BAföG

Bulmahn: "Der gemeinsame europäische Hochschulraum braucht verbindliche Qualitätsmaßstäbe"

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn erwartet von der Bologna-Folgekonferenz im norwegischen Bergen die grundsätzliche Verständigung auf die Entwicklung verbindlicher Qualitätsmaßstäbe, um die Studiengänge in ganz Europa vergleichen zu können. "Diese Aufgabe müssen dann die unabhängigen Akkreditierungsagenturen übernehmen, die derzeit die neuen Studiengänge zulassen", sagte Bulmahn vor ihrer heutigen Abreise zu der Konferenz von insgesamt 45 Bildungsministerinnen und Bildungsministern am 19. und 20. Mai. "Nur so kann sich Europa als Ganzes international beim Wettbewerb um die besten Köpfe an der Spitze halten." mehr

18.05.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Jahresbericht des Rechnungshofes

Die Empfehlung des Rechnungshofes, so genannte nichtministerielle Aufgaben nicht mehr selbst wahrzunehmen, sei mehr als zweischneidig - so Staatssekretärin Dr. Susanne Reichrath. Dies bedeute nämlich, dass Dienstleistungen, die bisher zentral vom Kultusministerium erbracht werden, nicht etwa wegfielen, sondern in Zukunft von anderen Stellen erledigt werden müssten. So könne man zwar numerisch die Zahl der Mitarbeiter im Kultusministerium selbst senken. Ob aber Personalkosten für den Landeshaushalt insgesamt reduziert werden könnten, sei mehr als fraglich. Deshalb spreche wohl der Rechnungshof vorsichtlich selbst schon nur über ein \*rechnerisches Dispositionsvolumen". mehr

13.05.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung und Kultur Saarland

© SWR

Studieren geht über Kassieren

(js) Zu Beginn des Jahres kippte das Bundesverwaltungsgericht das Verbot von Studiengebühren. Sind die Aussichten für angehende Akademiker in Zukunft also schlechter oder ist die Entscheidung doch eine Investition in die Studienqualität? mehr

02.05.2005 Artikel

Studienbeiträge dürfen niemanden vom Studium abhalten

Die geplante Einführung von Studienbeiträgen in Höhe von 500 Euro pro Semester und die künftige Hochschulfinanzierung standen im Mittelpunkt des turnusmäßigen Gesprächs zwischen Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg und Studierenden der Allgemeinen Studierendenausschüsse der Universitäten des Landes. mehr

26.04.2005 Pressemeldung Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg

Studieren - wer soll das bezahlen?

Wer studieren will, muss sich Gedanken zur Finanzierung machen. Über 700 Euro durchschnittlich geben die rund zwei Millionen Studierenden derzeit in Deutschland im Monat für ihre Lebenshaltungskosten und Lernmittel aus, so die aktuelle Sozialerhebung des Deutschen Studentenwerks (DSW). Eine kompakte Orientierung zur Studienfinanzierung bietet der neue DSW-Flyer "Ein Studium finanzieren". Angehende oder bereits Studierende, ihre Eltern und Lehrer finden darin, gebündelt und übersichtlich dargestellt, alle Informationen, wie man ein Studium finanziert. mehr

25.04.2005 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

GEW macht sich für "Sonderprogramm Weiterbildung" stark

Für ein "Sonderprogramm Weiterbildung" hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) stark gemacht. Das Programm müsse zwischen Bundesagentur für Arbeit (BA), Bund, Ländern und Kommunen abgestimmt sein. Insbesondere Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen, Arbeitslose, alleinerziehende Frauen, Einwanderer und junge Menschen unter 25 Jahren sollten gezielt gefördert werden. "Diese Gruppen haben auf dem Arbeitsmarkt immer weniger Chancen und werden ins soziale Abseits geschoben. Sie brauchen Qualifikationsangebote, die langfristig und auf Nachhaltigkeit angelegt sind", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Sonntag auf dem Gewerkschaftstag in Erfurt. mehr

24.04.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Landtag beschließt Eliteförderungsgesetz

Der Bayerische Landtag hat das neue Eliteförderungsgesetz beschlossen und damit die gesetzlichen Voraussetzungen für eine weitreichende und flexible Hochbegabtenförderung in Bayern geschaffen. "Die Bayerische Eliteförderung wird mit dem neuen Gesetz flexibler und moderner", betonte Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel bei der Vorstellung des Gesetzes Donnerstagabend im Landtag. Die hochbegabten Studenten, Doktoranden und Postdoktoranden würden individuell betreut und durch fachliche und fachübergreifende Exzellenzprogramme gefördert, so der Minister. Die Anzahl der Geförderten werde in Zukunft von knapp 1400 auf rund 2000 gesteigert. mehr

22.04.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Studie zur Technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands vorgelegt

Nach dem "Bericht zur technologischen Leistungsfähigkeit Deutschlands 2005" zählen deutsche Unternehmen zu den innovativsten in Europa. Demnach wuchs der Weltmarktanteil deutscher Unternehmen bei forschungsintensiven Gütern seit 1999 von 14,5 Prozent auf 15,6 Prozent im Jahr 2002. Die unabhängigen Gutachter sehen nach ihrer am Mittwoch in Berlin vorgestellten Analyse international nur noch die USA vor Deutschland. Bundesforschungsministerin Edelgard Bulmahn lobte die deutschen Unternehmen für ihre innovativen Strategien. "Die Bundesregierung wird ihren Innovationskurs in den kommenden Jahren entschlossen fortsetzen." mehr

13.04.2005 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Stratmann gegen BAföG-Abschaffung

Der Niedersächsische Minister für Wissenschaft und Kultur Lutz Stratmann erklärte zur Diskussion um die Studienfinanzierung: "Die Abschaffung des BAföG ist in Niedersachsen kein Thema. Die Landesregierung wird zu jeder Zeit sicherstellen, dass ein Studium in Niedersachsen sozialverträglich bleibt und zwar unabhängig von der eigenen finanziellen Situation und der der Eltern." mehr

07.04.2005 Pressemeldung Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

Goppel spricht sich für umfassende Reform der Studienfinanzierung aus:

Für eine umfassende Reform der Studienfinanzierung hat sich Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel am Mittwoch ausgesprochen. Bei einer künftigen Studienfinanzierung auf Bundesebene, die spätestens nach der nächsten Bundestagswahl in Angriff genommen werden muss, müsse es darum gehen, die heutige BAföG-Förderung in ein modernes und flexibles Gesamtsystem zu überführen. mehr

06.04.2005 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst