Besoldung

Herausragende Hochschulabsolventen unterrichten in sozialen Brennpunkten

Ab dem Schuljahr 2009/2010 werden bis zu 30 persönlich und fachlich hochqualifizierte Hochschulabsolventen verschiedener Studienrichtungen für jeweils zwei Jahre an Schulen in sozialen Brennpunkten in Berlin unterrichten. Eine entsprechende Erklärung haben heute Berlins Bildungssenator Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner und die Bildungsinitiative Teach First Deutschland unterzeichnet. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung

In Deutschland sind Einkommensungleichheit und relative Armut und in den vergangenen Jahren stärker gewachsen als im OECD-Schnitt

In Deutschland haben die Einkommensunterschiede und der Anteil der armen Menschen an der Bevölkerung in den vergangen Jahren deutlich schneller zugenommen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Der Anteil der Menschen, die in relativer Armut leben – d.h. mit weniger als der Hälfte des Medianeinkommens auskommen müssen – liegt mittlerweile knapp über dem OECD-Schnitt, während die Armutsquote Anfang der 90er Jahre noch rund ein Viertel geringer war als im OECD-Mittel. Dies geht aus der Studie "Mehr Ungleichheit trotz Wachstum?" hervor, die die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute in Paris vorgestellt hat. mehr

21.10.2008 Pressemeldung OECD Centre Berlin

Zu den heutigen Berichten über eine angeblich abschreckende Wirkung von Studienbeiträgen stellt Wissenschaftsminister Thomas Goppel fest:

Für Bayern ist festzustellen, dass sich die Zahl der Studienanfänger seit Jahren erhöht und sich diese Entwicklung auch nach Einführung der Studienbeiträge fortsetzt. So ist die Zahl der Studienanfänger an den Hochschulen des Freistaats von 2001 bis 2007 von 46.370 auf 52.830 um 14 Prozent überproportional gestiegen (bundesweiter Anstieg um 5 Prozent). Auch nach Einführung der Studienbeiträge im Sommersemester 2007 steigen die Studienanfängerzahlen weiter, und zwar im Wintersemester 2007/2008 um 1,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Nach den vorläufigen, von den Hochschulen gemeldeten Zahlen ist zum Wintersemester 2008/2009 eine weitere Steigerung um 5,3 Prozent zu verzeichnen. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst

Pinkwart: "Kritik der Opposition ist weder konstruktiv noch redlich"

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat den Vorwurf der Opposition scharf zurückgewiesen, Studienbeiträge würden abschreckend wirken. "Alle Zahlen für Nordrhein-Westfalen belegen das genaue Gegenteil. Dies wird auch durch das Votum des Hochschul-Informations-Systems (HIS) bestätigt." HIS hatte dem Studienbeitragsmodell in NRW bei einer Anhörung im Düsseldorfer Landtag erst kürzlich bescheinigt, es habe die sozialverträglichste Gebührenreglung bundesweit und besitze, so die HIS-Stellungnahme wörtlich, keine "nennenswerten Abschreckungseffekte". mehr

20.10.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Bildungsgipfel: Deutsches Studentenwerk (DSW) fordert gemeinsames Handeln von Bund und Ländern für mehr Chancengleichheit

"Bund und Länder müssen gemeinsam die Chance ergreifen, endlich das deutsche Hochschulsystem sozial zu öffnen. Wir leben vom Rohstoff Bildung, aber er ist sozial extrem ungleich verteilt. Das ist beschämend für eine Demokratie. Die soziale Herkunft darf nicht länger darüber entscheiden, ob jemand studiert oder nicht." Mit diesen Worten appellierte Prof. Dr. Rolf Dobischat, Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), an Bund und Länder, auf ihrem gemeinsamen Bildungsgipfel am Mittwoch konkrete Schritte für mehr soziale Durchlässigkeit ins Hochschulstudium zu verabreden. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Deutsches Studentenwerk: "Studiengebühren gehören abgeschafft"

Prof. Dr. Rolf Dobischat, der Präsident des Deutschen Studentenwerks, hat sich erneut deutlich gegen Studiengebühren ausgesprochen. In einer Sendung des Westdeutschen Rundfunks sagte er am Samstag in Köln: "Studiengebühren gehören abgeschafft. Sie sind sozial- und bildungspolitisch falsch. Studiengebühren belasten gerade einkommensschwächere Studierende und deren Eltern, und Studiengebühren können die ohnehin extreme soziale Selektion im deutschen Hochschulsystem noch weiter verschärfen." Es gebe "ernst zu nehmende" Hinweise, dass Studiengebühren junge Menschen abschreckten. So habe eine Befragung des Hochschul-Informations-Systems HIS ergeben, dass jeder vierte Studienverzichtler Angst vor Studiengebühren oder Verschuldung habe. mehr

20.10.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Streit um eine Vorschrift im Urheberrechtsgesetz für Schulen und Hochschulen

(hib/BOB) Die Regierungsfraktionen wollen eine Regelung, die es Schulen und Hochschulen erlaubt, zu Unterrichtszwecken Ausschnitte aus urheberrechtlich geschützten Quellen ihren Schülern und Studenten beispielsweise im Intranet zur Verfügung zu stellen, bis Ende 2012 befristen. Eine endgültige Entscheidung über die Regelung soll erst danach getroffen werden, wie der Gesetzentwurf ([16/10569](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/105/1610569.pdf)) von CDU/CSU und SPD vorsieht. mehr

16.10.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Besoldungs-Bonbon für Realschulen

Die Landesregierung hat den Realschulen ein Besoldungs-Bonbon spendiert. Im Haushalt 2009 stehen 400 zusätzliche A13-Stellen nur für Realschulen. Aus Sicht des Realschullehrerverbandes NRW ist dies ein erfreuliches Signal, aber mehr auch nicht. Denn nach wie vor werden Lehrer an den verschiedenen Schulformen in NRW unterschiedlich bezahlt. An Gymnasien gilt im Eingangsamt generell die Besoldungsstufe A13. An den Realschulen ist dies schon in den 1970er Jahren von der damaligen SPD-Landesregierung auf A12 herabgesetzt worden. mehr

16.10.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

Ursula von der Leyen: "Kindergelderhöhung zum 1. Januar ist gut angelegtes Geld"

Die Bundesregierung entlastet Familien in Deutschland zukünftig um jährlich mehr als zwei Milliarden Euro. Mit dem Familienleistungsgesetz, das das Bundeskabinett heute beschlossen hat, werden Familien gezielt finanziell gefördert und steuerlich entlastet. mehr

15.10.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

"Thema Berufsausbildung wird nicht konsequent genug behandelt"

(redaktion/PM) Die mangelhafte Integration junger Menschen in die Arbeitswelt verursacht ganz erhebliche gesellschaftliche Folgekosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie, die im Auftrag der Bertelsmann Stiftung vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln erstellt wurde. "Mit unserer Untersuchung wollen wir wenige Tage vor dem Bildungsgipfel in Dresden nachdrücklich auf die Probleme junger Menschen beim Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt aufmerksam machen", sagte der Vorstandsvorsitzende der Bertelsmann Stiftung, Dr. Gunter Thielen, bei der Vorstellung der Ergebnisse. "Aus unserer Sicht wird das wichtige Thema der Berufsausbildung immer noch nicht konsequent genug behandelt." mehr

12.10.2008 Artikel