Besoldung

Hamburg: Deutsches Studentenwerk kritisiert neue Studiengebührenregelung

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) steht den Plänen der schwarz-grünen Hamburger Regierungskoalition für ein neues Studiengebühren-Modell kritisch gegenüber. DSW-Generalsekretär Achim Meyer auf der Heyde sagte gestern Abend in einer Anhörung im Hamburger Wissenschaftsausschuss: "Die Studiengebühren in Hamburg sollten nicht reduziert, sondern, wie im Wahlkampf versprochen, abgeschafft werden. Auch 375 Euro im Semester stellen vor allem für Studierende aus einkommensschwächeren Familien eine erhebliche Belastung dar." mehr

02.07.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

10. Zertifikatsverleihung zum audit berufundfamilie: Mehr als 600 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen in Deutschland tragen bereits das Markenzeichen der Familienfreundlichkeit

Immer mehr Arbeitgeber in Deutschland setzen auf eine familienbewusste Personalpolitik. So nutzen bereits mehr als 600 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen das audit berufundfamilie der berufundfamilie gGmbH - eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung - als strategisches Managementinstrument zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Allein in den vergangenen zwölf Monaten haben sich 231 Unternehmen, Institutionen und Hochschulen auditieren lassen, darunter sind auch 63 Re-Auditierungen. Dafür erhielten sie heute in Berlin die Zertifikate zum audit aus den Händen der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, und des Staatssekretärs Jochen Homann aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie. Ursula von der Leyen und Bundeswirtschaftsminister Michael Glos tragen gemeinsam die Schirmherrschaft für das audit. mehr

30.06.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

© VCS

Schweiz: Kampagne "Zu Fuß zur Schule" gestartet

(redaktion/pm) Immer häufiger fahren Eltern ihren Nachwuchs mit dem Auto bis vor die Schultüre. Solche Bring- und Holfahrten gefährden einerseits andere Kinder durch riskante Manöver auf Fußgängerstreifen und Trottoirs und schränken andererseits die persönliche und soziale Entwicklung der chauffierten Kinder ein. Der VCS Verkehrs-Club der Schweiz setzt sich jetzt in seiner Kampagne "Zu Fuß zur Schule" dafür ein, dass Kinder den Schulweg möglichst aus eigener Kraft zurücklegen. mehr

30.06.2008 Artikel

GEW: "Eine Schule für Alle" auch nach einem Jahr rot-grüner Koalition auf der Tagesordnung

Der Senat und die Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper sind mit dem Ziel einer gemeinsamen Schule bis zur 10. Klasse gestartet. Die GEW fordert, Schritte zu diesem Ziel bei den jetzt anstehenden Beratungen der Schulentwicklung umzusetzen und sich von 2-Säulen-Modellen mit Betonierung eigenständiger Gymnasien zu verabschieden. mehr

30.06.2008 Pressemeldung GEW Bremen

Ministerium schürt Ängste bei Hauptschullehrkräften

"Mit seiner Informationspolitik auf der eigenen Homepage diskriminiert das Ministerium die Arbeit tausender engagierter HauptschullehrerInnen", äußerte der GEW Landesvorsitzende Klaus-Peter Hammer. "Oder wie soll der Hinweis, dass für Realschule plus die Lehrbefähigungen an Berufsbildenden Schulen, Gymnasien und Realschulen relevant sind, verstanden werden? mehr

30.06.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

© bikl

Arme Kinder: Viel Fernsehen, wenig Computer

(redaktion/pm) Kinder und Jugendliche in Deutschland nutzen das Internet wie nie zuvor. In den vergangenen Jahren hat sich die Zahl der surfenden Kinder verfünffacht. Aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse weisen aber auch auf einen Zusammenhang zwischen Armut und Medienausstattung hin: Waren im Jahr 2007 nur 38 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit einem Gehalt von unter 1.000 Euro online, so sind es beim Einkommen von über 3.000 Euro knapp 84 Prozent. "Hier muss von einer digitalen Ungleichheit bzw. Spaltung gesprochen werden, erklärte der Vizepräsident des Deutschen Kinderhilfswerkes Prof. Joachim von Gottberg heute in Berlin. mehr

27.06.2008 Artikel

DGB-Index Gute Arbeit 2008: Prekär Beschäftigte ziehen fast überall den Kürzeren

Nach Einschätzung der Beschäftigten hat sich die Arbeitsqualität im Durchschnitt leicht verbessert. 2008 werden 13 Prozent der Arbeitsplätze in Deutschland als umfassend positiv beschrieben (2007: 12 Prozent). 55 Prozent der Arbeitsplätze liegen im Mittelfeld (2007: 54 Prozent), 32 Prozent werden schlecht bewertet (2007: 34 Prozent). Zu diesem Ergebnis kommt der DGB-Index Gute Arbeit 2008, den der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) am Donnerstag in Berlin vorgestellt hat. Er beruht auf den Aussagen von rund 6800 Befragten aller Regionen, Einkommensgruppen, Branchen, Betriebsgrößen und Arbeitsverhältnisse und ist damit repräsentativ für die Meinung der Beschäftigten in Deutschland. mehr

26.06.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Eltern für sozial gerechte Lösung bei der Schülerbeförderung

Der Paragraf 71 des Schulgesetzes Sachsen-Anhalt regelt neben den Zuständigkeiten für die Schülerbeförderung auch die Frage nach der Kostenübernahme bis zur 10. Klasse. Bereits im April dieses Jahres hatte der Landeselternrat Sachsen-Anhalt in seinem 15-Punkte-Programm festgeschrieben, sich für eine Kostenübernahme bei der Schülerbeförderung auch für Gymnasiasten der 11. und 12. Klassen und für Berufsschüler stark zu machen. mehr

26.06.2008 Pressemeldung Landeselternrat Sachsen-Anhalt

Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland

Die Bundeszentrale für politische Bildung/bpb geht heute mit einer aktualisierten Version ihres Angebotes "Zahlen und Fakten: Die soziale Situation in Deutschland" online. Die ersten vier Kapitel der äußerst erfolgreichen Datensammlung, die die soziale Lage in Deutschland mit anschaulichen Grafiken, erklärenden Texten und grundlegenden Statistiken umfassend beschreibt, werden heute veröffentlicht. Die übrigen Kapitel werden bis zum Herbst 2008 auf den neuesten Stand gebracht. mehr

25.06.2008 Pressemeldung Bundeszentrale für politische Bildung

BLLV fordert gleiche Bildungschancen für alle

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, forderte die Staatsregierung auf, die Datenbasis über Armut in Bayern zu aktualisieren und die Ergebnisse des Landessozialberichts möglichst rasch vorzustellen. "Wir müssen derzeit noch auf Zahlen aus dem Sozialbericht aus dem Jahr 1998 zurückgreifen, weil in Bayern Daten über den familiären Hintergrund von Schülern und deren Schulerfolg seit 20 Jahren nicht erhoben wurden. Die bekannten Fakten sind erdrückend und beschämend genug", erklärte Wenzel. So leben derzeit rund 140.000 Kinder in Hartz IV-Familien. Jedes dritte Kind in Bayern ist bei seiner Einschulung therapiebedürftig. Arme Kinder werden ausgegrenzt, sie haben kaum Chancen auf eine höhere Schulbildung. Das bayerische Schulsystem muss sich den Vorwurf gefallen lassen, dass es nichts dazu beträgt, Armut abzubauen, sondern im Gegenteil Armut zementiert." Von Armut betroffene Kinder werden benachteiligt, ausgegrenzt und letztlich diskriminiert. Wer arm ist bleibt es in der Regel auch." Den gestern angekündigten Ausbau von Ganztagsklassen in Bayern bezeichnete Wenzel als einen wichtigen Schritt in die richtige Richtung - "allerdings sind viele Fragen offen." mehr

25.06.2008 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.