Berufsabschluss

Ahnen: Duale Oberschule wird als Regelschule rechtlich verankert

Nach erfolgreichem Abschluss des 1996 gestarteten Modellversuchs "Duale Oberschule (DOS)" werden im Laufe des kommenden Schuljahres die derzeit 14 DOS-Modellsschulen in den Kreis der Regelschulen überführt. Die aus Hauptschulen hervorgegangenen "Dualen Oberschulen", deren besonderes Kennzeichen darin besteht, dass in enger Kooperation mit Berufsbildenden Schulen im nahen Umfeld allgemeine Bildung, praxisorientiertes Lernen und berufsbezogene Ausbildung in den Sekundarstufen I und II neu miteinander verknüpft werden, sollen in ihrer bisherigen Ausgestaltung als spezielle Form der Regionalen Schule (Hauptschul- und Realschulbildungsgang unter einem Dach) weitergeführt und in der entsprechenden Verordnung verankert werden. Diesen Vorschlag habe jetzt das Kabinett zustimmend zur Kenntnis genommen, teilte Bildungsministerin Doris Ahnen mit. mehr

12.07.2005 Pressemeldung Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rheinland-Pfalz

GEW: "Junge Menschen brauchen Berufsperspektive"

Ein umfassendes Fünf-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung junger Menschen unter 25 Jahren hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgelegt. "Junge Menschen brauchen eine Berufsperspektive. Entgegen aller schönfärberischen Darstellung werden 2005 jedoch noch mehr junge Menschen als im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz bekommen. Der 'Nationale Pakt für Ausbildung' ist gescheitert. Schon im Vorjahr ist der Wunsch von rund 200.000 jungen Menschen nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz nicht erfüllt worden", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag in Frankfurt a.M. Das belegten die Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Den jungen Menschen fehle es nicht - wie von der Wirtschaft behauptet - an der notwendigen Ausbildungsreife. Es mangele an Ausbildungsplätzen. "Die Wirtschaft hat bis Juni fast zehn Prozent weniger betriebliche Lehrstellen angeboten als im Vorjahr", hob Thöne hervor. mehr

04.07.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

© iwd

Lehrstellenmarkt im Lot

(bikl/iwd) Die Unternehmen in Deutschland werden in diesem Jahr ihr betriebliches Ausbildungsangebot der sinkenden Bewerbernachfrage anpassen. Die Zahl der betrieblichen Lehrstellen wird 2005 um 1,1 Prozent zurückgehen - die Zahl der gemeldeten Lehrstellenkandidaten aber um 1,7 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die diesjährige Frühjahrsumfrage des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zu Ausbildung und Beschäftigung bei 740 Betrieben. mehr

29.06.2005 Artikel

Deputation für Wissenschaft stimmt Entwurf für ein Studienkontengesetz zu

Die Deputation für Wissenschaft hat heute dem Entwurf eines Bremischen Studienkontengesetzes zugestimmt. Danach erhalten Studierende mit Wohnsitz in Bremen ein einmaliges Studienguthaben von 14 Semestern. Studierende, die ihren Wohnsitz nicht in Bremen haben, erhalten ein Studienkonto von zwei Semestern. Ab dem dritten Semester haben diese eine Studiengebühr in Höhe von 500 Euro pro Semester an die Hochschulen zu zahlen. mehr

24.06.2005 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

GEW für gezielte Förderung arbeitsloser junger Menschen

Für die gezielte Förderung Arbeitsloser, die jünger als 25 Jahre sind, hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingesetzt. "Die jungen Menschen müssen unterstützt werden, damit sie den Einstieg in den Beruf meistern. Unsere Gesellschaft braucht jeden jungen Menschen, seine Ideen und seine Kreativität. Sonst verspielt sie ihre Zukunft", sagte der neue GEW-Vorsitzende Ulrich Thöne während seiner 1. Mai-Rede in Neu-Anspach/Hessen. Er forderte die Wirtschaft auf, endlich mehr Ausbildungsplätze zu schaffen. "Wer keine Lehrstellen anbietet, soll zahlen", machte sich der GEW-Vorsitzende für eine Ausbildungsplatzumlage stark. "Mit diesem Geld können qualifizierte Ausbildungsangebote finanziert werden." mehr

01.05.2005 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Duale Berufsausbildung vs. Berufsfachschulen

Der OECD-Bericht "Bildung auf einen Blick" von 2004 stellt fest: Bei Erwerbspersonen, die eine Duale Berufsausbildung absolviert haben, liegt die Erwerbslosigkeit um zwei bis drei Prozent höher als bei denjenigen, die ihren Berufsabschluss an einer vollqualifizierenden Berufsfachschule erworben haben. mehr

21.04.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Gesundheits- und Krankenpflege: BIBB entwickelt Curriculum für moderne, praxisorientierte Berufsausbildung

Seit Anfang 2004 ist das neue Krankenpflegegesetz in Kraft - ein gutes Jahr nach der Reform des Altenpflegegesetzes ein weiterer Schritt zur Modernisierung der Berufsausbildung auch in diesem Pflegebereich. Seine Vorgaben für die praktischen und schulischen Ausbildungsinhalte greifen allerdings zu kurz für eine moderne Berufsausbildung, deren Ziel es sein muss, berufliche Handlungskompetenzen zu vermitteln, um junge Menschen auf die Realität ihres zukünftigen Berufs angemessen vorzubereiten. mehr

10.02.2005 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Über 500.000 junge Menschen in Deutschland ohne Berufsabschluss

Deshalb veranstalten die GEW Hamburg, der VDS-Fachverband für Behindertenpädagogik, das Landesinstitut für Lehrerfortbildung und der Senatskoordinator für die Gleichstellung behinderter Menschen am Montag, den 31. Januar 2005 im Hamburger Curiohaus in der Rothenbaumchaussee 15 von 9.30 - 16.30 Uhr die Fachtagung mehr

27.01.2005 Pressemeldung GEW Hamburg

Berufsausbildungsvorbereitung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2004 das Thema "Berufsausbildungsvorbereitung" beraten und dazu folgende Empfehlung verabschiedet: mehr

15.12.2004 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

edutr@in 2004: "Neue Medien in der Erwachsenenbildung"

Termin: 10.-11. November 2004 Themen z.B.: "E-Learning und Blended Learning an Volkshochschulen", Lernplattform: "www.ich-will-schreiben-lernen.de" und "Reintegration erfahrener Menschen in den ersten Arbeitsmarkt" mehr

31.10.2004 Pressemeldung edutr@in c/o KMK - Karlsruher Messe- und Kongress-GmbH