BAföG

HRK begrüßt den Start der KFW-Studienkredite

"Das Angebot der KFW schafft eine wichtige Voraussetzung, finanzielle Hürden vor einem Studium abzubauen und damit die Studierquote langfristig zu steigern." Mit diesen Worten kommentierte der kommissarische Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Burkhard Rauhut, die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die staatliche KFW-Bankengruppe mit der Einführung allgemeiner Studienkredite zu beauftragen. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Regierung: Bildungssystem durch Dienstleistungsrichtlinie nicht gefährdet

(hib/SUK) - Die Bundesregierung hält Befürchtungen, dass das deutsche Bildungssystem durch die EU-Dienstleistungsrichtlinie Schaden nehmen könnte, für unberechtigt. Das erklärte ein Regierungsvertreter am Mittwochvormittag im Fachausschuss. mehr

25.01.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

GEW: "Familien müssen Gewinner des Parteienstreits sein!"

Eine Familienkasse, die die verstreuten Geldleistungen für Familien neu ordnet, hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. Die Familien müssten Gewinner des zurzeit laufenden Parteienwettbewerbs zur Familienfinanzierung werden. Die Diskussion um die Betreuungskosten solle für eine Umstrukturierung der Familien- und Bildungsfinanzierung genutzt werden. mehr

18.01.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Haushaltsentwurf 2006: Zusätzliche Mittel für NRW-Hochschulen

"Die Landesregierung hat Wort gehalten", fasste Innovationsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart den Haushaltsentwurf 2006 für sein Ressort zusammen, "der Bereich Hochschule und Forschung genießt als Zukunftsfeld politische Priorität. mehr

12.12.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

"Befreit die Universitäten aus der babylonischen Gefangenschaft der Staatsexamina"

"Auch in den Rechtswissenschaften macht der Bachelor-Abschluss Sinn. Wir brauchen juristische Kompetenz nicht nur für Rechtsanwälte und Richter, sondern auch in anderen Berufen wie z.B. Steuerberatern, Wirtschaftsprüfern, Finanzberatern oder Immobilienmanagern." Dies erklärte der kommissarische Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Prof. Dr. Burkhard Rauhut, am Montag anlässlich des HRK-Präsidiums in Bonn. Er wandte sich gegen die Aussage im Koalitionsvertrag von CDU/CSU und SPD, dass die Abschlüsse in der Juristenausbildung nicht auf Bachelor und Master umgestellt werden sollen. In ähnlicher Weise hat sich die Konferenz der Justizminister der Länder geäußert, die ebenfalls die Reform der Juristenausbildung im Kontext des Bologna-Prozesses aufschieben will. "Damit wird der Juristenausbildung, auch der in interdisziplinären Studiengängen, jede Möglichkeit genommen, von den erfolgreichen Reformimpulsen des Bologna-Prozesses zu profitieren." mehr

12.12.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Niedersächsischer Landtag verabschiedet das bundesweit erste Studienbeitragsgesetz

Der Niedersächsische Landtag hat am (heutigen) Freitag (9.12.) die Einführung von Studienbeiträgen beschlossen. Damit ist Niedersachsen das erste Land, dass die Einführung der Studienbeiträge gesetzlich absichert. mehr

09.12.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Studentenwerke: Mehr Chancengerechtigkeit im deutschen Hochschulsystem!

"Kernaufgabe einer modernen Bildungspolitik muss es sein, für mehr Chancengerechtigkeit auf allen Stufen unseres Bildungssystem zu sorgen, von der Kita bis zur Hochschule." Mit diesen Worten umriss Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), auf der Mitgliederversammlung in Berlin die Erwartungen der Studentenwerke an die Politik in Bund und Ländern. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: Studienkredite nur ergänzend zu einem starken BAföG

Nach Auffassung des Deutschen Studentenwerks (DSW) können Studienkredite die klassischen Säulen der Studienfinanzierung - BAföG, Elternunterhalt und studentische Erwerbstätigkeit - allenfalls ergänzen, nicht aber ersetzen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "In bestimmten Studienphasen, etwa während des Examens, kann ein Studienkredit sinnvoll sein." Keinesfalls aber dürfe das gesamte Studienfinanzierungssystem auf Kredite umgestellt werden. Rinkens: "Unsere Sozialerhebung zeigt, dass wir in Zukunft vor allem Studierende aus einkommensschwachen und aus Mittelstands-Familien gewinnen müssen, um die Studierquote in Deutschland wirklich auf 40% zu erhöhen. Das beste Mittel dazu ist ein starkes, attraktives BAföG." Auf ihrer Mitgliederversammlung in Berlin forderten die im Deutschen Studentenwerk zusammengeschlossenen 61 Studentenwerke deshalb Bund und Länder auf, das BAföG zu verbessern. Die Bemessungsgrenzen für das Elterneinkommen seien zu erhöhen, die Fördersätze an die Preis- und Einkommensentwicklung seit der BAföG-Reform des Jahres 2001 anzupassen. Gleichzeitig stellen die Studentenwerke eine Reihe von Ansprüchen an Studienkredite. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: Länder mit Studiengebühren müssen nachbessern!

Die bisher von einigen Bundesländern vorgelegten Modelle zur Einführung von Studiengebühren erfüllen nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) nicht die sozialstaatlichen Auflagen, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren den Ländern auferlegt hat. Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin appellierte der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland an die sozialstaatliche Verantwortung jener Länder, die Studiengebühren einführen wollen, und forderte sie zu Nachbesserungen auf. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Konkret fordern wir, dass die Länder ihre Zuschüsse zur Studienfinanzierung ausbauen, dass sie Stipendienprogramme auflegen und bei der Gebührenerhebung auf die tatsächliche finanzielle Situation der Studierenden abstellen." Insbesondere Studierende, deren Budget unter dem gesetzlichen Mindestbedarf von 640 Euro im Monat liegt, sollten von Studiengebühren grundsätzlich freigestellt werden, präzisiert Rinkens und betont: "Dies muss für deutsche wie auch für ausländische Studierende gleichermaßen gelten." mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ab Wintersemester 2007/2008: Studienbeiträge auch im Saarland

Nach Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden auch im Saarland Studierende an Hochschulen einen Beitrag für ihr Studium zu leisten haben. Die Landesregierung beabsichtigt, mit Beginn des Wintersemesters 2007/2008 Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester für Studierende aller saarländischen Hochschulen einzuführen. Die Einführung wird begleitet durch ein sozialverträgliches und zinsgünstiges Darlehens- und Stipendiensystem. So wird gewährleistet, dass jeder - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - studieren kann. mehr

30.11.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland