Besoldung

VBE: Mehr Leitungszeit für Rektoren ist ein guter Anfang

"Dass bei der Bildungsoffensive der Landesregierung auch die Anrech­nungszeit für Rektoren um wenigstens eine Stunde angehoben werden soll, ist ein Schritt in die richtige Richtung und entspricht der Forderung des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg, Schullei­tern mehr Zeit zu geben, damit sie ihre Schule besser leiten können, sagt VBE-Landeschef, Rudolf Karg. mehr

25.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Schulleitertag des VBE: "Schulentwicklung braucht Schulleitung"

Als "einen besonderen Missstand" bezeichnete Ludwig Eckinger, Bundesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE), auf dem heute eröffneten Schulleitertag des VBE "die fehlende Anerkennung der Schulleiterinnen und Schulleiter". Zu hohe Unterrichtsverpflichtungen, zu wenig Leitungszeit und zu geringe finanzielle Anreize würden dazu führen, dass frei werdende Schulleiterstellen nicht neu besetzt werden könnten. Allein in Rheinland-Pfalz bleibe inzwischen jede zweite Schulleiterstelle ohne Bewerber. Eckinger betonte, angesichts der bevorstehenden Pensionierungswelle müsse dringend für die nötigen schulischen Führungskräfte aus der Lehrerschaft gesorgt werden. "Denn: Schulentwicklung ohne Schulleitung ist nicht möglich. Engagement und Expertise von Lehrerinnen und Lehrern potenzieren sich, wenn das Team kompetent geführt wird", sagte der VBE-Bundesvorsitzende weiter. mehr

25.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Gute Schulleiter gesucht?

Der Sprecher des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) in Südbaden, Josef Klein (Rickenbach), begrüßt die Bildungsoffensive des Landes, die eine halbe Milliarde Euro in den Bildungsbereich schwemmen soll. Dass dabei auch die Anrechnungszeit für Schulleitungen berücksichtigt werden soll, sei längst überfällig und entspricht einer langjährigen Forderung des VBE. mehr

25.09.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Massiver Protest gegen Pläne zur schnelleren Anhebung des Pensionsalters

"Wir haben überhaupt kein Verständnis dafür, dass eines der wirtschaftlich stärksten Bundesländer unabhängig von der Planung auf Bundesebene mit der Verlängerung der Lebensarbeitszeit für Beamte voranpreschen will, zumal die Lehrkräfte an Gymnasien bereits zwei Arbeitszeiterhöhungen und eine deutliche Kürzung einer ohnehin dürftigen Altersermäßigung hinnehmen mussten", so der Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Bernd Saur. mehr

22.09.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Deutscher Kulturrat fordert einheitliche Schutzfristverlängerung unabhängig vom Trägermedium

Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, hat heute der Bundesministerin für Justiz, Brigitte Zypris, seine Stellungnahme zum Vorschlag der EU-Kommission zur Schutzfristverlängerung für Tonträger übermittelt. Der Deutsche Kulturrat begrüßt, dass die EU-Kommission die Schutzfrist für die Rechte ausübender Künstler und Tonträgerhersteller verlängern will. mehr

22.09.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

Bessere Rahmenbedingungen für Schulleitungen und Schulen

"Es wird immer schwieriger, für die Schulen in Rheinland-Pfalz gute und engagierte Lehrerinnen und Lehrer zu finden, die bereit sind, sich auf Schulleitungsstellen zu bewerben", warnte heute der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Rheinland-Pfalz, Klaus-Peter Hammer. Die Besetzung von Schulleitungsstellen wird Recherchen der GEW zufolge seit Jahren wegen Bewerbermangels zu einem immer größeren Problem. In Zeiten von Schulentwicklung und Bildungsoffensive gelinge es der Schulbehörde immer seltener, freigewordene Stellen zügig mit qualifizierten Bewerbern zu besetzen, so die Gewerkschaft. mehr

19.09.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Sachsens Kunstministerin gegen Abschaffung der Künstlersozialkasse

"Die Künstlersozialkasse ist eine kulturelle Errungenschaft ersten Ranges. Einen Grund, sie abzuschaffen, gibt es nicht", sagte Sachsens Staatsministerin Dr. Eva-Maria Stange heute vor dem Bundesrat im Berlin im Rahmen einer Debatte um die geplante Abschaffung der Künstlersozialkasse. Angesichts der schwierigen sozialen Situation der Mehrheit der Künstler sei ein solcher Vorstoß verheerend. Er widerspräche im Übrigen den Empfehlungen der Enquete Kommission Kultur die Künstlersozialversicherung als wichtiges Element der sozialen und kulturellen Künstlerförderung weiterhin zu stärken und sich zur Künstlersozialversicherung als grundlegender Säule der Alterssicherung von selbstständigen Künstlern und Publizisten zu bekennen. mehr

19.09.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

Migrationshintergrund hat geringe Auswirkung auf Internetnutzung

Die Sonderauswertung des (N)ONLINER Atlas 2008 "Internetnutzung und Migrationshintergrund in Deutschland" verdeutlicht: Bei Personen mit und ohne Migrationserfahrung ist der Unterschied bei der Internetnutzung gering. Der Migrationshintergrund allein ist damit kein Merkmal der digitalen Spaltung, wie oft vermutet wird. Alter, Bildungsabschluss und Einkommen wirken in ähnlicher Weise auf die Nutzung wie bei der Bevölkerung ohne Migrationshintergrund. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Rigoros betriebene Auslese schadet Kindern

"Die schulische Karriere darf nicht über die Bedürfnisse von Kindern gestellt werden. Alle Kinder haben ein Recht auf die Zeit, die sie für erfolgreiches Lernen und den Erwerb vielseitiger Kompetenzen brauchen." Anlässlich des bevorstehenden Weltkindertages am Samstag forderte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, mehr Zeit für individuelle Förderung und persönliche Zuwendung in der Schule. "Unsere Schulen müssen für alle Kinder Lern- und Lebensraum sein. Der Bildungsauftrag muss im Mittelpunkt stehen und darf nicht ständig vom Sortierauftrag verdrängt werden. Verantwortungsvolle Schul- und Bildungspolitik muss die Bedürfnisse der Kinder ernst nehmen und entsprechend auf sie eingehen. Die Fixierung auf Noten und die zu früh einsetzende Auslese von Kindern erschwert diesen Prozess jedoch." Die rigoros betriebene Auslesediagnostik bezeichnete Wenzel als "anachronistisch, pädagogisch kontraproduktiv und schädlich." Lehrerinnen und Lehrer wünschen sich Rahmenbedingungen, die kindgerechtes Lernen fördern. mehr

18.09.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Deutscher Weltkindertag am 20.09.2008: Liebe, Luft und Lauflernschuhe

Kinder brauchen vor allem Liebe. Aber nicht nur – sie brauchen auch Schuhe, Wassermalkästen, Ritterburgen, Mäntel, Fahrkarten und vieles, vieles mehr. Für all diese Ausgaben, die auf Eltern unweigerlich zukommen, zahlt die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit seit 1961 im Auftrag des Bundes das Kindergeld. In manchen Fällen gewährt der Staat zusätzlich zum Kindergeld auch noch den so genannten Kinderzuschlag. mehr

17.09.2008 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)