BAföG

CDU plant laut Ministerin Schavan Abschaffung des Bafög

Zu der Ankündigung der bildungspolitischen Koordinatorin der unionsgeführten Bundesländer, Baden-Württembergs Kultusministerin Annette Schavan (CDU), die Union werde nach einem Wahlsieg bei der Bundestagswahl 2006 das Bafög abschaffen, sagte NRW-Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft heute in Düsseldorf: mehr

05.04.2005 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

BAföG-Abschaffung würde soziale Selektion verschärfen

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert das Vorhaben der unionsregierten Länder, das BAföG nach einem Wahlsieg 2006 zugunsten alternativer Angebote der privaten Studienfinanzierung abschaffen zu wollen. mehr

05.04.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Keine gläsernen Studierenden

Mit dem so genannten "Gesetz zur Förderung der Steuerehrlichkeit", das heute in Kraft tritt, erhalten auch die BAföG-Ämter bei den Studentenwerken die Befugnis, auf Kontendaten von Studierenden zuzugreifen. Das Deutsche Studentenwerk (DSW), der Dachverband der 61 örtlichen Studentenwerke in Deutschland, sieht jedoch keineswegs den gläsernen Studierenden heraufziehen. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde tritt solchen Befürchtungen entgegen: "Die Studentenwerke nutzen nur dann die Möglichkeit, Kontendaten bei BAföG-Anträgen abzufragen, wenn der konkrete und dringende Verdacht besteht, dass vorhandenes Vermögen nicht angegeben wurde." mehr

01.04.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Hessische Erfolge bei der Ermittlung zu Unrecht geflossener BAföG-Gelder

Zufrieden über die hessischen Erfolge bei der bundesweit laufenden Ermittlung von BAföG-Missbrauch hat sich Hessens Wissenschaftsminister Udo Corts geäußert. "Unsere Nachforschungen für die Jahre 2001 und 2002", so der Minister, "haben ergeben, dass doch eine Reihe von Schülern und Studierenden zu Unrecht finanzielle Förderungen des Staates im Rahmen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG) in Anspruch genommen und damit wenig soziales Bewusstsein gezeigt hat." mehr

24.03.2005 Pressemeldung Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst

Studiengebühren: 500 Euro sind nicht per se sozialverträglich

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die Entscheidung der unionsgeführten Länder, Studiengebühren mit einer Obergrenze bei 500 Euro im Semester einführen zu wollen. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Eine Obergrenze bei circa 500 Euro Studiengebühren im Semester ist nicht per se sozialverträglich, wenn man die tatsächlichen Einnahmen der Studierenden berücksichtigt. Mehr als ein Viertel hat gemäß unserer aktuellen Sozialerhebung weniger als 600 Euro im Monat zur Verfügung, für sie bedeuten 500 Euro Studiengebühren im Semester eine erhebliche Belastung von rund 83 Euro monatlich. Das sind fast 15 Prozent des Budgets!" Rinkens Forderung: "Erstens müssen alle BAföG-Empfänger von Studiengebühren freigestellt werden und zweitens dürfen Gebühren über diese generelle Freistellung hinaus nur gestuft nach der Leistungskraft, das heißt nach den tatsächlichen studentischen Einnahmen erhoben werden." mehr

21.03.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

"Für die Zukunft unseres Landes und die Zukunft unserer Kinder"

Das Bundeskabinett hat heute die Antwort der Bundesregierung auf die Große Anfrage der Fraktionen von CDU/CSU "Jugend in Deutschland" beschlossen. Sie gibt einen umfassenden Überblick über die Politik der Bundesregierung für Jugendliche und ihre Familien. "Wir wollen, dass Deutschland bei der Kinder- und Familienfreundlichkeit bis zum Jahr 2010 zur Spitze Europas aufsteigt. Mit unserer Politik im Rahmen der Agenda 2010 sowie der Umsetzung des Nationalen Aktionsplans für ein kindergerechtes Deutschland setzen wir den klaren Schwerpunkt auf die Sicherung der Zukunftschancen für die nachfolgende Generation und die Stärkung von Kindern und Jugendlichen. Kinder- und Jugendpolitik stehen ganz oben auf unserer Agenda, denn starke Kinder und Jugendliche sind die Zukunft der Gesellschaft. Diese Reformvorhaben sind der zentrale Motor für die Zukunft unseres Landes und die Zukunft unserer Kinder", erklärte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt. mehr

09.03.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Studierende brauchen Nebenjobs - Arbeitgeber bitte melden!

Über die Hälfte aller zwei Millionen Studierenden in Deutschland sind dringend auf Nebenjobs angewiesen, um überhaupt studieren zu können. Darauf macht das Deutsche Studentenwerk (DSW) zum Beginn der Semesterferien aufmerksam, während derer die Studierenden traditionell verstärkt jobben. "Unsere aktuelle Sozialerhebung weist nach, dass 56% aller Studierenden, die neben dem Studium jobben, ohne diese Nebenerwerbstätigkeit ihr Studium nicht finanzieren könnten", erklärt DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde. Diese Studierenden seien auf einen intakten studentischen Arbeitsmarkt dringend angewiesen. Meyer auf der Heyde appelliert deshalb an die Unternehmen, offene Stellen bei den studentischen Jobvermittlungen zu melden. mehr

23.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: BAföG massiv ausbauen

"Das BAföG ist ein wichtiges Instrument für mehr Chancengleichheit im deutschen Hochschulwesen. Wenn es das BAföG nicht gäbe, müsste man es erfinden." Mit diesen Worten kommentiert der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, den heute vorgestellten 16. BAföG-Bericht der Bundesregierung. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

HRK-Senat empfiehlt Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Studierenden

Mit der Einführung gestufter Studiengänge verändern sich die Rahmenbedingungen für die internationale Mobilität von Studierenden und Graduierten. Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) beschloss am Dienstag (15. Februar) in Bonn eine Reihe von Empfehlungen für die Hochschulen, die die Mobilität sichern und steigern sollen. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK: Länder müssen die politische Verantwortung für Einführung und Sozialverträglichkeit von Studienbeiträgen übernehmen

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Einführung von Studiengebühren hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Länder an ihre politische Verantwortung für eine Einführung von Studienbeiträgen erinnert und sie aufgefordert, bundesweit kompatibel Obergrenzen für die Beiträge zu definieren. Es müsse aber den Hochschulen selbst überlassen werden, ob und in welcher Höhe innerhalb des vorgegebenen Spielraums und für welche Studiengänge sie Beiträge erheben wollen, so eine Empfehlung des HRK-Senats, der am Dienstag (15. Februar) in Bonn zusammentrat. "Nur so können Studienbeiträge ein sinnvolles Element des Wettbewerbs unter Hochschulen sein", sagte der Präsident der HRK, Professor Dr. Peter Gaehtgens, am Mittwoch vor der Presse in Bonn. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz