Besoldung

GEW: "Wissenschaftlerinnen sind mehr wert!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat das Programm für 200 Professorenstellen für Frauen in den nächsten fünf Jahren grundsätzlich begrüßt. "Der Vorstoß ersetzt jedoch keine systematische an Gleichstellung orientierte Personalpolitik an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Es muss ein Ruck durch Deutschlands Hochschulen gehen, damit Frauen tatsächlich nach vorne gebracht werden. Wir brauchen einen abgesicherten quotierten Frauenanteil auf jeder Stufe der Karriereleiter an allen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Auch im Wissenschafts- und Forschungsbetrieb gilt: 'Frau ist mehr wert' - nicht nur am Internationalen Frauentag", sagte Anne Jenter, für Frauenpolitik verantwortliches GEW-Vorstandsmitglied, am Freitag in Frankfurt a.M. Es sei skandalös, dass bis heute nur zehn Prozent der höchsten Besoldungsstufen an Unis mit Frauen besetzt sind, obwohl mittlerweile mehr Frauen als Männer studieren. mehr

07.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

PhV fordert Senkung der wöchentlichen Unterrichtsverpflichtung

"Der der Arbeitsgruppe "Arbeitszeit der Lehrerinnen und Lehrer" unter der Leitung von Staatssekretär a.D. Lorenz Menz am 05. März 2008 nach über zweijähriger Arbeit präsentierte Ergebnisbericht eines Modellversuchs ist überwiegend enttäuschend", so der Kommentar des Landesvorsitzenden des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Karl-Heinz Wurster. Die an 18 Schulen des Landes unter wissenschaftlicher Begleitung des Landesinstituts für Schulentwicklung (LS) durchgeführten neuen Modelle zur Arbeitsorganisation hätten zwar einerseits gezeigt, dass durch Teamarbeit und verstärkte Kooperationen der Lehrerinnen und Lehrer an den Schulen die Arbeitszufriedenheit wachsen kann, sie hätten andererseits aber auch offenbart, dass es in keinem der durchgeführten Modellversuche gelungen sei, die Lehrkräfte zeitlich zu entlasten. mehr

06.03.2008 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

Aufruf zu erneuten Warnstreiks in Bayern

Die GEW Bayern ruft alle Beschäftigten in Bayerns kommunalen und Bundeseinrichtungen auf, sich am Donnerstag, dem 06. März, an einem weiteren ganztägigen landesweiten Warnstreik zu beteiligen. Mit diesem Streik soll den kommunalen Arbeitgebern noch einmal verdeutlicht werden, dass Beschäftigte und Gewerkschaften in der laufenden Tarifrunde ein deutlich besseres Angebot erwarten. Nachdem am 20. und 21. Februar vorrangig die Beschäftigten aus einzelnen Branchen gestreikt haben, ruft die GEW für den 06. März alle ihre betroffenen Beschäftigten auf, sich am Warnstreik zu beteiligen. mehr

05.03.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Gesamtschulen: Lehrkräfte stemmen sich gegen Verschlechterungen

An den 25 Gesamtschulen in Schleswig-Holstein brodelt es. Grund sind die von der Landesregierung geplanten längeren Arbeitszeiten für Lehrkräfte, größeren Klassen und schlechteren Rahmenbedingungen. Um ihrem Unmut Luft zu machen trafen sich rund 700 Lehrerinnen und Lehrer während der Unterrichtszeit am Dienstag, den 4.3.08 auf einer landesweiten Personalversammlung in Neumünster. In einer Protestresolution forderten sie eine einheitliche Unterrichtsverpflichtung von 24 Stunden, gleiche Besoldung und Klassen mit nicht mehr als 26 Schülern. mehr

04.03.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Große Beteiligung an Warnstreiks in Kiel: 32 von 36 Kindertagesstätten bleiben geschlossen

Große Resonanz unter den Beschäftigten fanden am Dienstag, 4. März 2008 die Warnstreiks, zu denen die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft ver.di aufgerufen hatten. In der Landeshauptstadt Kiel blieben 32 von 36 Kindertagesstätten geschlossen, weil die Erzieherinnen die Arbeit niedergelegt hatten. Sie unterstrichen damit die Gewerkschaftsforderung nach 8 Prozent mehr Gehalt. mehr

04.03.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Nicht für 35 EUR / Mogelpackung der Arbeitgeber

Mit Warnstreiks am Dienstag wollen die Gewerkschaften auf die Situation im öffentlichen Dienst aufmerksam machen. mehr

03.03.2008 Pressemeldung GEW Thüringen

GEW ruft Beschäftigte in kommunalen Kindertagesstätten in neuen und nördlichen Bundesländern zu Warnstreiks auf

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) ruft die Beschäftigten in den kommunalen Kindertagesstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Sachsen, Thüringen, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Niedersachsen, Bremen und Schleswig-Holstein für Dienstag zu Warnstreiks auf. "Wir gehen davon aus, dass sich morgen in allen Bundesländern noch mehr Kolleginnen und Kollegen, insbesondere in den Kitas, als während der ersten Warnstreikwelle an den Aktivitäten beteiligen. Dies ist die Reaktion der Beschäftigten auf die starre Haltung der Arbeitgeber", erklärte Ilse Schaad, GEW-Verhandlungsführerin in der Tarifrunde öffentlicher Dient bei Bund und Kommunen. Bereits in der Woche vom 18. bis 22. Februar waren kommunale Einrichtungen wie Kindertagesstätten und Schulen in vielen Bundesländern bestreikt worden. mehr

03.03.2008 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Warnstreik: In Kiel bleiben am Dienstag fast alle Kindertagesstätten zu

Fast alle Kindertagesstätten bleiben in Kiel am Dienstag, den 4.3.08 geschlossen. Die meisten Erzieherinnen wollen streiken, um ihren Forderungen nach 8 Prozent mehr Gehalt Nachdruck zu verleihen. Zu dem Warnstreik haben die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und die Gewerkschaft ver.di aufgerufen. Warnstreik-Aktionen von Erzieherinnen wird es auch in Flensburg, Lübeck und im Großraum Rendsburg geben. In Kiel werden auch GEW-Mitglieder an der Volkshochschule die Arbeit niederlegen. mehr

03.03.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

GEW Niedersachsen beteiligt sich an Warnstreik und Kundgebung am 4. März in Hannover

Die Bildungsgewerkschaft GEW Niedersachsen beteiligt sich gemeinsam mit den Gewerkschaften ver.di und GdP am Warnstreik und an der zentralen Kundgebung am 4. März in Hannover. mehr

03.03.2008 Pressemeldung GEW Niedersachsen

© VBE

Lehrerpreis "Nasser Schwamm" für Dieter Bohlen

(bikl) Morgen Abend erst wird er verliehen, aber schon heute ist der Preisträger bekannt: Der diesjährige "Nasse Schwamm" des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) geht an Dieter Bohlen. Das berichtet heute dpa. Die Lehrer, so wird VBE-Chef Ludwig Eckinger zitiert, "würdigten" damit Bohlen als "gesellschaftlichen Dauer-Tiefschläger des Jahres 2007". mehr

02.03.2008 Artikel