Besoldung

Bildungsreise der Kanzlerin darf nicht zur vermeintlichen Leistungsshow der deutschen Bildung werden!

"Wenn die Bundeskanzlerin jetzt zu einer Bildungsreise aufbricht, darf es nicht nur um Vorzeigeprojekte gehen. Das deutsche Bildungssystem braucht dringend durchgreifende Reformen. Eine Schönwettertour ist deshalb unangebracht," erklärte Ludwig Eckinger, der Bundesvorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) anlässlich der in dieser Woche beginnenden Reise der Kanzlerin durch die deutsche Bildungslandschaft. mehr

19.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung e.V. (VBE)

Erneut weniger BAföG-Empfänger im Jahr 2007

"Die BAföG-Erhöhung zum Wintersemester 2008/2009 kommt gerade noch rechtzeitig", kommentierte der Generalsekretär des Deutschen Studentenwerks, Achim Meyer auf der Heyde, die heute vom Statistischen Bundesamt vorgestellten BAföG-Daten für 2007. Wie zu erwarten war, sanken auch 2007 die Zahl der BAföG-Empfänger und die BAföG-Ausgaben von Bund und Ländern. mehr

15.08.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

806 000 BAföG-Empfänger im Jahr 2007

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, erhielten im Jahr 2007 in Deutschland rund 806 000 Personen (knapp 312 000 Schüler und Schülerinnen sowie 494 000 Studierende) Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG). Dies waren 11 000 oder 1,4% weniger als im Vorjahr. Die Zahl der geförderten Studierenden ging um 4 000 (- 0,8%), die der geförderten Schüler und Schülerinnen um 7 000 (- 2,3%) zurück. mehr

15.08.2008 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Wenn die Pyramide Kopf steht

Häufig ist in den vergangenen Jahren vom demografischen Wandel die Rede. In den Medien dominieren dabei Schreckensszenarien, und die Diskussion konzentriert sich oft auf die negativen Folgen. Ein Blick auf die produktiven Gestaltungsmöglichkeiten kann hier einen positiven Akzent setzen. Im August 2006 gab die VolkswagenStiftung daher den Startschuss für eine Ausschreibung zum Thema "Individuelle und gesellschaftliche Perspektiven des Alterns" – unter dem Dach ihrer Initiative "Zukunftsfragen der Gesellschaft". Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sollten sich inhaltlich originell und methodisch ausgewiesen daran beteiligen mit dem Ziel, Entwicklungspotenziale einer alternden Gesellschaft auf individueller und gesellschaftlicher Ebene auszumachen und diese zu fördern – und zwar unter Beteiligung der "Betroffenen". Denn: Für eine offensive Gestaltung demografischer Herausforderungen tragen auch die älter werdenden Mitglieder einer insgesamt alternden Gesellschaft eine Mitverantwortung. Die VolkswagenStiftung bringt nun zwölf Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 3,6 Millionen Euro auf den Weg. Drei Projekte stellen wir Ihnen im Folgenden genauer vor; eine Übersicht der anderen Geförderten finden Sie am Ende der Pressemitteilung. mehr

14.08.2008 Pressemeldung VolkswagenStiftung

Landesregierung schafft Vergaberahmen bei Professorenbesoldung ab

Die Landesregierung hat auf ihrer heutigen Kabinettssitzung beschlossen, den so genannten Vergaberahmen der Professorenbesoldung in Nordrhein-Westfalen abzuschaffen. "Mit dem Abbau dieser bürokratischen Hürde sind die Hochschulen im Lande zukünftig viel flexibler, im Wettbewerb um die besten Köpfe attraktive finanzielle Angebote machen zu können", sagte Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Eltern haben keine Angst vor dem Erziehen

(redaktion/ots) TV-Nannys mögen etwas anderes vermitteln, eine repräsentative forsa-Befragung Studie jedoch zeigt: Die meisten Mütter und Väter in Deutschland (47 Prozent) haben eine klare Vorstellung von der Erziehung ihrer Kinder und setzen diese auch oft problemlos um. 41 Prozent haben zwar ab und zu Zweifel, finden dann aber Rat bei Freunden oder in Erziehungszeitschriften. Nur 5 Prozent geben an, schon einmal professionelle Hilfe bei Erziehungsexperten gesucht zu haben. Besonders junge Eltern mit kleinen Kindern zeigen sich selbstbewusst: 54 Prozent der 18- bis 29-Jährigen sagen: Erziehungsfragen sind bei uns kein Problem. mehr

11.08.2008 Artikel

Realschulen weiter im Abseits

Die positiven Aussichten, die das Schulministerium für das Schuljahr 2008/2009 zeichnet, empfindet der Realschullehrerverband NRW als weitaus weniger rosig. "Bei der Klassenfrequenz, bei der Schüler-Lehrer-Relation und bei der personellen Ausstattung haben die Realschulen nach wie vor gravierende Nachteile, die sich im neuen Schuljahr – wenn überhaupt – nur marginal verbessern", erklärt RLV-Vorsitzender Ulrich Brambach. mehr

08.08.2008 Pressemeldung Realschullehrerverband NRW

Gesellschaftliche Teilhabe ist von Einkommen und Bildung abhängig

(hib/CHE) Je niedriger das Einkommen und der Bildungsgrad, desto geringer ist das politische und bürgerschaftliche Engagement. Das geht aus dem Dritten Armuts- und Reichtumsbericht hervor, den die Bundesregierung als Unterrichtung (**[16/9915](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/099/1609915.pdf)**) vorgelegt hat. Dabei gehe die Schere bereits beim reinen Interesse auseinander: So würde sich die Mehrheit der Bevölkerung (64 Prozent) kaum für Politik interessieren, Akademiker zeigten aber deutlich mehr Interesse (54 Prozent) als Menschen mit niedrigen Bildungsabschlüssen (31 Prozent). mehr

07.08.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Philologen-Verband NW: Fachspezifischer Lehrermangel wächst

Wenige Tage vor Beginn des neuen Schuljahres erreichen den Philologen-Verband besorgte Rückmeldungen aus Schulen über einen wachsenden fachspezifischen Lehrermangel. Nordrhein-Westfalen ist eines der ganz wenigen Bundesländer, das ohne jede Einschränkung Tausende junger Lehrerinnen und Lehrer im Vorbereitungsdienst ausbildet. Dennoch wandern nicht wenige mit Mangelfächern in andere Bundesländer ab, weil man ihnen dort mit dem Angebot der Verbeamtung und mit finanziellen Anreizen bessere Perspektiven bietet. mehr

06.08.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

VBE bezweifelt, ob die Vorstellungen der FDP die Hauptschule retten

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg wi­derspricht FDP-Chef Noll, der in der Zweizügigkeit das künftige Heil der Hauptschule sieht. Viele Hauptschulen seien einzügig geworden, weil nie­mand mehr dorthin gehen wollte, behauptet der VBE-Sprecher. Bei einer von der Gesellschaft als Restschule stigmatisierten Bildungseinrichtung komme es letztendlich gar nicht mehr auf die Qualität der dort geleisteten Arbeit an, da auch hoch motivierten und gut ausgebildeten Jugendlichen dieser Schulart generell der Makel "Verliertyp" anhafte. mehr

04.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg