Besoldung

Ursula von der Leyen: "Lohnschere klafft weit auseinander"

"Im Wettbewerb um attraktive Arbeitsplätze haben heute immer öfter weibliche Bewerber die Nase vorn. Hoch motiviert und meist mit besseren Ausbildungsabschlüssen starten sie ihre Karrieren. Doch der Lohn, den sie für ihre gute Arbeit erhalten, bleibt im Schnitt 20 Prozent hinter dem ihrer männlichen Kollegen zurück. Bei den Hochschulabsolventen und Führungskräften klafft die Schere sogar noch weiter auseinander. Politik und Wirtschaft sind aufgerufen, noch bessere Rahmenbedingungen zu schaffen, um Frauen und Männern gleiche Chancen zu eröffnen - im Berufs - wie im Familienleben." Diese Bilanz zieht Ursula von der Leyen, Bundesministerin für Familie Senioren, Frauen und Jugend, am ersten bundesweiten "Equal Pay Day". mehr

14.04.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Philologenverbände der fünf Südländer fordern: Rückbesinnung auf klare Leistungs- und Qualitätsorientierung am Gymnasium

Anlässlich der heute auf Initiative Bayerns beginnenden Verhandlungen der Bundesländer Bayern, Baden-Württemberg, Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt haben die fünf Vorsitzenden der Philologenverbände dieser Bundesländer Max Schmidt (Bayern), Karl-Heinz Wurster (Baden-Württemberg), Frank Haubitz (Sachsen), Dr. Jürgen Mannke (Sachsen-Anhalt) und Ralf-Gerhard Köthe (Thüringen) die klare Rückbesinnung zu einer leistungs- und qualitätsorientierten Politik für die Gymnasien gefordert und vor einem faulen Kompromiss nach dem Prinzip des kleinsten gemeinsamen Nenners gewarnt. Hinsichtlich des Zieles eines gemeinsamen "Südabiturs" äußerten die Vorsitzenden der fünf Landesverbände deutliche Skepsis. Einheitliche Abituraufgaben seien allenfalls dann sinnvoll, wenn sichergestellt werden könne, dass sie in jedem Bundesland nach denselben Maßstäben bewertet werden könnten. mehr

14.04.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Zehn Semester Studium kosten 46.000 Euro

- Deutsches Studentenwerk (DSW) berechnet durchschnittliche individuelle Kosten für ein Studium - DSW-Präsident Rolf Dobischat: "Individuelle Kosten spielen Schlüsselrolle bei der Entscheidung für oder gegen ein Studium" - Studiengebühren kommen zusätzlich hinzu mehr

11.04.2008 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Linke und Grüne wollen Studiengebühren abschaffen

Anträge der Fraktionen Die Linke [(16/8741) ](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/087/1608741.pdf) und Bündnis 90/Die Grünen [(16/8749) ](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/087/1608749.pdf) fordern die Abschaffung von Studiengebühren beziehungsweise eine bessere Überwachung. Beide Vorlagen werden am Donnerstagabend in der Plenarsitzung des Bundestages beraten. mehr

10.04.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

© OECD

OECD empfiehlt längeres gemeinsames Lernen

(bikl) Die Abkehr vom gegliederten Schulsystem, eine Verbesserung der frühkindlichen Bildung sowie Studiengebühren, die mit der Einführung von Darlehen verknüpft sind – so lauten einige der Empfehlungen der OECD zum deutschen Bildungswesen. Enthalten sind sie im Wirtschaftsbericht Deutschland, den der Generalsekretär der (OECD), Angel Gurría, heute dem Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Michael Glos, übergeben hat. mehr

09.04.2008 Artikel

"Wer Ausfallfonds in Frage stellt, will vollen Studienbeitrag von Bafög-Empfängern"

Innovationsminister Prof. Andreas Pinkwart hat die Kritik zurückgewiesen, der Anteil von 18 Prozent, den die Hochschulen aus den Einnahmen der Studienbeiträge in den Ausfallfonds abführen, sei zu hoch. "Wir haben in Nordrhein-Westfalen durch den Ausfallsfonds und durch die niedrigsten Zinssätze bei den Studienbeitragsdarlehen die bundesweit sozialverträglichste Ausgestaltung der Studienbeiträge. Wir stellen zwei Drittel der BAföG-Bezieher faktisch von der Beitragszahlung frei, alle anderen erfahren zum Teil große Ermäßigungen. Wer dafür plädiert, den Ausfallfonds wie in anderen Bundesländern zu gestalten, der plädiert auch dafür, dass fast alle BAföG-Bezieher die vollen Studienbeiträge zahlen müssen. Das kann die SPD nicht ernsthaft wollen - die Landesregierung jedenfalls will das nicht, weil wir das Studium für Studierende aus einkommensschwachen Familien attraktiver machen möchten", sagte Pinkwart. mehr

09.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Ursula von der Leyen: "Kinderzuschlag bewahrt Viertelmillion Kinder vor Hartz IV"

Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, begrüßt den heutigen Beschluss des Bundeskabinetts zur Verbesserung des Kinderzuschlags zum 1. Oktober 2008. Zugleich hat das Kabinett Verbesserungen zum Wohngeld zugestimmt, die am 1. Januar 2009 in Kraft treten sollen. mehr

08.04.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Bildungsministerin Erdsiek-Rave: Landesweit abgestimmte Sozialstaffel für Kindertagesstätten sinnvoll

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hält eine landesweit abgestimmte Sozialstaffel für den Besuch von Kindertagesstätten für sinnvoll, sieht dabei aber vor allem die Städte und Gemeinden in der Pflicht. "Eltern mit geringem Einkommen sollten in ganz Schleswig-Holstein unabhängig von ihrem Wohnort im gleichen Umfang entlastet werden", sagte die Ministerin. mehr

07.04.2008 Pressemeldung Ministerium für Schule und Berufsbildung des Landes Schleswig-Holstein

BAföG kann teilweise als Einkommen beim Alg II angerechnet werden

(hib/MPI) Die Bundesausbildungsförderung (BAföG) kann teilweise als Einkommen beim Arbeitslosengeld II (Alg II) angerechnet werden. Wie die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/8645](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/086/1608645.pdf)) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke ([16/8343](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/083/1608343.pdf)) schreibt, gilt das für den BAföG-Teil, der zur Bestreitung des Lebensunterhalts zur Verfügung steht. Dagegen sei der Teil, mit dem Ausbildungskosten abgedeckt werden, nicht anzurechnen. mehr

04.04.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Studienfinanzierung - Wem gibt die öffentliche Hand?

Das von der HIS Hochschul-Informations-System GmbH koordinierte EU-Projekt "Cost Sharing in Higher Education" publiziert überraschende Ergebnisse über die Verteilung öffentlicher Mittel in Deutschland und fünf anderen europäischen Ländern. mehr

04.04.2008 Pressemeldung HIS Hochschul-Informations-System GmbH