Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat gefordert, dass das Erststudium gebührenfrei bleiben muss. "Gebühren sind sozial ungerecht und schrecken vom Studium ab. Sie können die Verluste der Länder bei Steuereinnahmen nicht ersetzen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Montag mit Blick auf die morgige Anhörung über Studiengebühren vor dem Bundesverfassungsgericht. Sechs Bundesländer hatten gegen das Studiengebührenverbot, das im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben ist, Normenkontrollklage erhoben. Mit Studiengebühren würden gesellschaftliche Weichen falsch gestellt, sagte Stange: "Wir brauchen mehr und nicht weniger Akademiker!"
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08.11.2004
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft