Besoldung

KMK-Präsidentin Ute Erdsiek-Rave zur Pressekonferenz Bildungsföderalismus: Kultusministerkonferenz auf gutem Weg

Erdsiek-Rave: "Die vereinbarte Föderalismusreform wird in den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Forschung zu einem erheblichen Zuwachs an Verantwortung der Länder in planerischer und gesetzgeberischer Hinsicht führen. Gleichzeitig wird mit den neuen Chancen zur Innovation in Schule und Hochschule ihre gemeinsam wahrzunehmende gesamtstaatliche Verantwortung für die Bundesrepublik Deutschland gestärkt." Für die Arbeit der Kultusministerkonferenz bedeute dies eine neue Qualität ihres Zusammenwirkens in Bildung, Wissenschaft und Kultur, eine Aufgabe, die sie verantwortungsvoll übernehmen werde, so die KMK-Präsidentin. In diesem Zusammenhang setze die Kultusministerkonferenz weiterhin auf eine konstruktive Zusammenarbeit mit Gewerkschaften und Verbänden. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

"Bildung bei Föderalismusreform vorerst ausklammern!"

Die Bildung bei der Föderalismusreform erst einmal auszuklammern, haben der Verband Bildung und Erziehung (VBE), der Bundeselternrat (BER) sowie die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gefordert. Die Vorsitzenden Ludwig Eckinger (VBE), Wilfried W. Steinert (BER) und Ulrich Thöne (GEW) sehen in der vorliegenden Föderalismusvereinbarung einen faulen Kompromiss, der zu Lasten der Bildung geht. VBE, BER und GEW wenden sich gegen Versuche, die größte Staatsreform seit Jahrzehnten im Eilverfahren durchs Parlament zu peitschen. Sie fordern stattdessen das Parlament auf, seiner Verantwortung gerecht zu werden. Die Organisationen verlangen eine gründliche Debatte und Fachanhörungen in den Ausschüssen des Bundestages. Die Auswirkungen der Föderalismusreform auf die Bildung müssten verantwortungsbewusst erörtert werden, stellten die drei Vorsitzenden während einer gemeinsamen Pressekonferenz am Donnerstag in Berlin fest: Wenn Bildung tatsächlich die soziale Schlüsselfrage des 21. Jahrhunderts sei, habe die Große Koalition die Pflicht, sorgfältig nach den besten Lösungen zu suchen - und nicht die Zukunft unserer Kinder einem vermeintlichen Auftakterfolg zu opfern. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Betreuungskosten für Kinder steuerlich abzugsfähig machen

(hib/VOM) - CDU/CSU und SPD wollen Wachstum und Beschäftigung steuerlich fördern. Dazu haben sie einen Gesetzentwurf (16/643) vorgelegt, der zu Belebung von Investitionen und zu Liquiditätsvorteilen für kleine und mittelständische Unternehmen beitragen soll. mehr

15.02.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Optionale Studienkredite sind positiv, können aber BAföG nicht ersetzen

Wir begrüßen, dass nun Studienkredite durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) vergeben werden können", sagte Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), anlässlich des Auftrags der Bundesbildungsministerin an die KfW. Studienkredite können in bestimmten Studienphasen oder für Finanzierungsspitzen zur Sicherung des Lebensunterhalts sinnvoll sein. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Kindergeld nur bis 25: Fatale Folgen für Studierende

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) wendet sich entschieden gegen Pläne der Bundesregierung, das Kindergeld nur noch bis zum 25. statt wie bisher zum 27. Lebensjahr auszuzahlen. "Für viele der zwei Millionen Studierenden in Deutschland hätte das fatale Folgen. Es würde ihre Studienfinanzierung erschweren und auch ihre unterhaltsverpflichteten Eltern belasten", warnt DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

HRK begrüßt den Start der KFW-Studienkredite

"Das Angebot der KFW schafft eine wichtige Voraussetzung, finanzielle Hürden vor einem Studium abzubauen und damit die Studierquote langfristig zu steigern." Mit diesen Worten kommentierte der kommissarische Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Professor Dr. Burkhard Rauhut, die Entscheidung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, die staatliche KFW-Bankengruppe mit der Einführung allgemeiner Studienkredite zu beauftragen. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

GEW ruft zu Streiks an Schulen und Kindertagesstätten auf

Zu Streiks an Schulen und Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) aufgerufen. Die Bildungsgewerkschaft machte sich für den Erhalt der 38,5 Stunden-Woche im öffentlichen Dienst stark. mehr

10.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Venor Muñoz nach Bremen und Bremerhaven

Die GEW Bremen begrüßt das Vorhaben der UN-Menschenrechtsorganisation, das deutsche Bildungssystem durch einen Sonderberichterstatter untersuchen zu lassen. Allein die Tatsache, dass das Büro des UN-Menschenrechtskommissars Ermittlungen aufnimmt, um in der Bundesrepublik die Umsetzung des "Rechts auf Bildung" zu überprüfen, wirft ein bezeichnendes Licht darauf, wie die bildungspolitische Situation in Deutschland von außen wahrgenommen wird. mehr

10.02.2006 Pressemeldung GEW Bremen

Senkung der Ausbildungsplatzvergütung keine geeignete Maßnahme

(hib/SUK) - Die Bundesregierung will eine Reihe von Maßnahmen zur Verbesserung des Ausbildungsplatzangebots fortführen. Das teilte sie in der Antwort (16/526) auf eine Kleine Anfrage der FDP-Fraktion (16/408) mit. mehr

08.02.2006 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Europa: ja – Dienstleistungsrichtlinie: nein

Vor den weitreichenden, negativen Folgen der geplanten EU-Dienstleistungsrichtlinie haben Attac, die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewarnt. "Wir wollen ein soziales und friedliches Europa, in dem alle Menschen ihre Entwicklungschancen nutzen können. Die Dienstleistungsrichtlinie ist im Kern antieuropäisch: Sozial- und Lohndumping sind ihre Folgen", erklärten die drei Organisationen während einer gemeinsamen Pressekonferenz am Freitag in Frankfurt a.M.. Sie forderten "Weg mit dem Herkunftslandsprinzip!" Mit den Demonstrationen am 11. und 14. Februar wollen sie Druck auf die Bundesregierung und das EU-Parlament machen. mehr

03.02.2006 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft