BAföG

Baden-Württemberg: Keine Studiengebühren auch für BAföG-Empfänger

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) kritisiert die gestern bekannt gewordenen Eckpunkte der baden-württembergischen Landesregierung zur Einführung von Studiengebühren. DSWPräsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens fordert insbesondere, auch BAföG-Empfänger von den geplanten 500 Euro Studiengebühren im Semester zu befreien. Er erklärt: "Wir erkennen an, dass die Landesregierung in ihrem Konzept soziale Ausnahmetatbestände vorsieht, wie etwa eine Behinderung oder Kindererziehung. mehr

27.07.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Konzeption für Studiengebühren in Baden-Württemberg steht

Allgemeine Studiengebühren in Höhe von 500 € pro Semester werden in Baden-Württemberg, nach den Plänen der Landesregierung, noch in diesem Jahr per Gesetz eingeführt und dann ab dem Sommersemester 2007 für alle Studierenden im Land gelten. Eine entsprechende Detailkonzeption hat der Ministerrat beschlossen. "Auf dieser Grundlage werden wir unseren Gesetzentwurf in den kommenden Wochen fertig stellen. Damit setzt Baden-Württemberg einen Meilenstein der Hochschulreform in Deutschland. Denn Studiengebühren sind in der Zukunft ein tragender Baustein wettbewerblicher Hochschulen und eines modernen Hochschulsystems. Um die globale Konkurrenz in Sachen Wissenschaft und Forschung bestehen zu können, brauchen wir Studiengebühren. Von ihnen werden nicht zuletzt die Studierenden selbst profitieren, weil durch diese Einnahmen die Qualität der Lehre an unseren Hochschulen steigen wird." Dies erklärte Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg am 26. Juli in Stuttgart. mehr

26.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Erfolgsmodell BAföG macht Studieren möglich

"Das BAföG ist eine gute Investition in junge Menschen und in die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft", betonte der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, heute anlässlich der Vorstellung der amtlichen Daten zum Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) für das Jahr 2004 durch das Statistische Bundesamt. mehr

21.07.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Zahl der BAföG-Geförderten steigt weiter an

"BAföG ist eine Zukunftsinvestition, die sich auszahlt", kommentierte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn den erneuten Anstieg der Zahl der BAföG-Geförderten. Wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag mitteilte, erhielten im Jahr 2004 insgesamt rund 810.000 Auszubildende die staatliche Förderung, davon 497.257 Studierende und 312.334 Schülerinnen und Schüler. Das waren rund 33.000 oder 4,3 Prozent mehr als im Vorjahr. Seit 1998 ist die Zahl der BAföG-Geförderten sogar von 529.000 auf 810.00 Geförderte um über 50% gestiegen. Fast jeder zweite Geförderte (48,7 Prozent) erhielt 2004 eine Vollförderung, das heißt maximal bis zu 585 Euro. mehr

21.07.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

33 000 mehr BAföG-Empfänger im Jahr 2004

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, erhielten im Jahr 2004 in Deutschland rund 810 000 Personen (gut 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 497 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren rund 33 000 oder 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden stieg um rund 16 000 (+ 3%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 17 000 (+ 6%). mehr

21.07.2005 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Haushalt: Über 10 Milliarden Euro für Bildung und Forschung

Mit dem Entwurf des Bundeshaushalts 2006 setzt die Bundesregierung ihren Innovationskurs fort. Der Haushalt sieht für das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) einen überproportionalen Zuwachs um 3,2 Prozent auf 8,727 Milliarden Euro (bereinigtes Soll 2005: 8,456 Milliarden Euro) vor. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn sieht darin ein klares Signal für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands. "Die Bundesregierung setzt ihre Priorität bei Bildung und Forschung und stärkt den Innovationsstandort Deutschland", sagte sie am Mittwoch in Berlin. mehr

13.07.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Der klassische Ferienjob stirbt aus

Den rund zwei Millionen Studierenden in Deutschland stehen während der Semesterferien immer weniger der klassischen Ferienjobs zur Verfügung. Gerade in Dienstleistungsbranchen wie der Gastronomie, aber auch in der Industrie ist die Zahl der ausgeschriebenen Ferienjobs stark rückläufig; viele Unternehmen wollen Studierende lieber längerfristig und kontinuierlich beschäftigen. mehr

11.07.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Bei BAfÖG sollen rund 7% der Leistungsempfänger schummeln

(bikl/hib/BES) Etwa sieben Prozent der BAföG-Empfänger haben sich bis Ende 2004 als Leistungsbetrüger entpuppt: 45.226 Studentinnen und Studenten sowie 18.505 Schülerinnen und Schüler mussten bis dahin ihre Ausbildungsförderung zurückzahlen, weil sie Vermögen besaßen, das über dem gesetzlichen Freibetrag lag. mehr

04.07.2005 Artikel

Deputation für Wissenschaft stimmt Entwurf für ein Studienkontengesetz zu

Die Deputation für Wissenschaft hat heute dem Entwurf eines Bremischen Studienkontengesetzes zugestimmt. Danach erhalten Studierende mit Wohnsitz in Bremen ein einmaliges Studienguthaben von 14 Semestern. Studierende, die ihren Wohnsitz nicht in Bremen haben, erhalten ein Studienkonto von zwei Semestern. Ab dem dritten Semester haben diese eine Studiengebühr in Höhe von 500 Euro pro Semester an die Hochschulen zu zahlen. mehr

24.06.2005 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

HIS-Studie des DSW zur Internationalisierung des Studiums vorgestellt

"Deutschland gehört zu den Gewinnern des Wettbewerbs um die besten Köpfe", erklärte Bundesbildungs- und -forschungsministerin Edelgard Bulmahn am (heutigen) Mittwoch in Berlin anlässlich der Vorstellung einer Studie des Deutschen Studentenwerkes zur Internationalisierung des Studiums. Während in Deutschland bis Ende der 90er Jahre viele junge Wissenschaftler ins Ausland abgewandert seien, gebe es seit einigen Jahren eine deutliche Trendwende. "Wichtige Reformen wie das moderne Dienstrecht und die Einführung der Juniorprofessur haben dazu geführt, dass Deutschland ein attraktiver Studien- und Forschungsstandort für ausländische Wissenschaftler geworden ist", so Bulmahn. Es sei darüber hinaus gelungen, viele deutsche Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland zurück zu gewinnen. mehr

01.06.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung