BAföG

Deutsches Studentenwerk: "Hessen wird seiner sozialen Verantwortung nicht gerecht"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die in Hessen geplanten Studiengebühren. Master-Studierende sowie Studierende aus Nicht-EU-Ländern sollen in Hessen bald 1.500 Euro im Semester bezahlen – 1.000 Euro mehr als in allen anderen Bundesländern, die Studiengebühren einführen. "Hessen scheint eine Überbietungsspirale in Gang setzen zu wollen, die eindeutig zu Lasten der Studierenden geht", kritisiert Meyer auf der Heyde. Die Schulden aus BAföG-Darlehensanteil und Studiengebühren-Kredit sollen in Hessen erst bei 17.000 Euro gedeckelt werden. Das sind 7.000 Euro mehr als etwa in Nordrhein-Westfalen (10.000) und immerhin 2.000 Euro mehr als in Baden-Württemberg (15.000). Meyer auf der Heyde kommentiert: "Auch hier will man in Hessen offensichtlich eine fragwürdige Spitzenposition gegenüber anderen Ländern einnehmen." Sein Fazit: "Hessen wird seiner sozialpolitischen Verantwortung gegenüber den Studierenden, wie sie das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren von den Ländern fordert, nicht gerecht." mehr

12.07.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) befürchtet, dass die soziale Schieflage im deutschen Hochschulsystem durch Studiengebühren noch verschärft wird. DSW-Vizepräsident Prof. Dr. Hans Lilie sagte in Berlin: "Studiengebühren sind Gift für die Chancengleichheit im deutschen Hochschulsystem. Sie können insbesondere auf junge Menschen aus einkommensschwächeren und Mittelstands-Familien abschreckend wirken. Gerade diese Schichten sind aber an unseren Hochschulen bereits jetzt deutlich unterrepräsentiert." mehr

28.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Meister-BAföG bleibt auf Erfolgskurs

Nach Mitteilung des Bayerischen Landesamts für Statistik und Datenverarbeitung stieg in Bayern im Jahr 2005 die Zahl der Leistungsempfänger nach dem Aufstiegfortbildungsförderungsgesetz weiter um 1 200 oder drei Prozent auf 39 100. Gleichzeitig nahmen die Förderungszusagen um zwei Millionen Euro oder zwei Prozent auf 98,1 Millionen Euro zu. Im Startjahr 1996 hatte die Zahl der mit dem "Meister-BAföG" Geförderten bei knapp 7 000 gelegen und die Leistungssumme 24,8 Millionen Euro betragen. Einen wesentlichen Impuls erhielt die Förderung durch das Reformgesetz vom Januar 2002. Hierdurch hat sich die Empfängerzahl in Bayern mehr als verdreifacht. mehr

21.06.2006 Pressemeldung Bayerisches Landesamt für Statistik

Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks

Professor Dr. Rolf Dobischat ist neuer Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). Die Delegierten der 61 Studentenwerke wählten den 55jährigen Bildungs- und Berufsforscher von der Universität Duisburg-Essen gestern in Berlin in das Spitzenamt ihres Dachverbands. Dobischat löst den Mathematiker Professor Dr. Hans-Dieter Rinkens ab, der nach über zehn Jahren aus dem Amt scheidet. "Der soziale Auftrag der Studentenwerke wird angesichts der Umbrüche und Reformen im Hochschulsystem immer wichtiger", betonte Dobischat vor den rund 100 Studentenwerks-Vertretern. "Die flächendeckende Umstellung der Abschlüsse auf Bachelor und Master, die politisch beabsichtigte Steigerung der Studierquote auf 40% eines Jahrgangs, der generelle Anstieg der Studierendenzahlen in den nächsten Jahren – all dies kann nur bewältigt werden, wenn die soziale und wirtschaftliche Infrastruktur des Studierens ausgebaut wird, die die 61 Studentenwerke in Deutschland bereitstellen." mehr

01.06.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Kultusminister Jürgen Schreier: Saarländisches Kabinett beschließt sozialverträgliche Studiengebühren

Wissenschaftsminister Jürgen Schreier: "Ziel ist es, die Qualität des Studiums und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Hochschulen zu verbessern. Denn die Studiengebühren sind echte Zusatzeinnahmen für die Hochschulen. Sie dürfen ausschließlich für die Verbesserung von Studienbedingungen ausgegeben werden." mehr

23.05.2006 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

Bayerischer Landtag berät und beschließt Hochschulreform 2006

Die umfassendste Hochschulreform seit über 30 Jahren hat heute der Bayerische Landtag beraten und beschlossen. Wissenschaftsminister Thomas Goppel nannte am Donnerstag anlässlich der abschließenden Beratung und Beschlussfassung am Donnerstag im Plenum "Freiheit, Qualität und Effizienz" als die Leitlinien der Hochschulreform 2006. mehr

19.05.2006 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Bundesregierung nimmt keinen Einfluss auf Studienkredite

(hib/SUK) Das Studienprogramm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) ist ein Eigenprogramm der KfW, das diese in eigener Verantwortung ohne staatliche Ausfallhaftung konzipiert und im Auftrag des Bundes gestartet hat. mehr

16.05.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Langzeitstudierende kommen meist aus gehobener sozialer Schicht

(hib/SUK) Mehr als die Hälfte der Studierenden im 14. oder höheren Fachsemester lässt sich in ihrer sozialen Herkunft in die Kategorien "gehoben" und "hoch" einordnen. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung (16/1382) auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion (16/1256) hervor. mehr

12.05.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Deutsches Studentenwerk: "Studieren wird teurer!"

"In Deutschland zu studieren wird immer teurer und immer schwieriger", warnt Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW). "Die gestern im Kabinett gefassten Beschlüsse, die Mehrwertsteuer zu erhöhen und die Altersgrenze beim Kindergeld zu senken, belasten die Studierenden und ihre Eltern finanziell erheblich." mehr

11.05.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Niedersachsen-Studienbeitragsdarlehen

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann hat am (heutigen) Dienstag das zinsgünstige "Niedersachsen-Studienbeitragsdarlehen" zusammen mit der landeseigenen NBank und Vertretern der Landeshochschulkonferenz (LHK) vorgestellt. mehr

02.05.2006 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur