschulraums mehr

09.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bundeskonferenz setzt auf Chancen durch Integration - Werben für Einbürgerung

Die Integrations- und Ausländerbeauftragten von Bund, Ländern und Kommunen haben auf ihrer diesjährigen Bundeskonferenz in Dresden die Chancen einer gelungenen Integration für die gesamte Gesellschaft hervorgehoben. mehr

07.10.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Studentenwerke: Mehr Service, mehr Umsatz trotz sinkender staatliche Unterstützung

- 1.500 neue Wohnheimplätze, mehr Umsatz in der Hochschulgastronomie, 500 neue Kita-Plätze - Zuschüsse der Bundesländer gehen weiter zurück - Deutsches Studentenwerk: "Wirtschaftlicher Erfolg der Studentenwerke entbindet Länder nicht von sozialer Verantwortung für ihre Studierenden" mehr

01.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

BAföG: Höhere Fördersätze und Freibeträge treten ab 1. Oktober in Kraft

Bundesbildungsministerin Annette Schavan hat zum Beginn des neuen Semesters Studienanfängerinnen und Studienanfänger dazu aufgerufen, sich ihre Ansprüche auf Studienförderung nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) zu sichern: "Mit der Anhebung der BAföG-Sätze und der Freibetragsgrenze zum Wintersemester erleichtern wir die Entscheidung für ein Studium, indem wir deutliche finanzielle und strukturelle Verbesserungen geschaffen haben." Die Ministerin betonte am Mittwoch in Berlin: "Die Förderung nach dem BAföG mit der Kombination aus Zuschuss und zinslosem Darlehen bietet eine solide Studienfinanzierung." mehr

01.10.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

BAföG-Kinderbetreuungszuschlag kein Einkommen

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) freut sich über die heutige Entscheidung des Bundestag, dass der neue Kinderbetreuungszuschlag beim BAföG nicht mehr als Einkommen auf andere Sozialleistungen angerechnet wird. "Das ist eine gute und richtige Entscheidung, für die wir uns stark gemacht haben", sagte DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde heute in Berlin. mehr

26.09.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Meister-BAföG wird attraktiver und flexibler

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Novellierung des Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetzes (AFBG oder auch Meister-BAföG) beschlossen. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte dazu in Berlin: "Das Meister-BAföG ist ein Kernelement der Qualifizierungsinitiative der Bundesregierung. Mit den geplanten Leistungsverbesserungen setzen wir nach der BAföG-Reform auch im Bereich der beruflichen Bildung ein deutliches Signal. Wir wollen berufliche Aufstiegsfortbildungen noch attraktiver machen und mehr Menschen als bisher für Fortbildungen gewinnen. Die Leistungsverbesserungen sind ein wichtiges Signal für den Aufstieg der Fachkräfte in Deutschland." Die Bundesregierung steigert ihre Ausgaben für das Meister-BAföG mittelfristig von derzeit rund 122 Millionen Euro um mehr als 60 Prozent auf über 200 Millionen Euro jährlich. mehr

24.09.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Stifterverband: Hochschulen zu Stätten lebenslangen Lernens umbauen

Von den fast 30 Milliarden Euro, die Unternehmen jährlich für Weiterbildung ausgeben, fließt nur ein kleiner Anteil an die staatlichen Hochschulen in Deutschland. "Die Hochschulen dürfen sich nicht länger allein als wissenschaftliche Ausbildungsstätten zwischen Abitur und Berufseintritt begreifen, sondern müssen vielmehr passgenaue Angebote für die lebenslangen Lernbiografien jedes Einzelnen schaffen", so Stifterverbands-Generalsekretär Andreas Schlüter bei der heutigen Präsentation des Stifterverbands-Berichts "Quartäre Bildung". Darin hat der Stifterverband die Nachfrage von akademischen Weiterbildungsangeboten durch Unternehmen analysiert und Empfehlungen abgeleitet, wie sich die Hochschulen auf diesem Feld besser positionieren können. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e.V.