"Lernmittelfreiheit gibt es in Deutschland nur noch auf dem Papier", kritisierte Marianne Demmer, stellvertretende Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), anlässlich der Bildungsmesse in Hannover und zum Abschluss des Besuchs von UN-Sonderbotschafter Muñoz. Die Entwicklung in den Bundesländern widerspreche dem Recht auf Bildung, wie es in der Erklärung der Menschenrechte und der UN-Kinderrechtskonvention festgeschrieben ist. Der Föderalismus führe sich "selbst ad absurdum". Das Ausmaß unterschiedlicher und willkürlicher Regelungen sei "enorm".
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20.02.2006
Pressemeldung
Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft