Besoldung

Bundesfamilienministerin will Kindergeld staffeln

Bundesfamilienministerin von der Leyen sieht die Bekämpfung von Kinderarmut weiterhin als ein vorrangiges Ziel der Bundesregierung an. Der heute vom Kabinett beschlossene Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung zeige, dass es Deutschland zwar im internationalen Vergleich gut gelänge, die Kinderarmut zu bekämpfen, die Hilfen teilweise aber noch zielgerichteter sein könnten. Für die Bundesfamilienministerin gibt es vor allem drei Gründe, weshalb Kinder in Deutschland in Armut leben. "Kinder leben in Armut, weil ihre Eltern keine Arbeit haben. Und Kinder leben in Armut, wenn sie in kinderreichen Familien aufwachsen, in denen die Eltern Mühe haben, genügend Einkommen für mehrere Kinder zu erarbeiten. Kinder bleiben in Armut, wenn sie keine Chance auf Bildung und Entfaltung ihrer eigenen Fähigkeiten bekommen. Deshalb müssen wir uns besonders um Kinder von Alleinerziehenden (rund 800.000 Kinder), Kinder aus kinderreichen Familien (400.000) und Kinder mit Migrationshintergrund (520.000) kümmern", so von der Leyen. "Die Lebenssituation von Kindern können wir nachhaltig verbessern, wenn wir in erster Linie ihren Eltern helfen, den Lebensunterhalt für sich und ihre Kinder zu verdienen". mehr

25.06.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

VDR fordert Kontinuität statt "Patchworkunterricht"

Der Verband Deutscher Realschul¬lehrer (VDR) kritisiert, dass an den Schulen des Landes zunehmend "Patchworkunterricht" erteilt wird. Den im Projekt Erweiterte Selbständigkeit (PES) von den Schulen zur Vertretung eingestellten Lehrkräften fehlt nicht selten die Qualifikation für den Lehrerberuf. Sie sind oft wieder weg, bevor sie sich eingearbeitet haben. Sie dürfen auch Inhalte unter¬richten, die dem ausfallenden Fach nicht entsprechen. Darüber hinaus stellt die Schulbehörde zur Verringerung des Stundendefizits Lehrkräfte mit befristeten Ange-stelltenver¬trägen ein, also ebenfalls nur Lehrer auf Zeit. mehr

25.06.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Hessen wirbt die Lehrer ab

"Die Werbeaktion ´Lehrer nach Hessen´ wird massive Auswirkungen auf den Lehrerarbeitsmarkt in Rheinland-Pfalz haben, wenn die Landesregierung in Mainz tatenlos zusieht. Bereits jetzt herrscht in Rheinland-Pfalz besonders an Haupt- und Realschulen, aber auch an Berufsschulen in bestimmten Fächern ein eklatanter Lehrermangel. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Rheinland-Pfalz e.V. (VBE-RP)

Zwei Drittel der Deutschen sind online

Mit einem starken Zuwachs um fast fünf Prozentpunkte ist die Bevölkerungsgruppe der Internetnutzer innerhalb eines Jahres um beachtliche drei Millionen Menschen (Anstieg im Vorjahr: 1,4 Millionen) gewachsen und überschreitet somit erstmals die 65-Prozent-Marke. Nach den aktuellen Ergebnissen des (N)ONLINER Atlas 2008 sind demnach ca. 42,2 Millionen Personen über 14 Jahren online. Eine weitere Premiere: Dieses Jahr fällt der Offliner-Anteil der Bevölkerung zum ersten Mal unter die 30-Prozent-Grenze. Während es im Jahr 2007 noch 22,2 Millionen (34,1 Prozent) Deutsche gab, die weder das Internet nutzten, noch planten, dies in Zukunft zu tun, verringerte sich der Anteil der Nichtnutzer innerhalb der letzten zwölf Monate um 4,2 Prozentpunkte auf 29,9 Prozent. Mehrheitlich sind die Offliner weiterhin eher weiblichen Geschlechts, haben formal eine vergleichbar geringere Bildung sowie ein niedrigeres Einkommen. Bei den männlichen Onlinern ist dagegen ein überdurchschnittlicher Anstieg zu verzeichnen. Im Gegensatz zur Entwicklung in den Vorjahren zeichnet sich in diesem Jahr eine leichte Öffnung der Frauen-Männer-Schere ab. Der Anteil der Nutzungsplaner ist im Vergleich zum Vorjahr gesunken und setzt somit den rückläufigen Trend zur Nutzungsplanung weiter fort. Nach den vorliegenden Zahlen beabsichtigen in den nächsten zwölf Monaten lediglich 4,9 Prozent der Bundesbürger (5,7 Prozent im Vorjahr) sich der Onliner-Community anzuschließen. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Steigender Onliner-Anteil in allen Bildungsschichten

Die aktuellen Zahlen des (N)ONLINER Atlas 2008 belegen einen steigenden Onliner-Anteil in allen Bildungsschichten. Die Unterschiede in der Internetnutzung zwischen Personen mit unterschiedlichen Bildungsabschlüssen werden immer geringer. Eine besonders positive Entwicklung verzeichnen die 14- bis 49-Jährigen mit einfachem Bildungsabschluss (Volksschule). Der Zuwachs des Onliner-Anteils in dieser Altersgruppe beträgt im Vergleich zum Vorjahr 6,7 Prozentpunkte bei den Befragten mit abgeschlossener Lehre und 4,7 Prozentpunkte bei den Befragten ohne Lehre. Die unter 50-Jährigen mit mittlerem Bildungsabschluss (mittlere Reife / weiterbildende Schulen, ohne Abitur) nutzen bereits zu über 85 Prozent das Internet. In den übrigen Bildungsgruppen (Schüler, Personen mit (Fach-) Hochschulreife, abgeschlossenes Studium) liegt der Onliner-Anteil bei 95 Prozent und darüber. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

(N)ONLINER Atlas 2008: Breitbandnutzung ist Standard

Das Wachstum der Highspeed-Internetzugänge bleibt ungebrochen: surften noch 2006 weniger als die Hälfte der Internetnutzer über einen Breitbandanschluss durch das Web, so sind es in diesem Jahr bereits zwei Drittel aller Onliner (genau 65,4 Prozent) in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahr konnte der Anteil um nochmals knapp sechs Prozentpunkte gesteigert werden. Gemessen an der Gesamtbevölkerung nutzen damit 42,6 Prozent der Bundesbürger einen breitbandigen Zugang zum Internet. Das ist das zentrale Ergebnis zur Breitbandnutzung im (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Deutschlands Internetlandschaft wird homogener

Die Stadtstaaten Berlin und Hamburg sowie das Land Schleswig-Holstein belegen im Bundesländer-Vergleich der Internetnutzung die ersten Plätze. Berlin knackt als einziges Bundesland die 70-Prozent-Marke. Hamburg liegt mit 69 Prozent Onliner-Anteil knapp dahinter. Rang drei belegt Schleswig-Holstein mit fast 69 Prozent. Jedes dieser drei Bundesländer liegt in der Internetnutzung deutlich über dem Bundesdurchschnitt von 65,1 Prozent. Unterdurchschnittlich schneiden dagegen die östlichen Flächenländer – insbesondere Thüringen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern – sowie im Westen das Saarland ab. Dort liegt der Anteil der Onliner jeweils noch unter 60 Prozent. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Internetnutzung: 60- bis 69-Jährige Spitzenreiter bei den Zuwachsraten aller Altersgruppen

Der Onliner-Anteil in der Generation 50plus steigerten sich binnen Jahresfrist erneut deutlich. Der (N)ONLINER Atlas 2008 belegt: Der Anteil der Internetnutzer sinkt zwar immer noch mit steigendem Alter, doch auch in den älteren Gruppen breitet sich das Internet nach anfänglichen Startschwierigkeiten mittlerweile immer rascher aus. Dadurch gleicht sich die Internetgemeinde allmählich den Strukturen der Gesamtbevölkerung an. Die Gruppe der 60- bis 69-Jährigen konnte ihren Anteil an der Internetnutzung um stattliche sechs Prozentpunkte steigern und ist somit Spitzenreiter bei den Zuwachsraten aller Altersgruppen. Der Onliner-Anteil in der Generation 50plus bleibt jedoch trotz starker Zuwächse mit 40 Prozent weiter unterdurchschnittlich. Mit einem Zuwachs von drei Prozentpunkten bleibt die Gruppe der ab 70-Jährigen auch in diesem Jahr hinter der durchschnittlichen Steigerung zurück. Das sind die zentralen Ergebnisse der Internetnutzung nach Altersgruppen im (N)ONLINER Atlas 2008, einer Studie der Initiative D21, durchgeführt von TNS Infratest. mehr

24.06.2008 Pressemeldung Initiative D21 e. V.

Ein Prozent für die Bildung

(redaktion/pm) Ein Drittel der Ausgaben der privaten Haushalte in der Europäischen Union wurde im Jahr 2005 für Wohnen, inklusive Hausrat und Möbel und fast ein Fünftel für Lebensmittel, Getränke und Tabakwaren aufgewendet, berichtet Eurostat, das Statistische Amt der EU. Die andere Hälfte der Ausgaben entfiel in erster Linie auf Verkehr, Freizeitgestaltung und Kultur, Bekleidung und Schuhe, Hotels und Gaststätten, Gesundheitspflege, Kommunikation. Als Schlusslicht in dieser Tabelle rangiert die Bildung mit einem Prozent. mehr

23.06.2008 Artikel

VBE: Hessische Lehrer-Werbekampagne verlangt Antwort aus NRW

"Die Werbeaktion ´Lehrer nach Hessen´ wird massive Auswirkungen auf NRW haben, wenn die Landesregierung dabei tatenlos zusieht", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. "Bereits jetzt herrscht in NRW besonders an Haupt- und Realschulen in bestimmten Bereichen Fachlehrermangel, der sich durch die Abwerbungen aus Hessen weiter verschärfen wird." mehr

22.06.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW