Besoldung

Höhere BAföG-Sätze werden zu Semesterbeginn wirksam

Die mit dem 22. Änderungsgesetz zum BAföG erhöhten Bedarfssätze und Einkommensfreibeträge werden zum 1. August und damit pünktlich zu Beginn des Semesters und des Schuljahres wirksam. Die Bedarfssätze für Schüler und Studierende sind um zehn Prozent, die Freibeträge um jeweils acht Prozent angehoben worden; damit verbessert sich der maximale monatliche Förderungssatz für Studierende ohne Kind auf 643 Euro. Bundesbildungsministerin Annette Schavan erklärte dazu am Freitag: "Mit der Aufstockung des BAföG erleichtern wir die Entscheidung für ein Studium - denn wir haben damit deutliche finanzielle und strukturelle Verbesserungen geschaffen." mehr

01.08.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Bildung und Forschung

Unverantwortliches pseudopädagogisches Gesäusle zum Schulschluss!

"Wer das erfolgreichste Bildungswesen Deutschlands mit Schmutzkampagnen überzieht und für Bayern von einem "erbärmlichen Einheitsschulsystem" spricht, hat den Bezug zur Realität völlig verloren. Diese Leute, welche angeblich Lehrkräfte vertreten, verstehen weder etwas von Pädagogik noch von erfolgsversprechenden Bildungsreformen. Für diese simple Haltung gibt es nur zwei Erklärungen: Zum einen will man wohl mit der Besoldung eines Einheitslehrers die eigene Geldbörse besser füllen, zum anderen begibt man sich ohne Scham in die Situation von Steigbügelhaltern bestimmter politischer Gruppierungen, um ab Herbst die Gesamtschule in Bayern einführen zu können. Die Kinder und ihr Schicksal spielen dabei offensichtlich keine Rolle.", so die Bewertung der jüngsten Äußerungen aus der Funktionärsebene des BLLV durch den Vorsitzenden des Bayerischen Realschullehrerverbandes (brlv), Anton Huber. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

GEW befürchtet große Löcher bei der Unterrichtsversorgung im neuen Schuljahr

"Mit Ausnahme der Grundschulen wird es zu Beginn des Schuljahres an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen in Rheinland-Pfalz zu teilweise erheblichen Engpässen und zu strukturellem Unterrichtsausfall zwischen 3% und 6% kommen", prognostiziert der Vorsitzende der Gewerkschaft und Wissenschaft Rheinland-Pfalz (GEW), Klaus-Peter Hammer. Grund hierfür seien einerseits die steigenden Schülerinnen- und Schülerzahlen in der Sekundarstufe sowie an den berufsbildenden Schulen, darüber hinaus aber ein Personal- und Einstellungsmanagement, das die objektiven Bedingungen im Bereich des Lehrkräftearbeitsmarktes in den vergangenen Jahren nicht ausreichend berücksichtigt habe und nach wie vor nicht hinreichend berücksichtige. mehr

01.08.2008 Pressemeldung GEW Rheinland-Pfalz

Ab heute: Mehr BAföG für mehr Studierende!

Mehr Geld für mehr Studierende: Heute treten für BAföG-Neuanträge - für laufende Förderungen ab dem Wintersemester - zahlreiche Verbesserungen in Kraft, wie das Deutsche Studentenwerk (DSW) in Berlin mitteilt. Die Bundesregierung hatte im Spätherbst 2007 unter anderem eine Erhöhung der Bedarfssätze um 10 Prozent sowie der Elternfreibeträge um 8 Prozent beschlossen. Die Höchstförderung für Studierende, die nicht bei ihren Eltern wohnen, erhöht sich zum Beispiel von bisher 585 auf 643 Euro im Monat. mehr

01.08.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Ab 1. August Verbesserungen BAföG

"Positiv wäre, wenn die Verbesserungen beim BAföG dazu führen, mehr jungen Menschen die Entscheidung für ein Studium zu erleichtern", sagte heute Sachsens Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst Dr. Eva-Maria Stange. Ab dem 1. August gelten zahlreiche Verbesserungen beim BAföG: Mehr Studenten als bisher können künftig BAföG erhalten, da die Einkommensfreibeträge für Eltern und Ehepartner um acht Prozent angehoben werden. Zudem steigen die BAföG-Sätze um zehn Prozent. mehr

31.07.2008 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Wissenschaft, Kultur und Tourismus

"Starke fachliche Studienanteile sind die Basis für erfolgreiche Berufstätigkeit an unseren Gymnasien"

Die große Bedeutung eines soliden fachlichen Fundaments für die Tätigkeit als Lehrkraft an einem Gymnasium hat der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) Max Schmidt unterstrichen. Bei der Staatsexamensfeier von Lehramtsstudenten an der TU München sagte er am Donnerstag: "Bei der Reform des Lehramtsstudiums hat Bayern die großen Fehler anderer Bundesländer vermieden, die fachlichen Studienanteile deutlich abzuschmelzen und das Staatsexamen über Bord zu werfen. Ein anspruchsvolles Fachstudium und die abschließende Qualitätskontrolle durch das Staatsexamen sind wesentliche Garanten für eine erfolgreiche Arbeit als Lehrer an einer weiterführenden Schulart. Auch die COACTIV-Studie belegt: Pädagogische und psychologische Kenntnisse sind zwar unverzichtbar. Doch sie können erst auf der Grundlage von Fachwissen Wirkung entfalten." mehr

31.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Rheinland-Pfalz muss auf dem Lehrerarbeitsmarkt konkurrenzfähig bleiben

Während in anderen Bundesländern üppige "Bildungsoffensiven" gestartet werden, die mit vielen Neueinstellungen von Lehrern verbunden sind, laufen in Rheinland-Pfalz allenfalls Abwehraktionen gegen die offene Abwerbung heimischer Berufseinsteiger durch die Nachbarbundesländer. mehr

30.07.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Kempen: "Kampf um wettbewerbsfähige Besoldung geht weiter"

"Der Deutsche Hochschulverband wird sich von der enttäuschenden Entscheidung des Bayerischen Verfassungsgerichtshofes in seinem Engagement für eine leistungsgerechte Vergütung von Wissenschaftlern nicht entmutigen lassen", erklärte der Präsident des Deutschen Hochschulverbandes (DHV), Professor Dr. Bernhard Kempen. Der Verfassungsgerichtshof hatte am 28.7.2008 festgestellt, dass die Grundgehaltssätze der Besoldungsgruppen W 2 und W 3 zumindest derzeit eine noch amtsangemessene Alimentation für bayerische Hochschullehrer gewährleisteten. "Implizit bestätigt der Verfassungsgerichtshof damit den grundsätzlichen Nachbesserungsbedarf bei der W-Besoldung, den der Hochschulverband von Anfang an gesehen hat", so Kempen. mehr

30.07.2008 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Weiterbildungsprämie soll auch Geringverdiener erreichen

(hib/SKE) Die von der Bundesregierung geplante Weiterbildungsprämie wird Bildungsmaßnahmen weder verteuern noch Geringverdiener von einer Kursteilnahme abhalten. Diese Ansicht vertritt die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/9590](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/095/1609590.pdf)) auf die Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ([16/9404](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/094/1609404.pdf)). mehr

21.07.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Längere Elternzeit beeinflusst Bildungserfolge der Kinder kaum

(redaktion/idw) Die Verlängerung des gesetzlich zugesicherten Erziehungsurlaubs hat auf lange Sicht nur sehr geringen Einfluss auf den schulischen und beruflichen Erfolg der betroffenen Kinder. So lautet das Ergebnis einer vom Institut zur Zukunft der Arbeit (IZA) und von der Deutsch-Britischen Stiftung jetzt veröffentlichten Studie. mehr

21.07.2008 Artikel