Betreuungsgeld

Frühe Bildung fördert Chancengerechtigkeit

(redaktion/PM) Das von der Bundesregierung in der Koalitionsvereinbarung be­schlossene Betreuungsgeld setzt ein falsches Signal für sozial benachteiligte Familien. Die Aus­wertung einer Studie der Bertelsmann Stiftung mit Blick auf das Betreuungsgeld zeigt, dass gerade Kinder aus sozial schwachen Verhältnissen oder Zuwandererfamilien besonders vom Besuch früh­kindlicher Bildungseinrichtungen profitieren. Internationale Erfahrungen belegen aber, dass die Zahlung eines Betreuungsgeldes oft dazu führt, dass Kinder aus diesen Familien zu Hause bleiben. mehr

03.12.2009 Artikel

Bildungsgewerkschaft zu Betreuungsgeld und Gutscheinmodell der neuen Koalition

"Betreuungsgeld als auch seine Umwandlung in Gutscheine sind keine Schritte, Bildungsarmut wirksam zu bekämpfen", kritisierte Ulrich Thöne, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW). Er reagierte damit auf die Koalitionspläne von Schwarz-Gelb, an Eltern, die ihre Kinder zu Hause betreuen wollen, Bargeld auszuzahlen. Thöne bezeichnete das Betreuungsgeld als "Herdprämie". Das von Teilen der Koalitionäre in die Diskussion gebrachte Modell, statt Bargeld auszuzahlen, Gutscheine zu verteilen, stelle Eltern mit geringerem Einkommen sogar unter eine stärkere soziale Kontrolle. mehr

23.11.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Tagesbetreuung für Kinder unter 3 Jahren: bis 2013 noch 275 000 Plätze zu schaffen

In Deutschland werden bis zum Jahr 2013 rund 275 000 zusätzliche Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren benötigt, um dann bundesweit 35% der Kinder unter drei Jahren eine Kindertagesbetreuung bieten zu können. Dies geht aus einer Modellrechnung des Statistischen Bundesamtes (Destatis) hervor, die auf Basis der Ergebnisse der Statistik zur Kindertagesbetreuung 2009 und der vorgestern vorgestellten Ergebnisse der 12. mit den Statistischen Landesämtern koordinierten Bevölkerungsvorausberechung des Statistischen Bundesamtes beruht. mehr

20.11.2009 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Sommer fordert von neuer Regierung bildungspolitische Prioritäten

Um das schwarz-gelbe Versprechen einer "Bildungsrepublik Deutschland" einlösen zu können, muss die neue Bundesregierung Prioritäten setzen. Das machte der DGB-Vorsitzende Michael Sommer auf der DGB-Tagung "Mit guter Bildung aus der Krise" deutlich. "Einen Dreiklang aus Steuersenkungen, Haushaltskonsolidierung und Zukunftsinvestitionen in Bildung wird es nicht geben. Das wäre die Quadratur des Kreises", sagte Sommer am Donnerstag in Berlin. Die Bundesregierung müsse klar sagen, ob sie kostspielige Steuersenkungen für reiche Erben und Firmen wolle oder mehr Geld für ein gutes Bildungswesen. mehr

12.11.2009 Pressemeldung Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB)

Gewerkschaftstag der Bildungsgewerkschaft: Trotz massiver Kritik am bremischen Schulsystem muss die inklusive Schule jetzt umgesetzt werden!

Der bremische Gewerkschaftstag der GEW hatte auf seiner zweitägigen Sitzung am 27. und 28. Oktober ein umfassendes Programm zu absolvieren. Nach zwei bildungspolitischen Referaten standen neben den Wahlen zum Geschäftsführenden Landesvorstand, eine umfangreiche Satzungsänderung noch zahlreiche Anträge auf der Tagesordnung. mehr

29.10.2009 Pressemeldung GEW Bremen

"Kopernikanische Wende in der Elementarpädagogik"

Die Elementarpädagogik steht inmitten eines umgreifenden Reformprozesses, der von der Lehre, Aus- und Weiterbildung bis hin zur Forschung reicht. Auf der mit über 300 TeilnehmerInnen ausgebuchten Tagung "Neue Wege gehen. Professionalisierung in der Elementarpädagogik" des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) wurden die damit verbundenen Herausforderungen kritisch beleuchtet und neue Perspektiven entwickelt. "Die Tagung", so nifbe-Vorsitzende Prof. Dr. Renate Zimmer, "ist der Startschuss für eine gemeinsam mit allen Beteiligten zu entwickelnde Strategie für mehr Transfer, Transparenz und Durchlässigkeit im elementarpädagogischen Arbeitsfeld." mehr

27.10.2009 Pressemeldung nifbe - Niedersächsisches Institut für frühkindliche Bildung und Entwicklung

GEW: "Kein Programm für mehr Chancengleichheit - Weiterer Privatisierung wird Vorschub geleistet""

"Kein Programm für mehr Chancengleichheit sowie die Entkopplung von sozialer Herkunft und Bildungserfolg" sieht die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) im Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP. Das Koalitionspapier habe im Bildungsbereich eine "deutliche soziale Schieflage" zu Lasten der Schwächeren. Die GEW stellte fest, dass die weiterhin mangelhafte finanzielle Ausstattung des Bildungswesens weiteren Privatisierungen in der Bildung Vorschub leiste. mehr

26.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

GEW: "Bildung: gesamtstaatliche Verantwortung sichern - strategische Ziele entwickeln"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die künftige Bundesregierung aufgefordert, Bildung wirklich Priorität einzuräumen und eine gute Finanzierung des Bildungsbereichs sicher zu stellen. Schwarz-Gelb müsse klären, wie Deutschland zu einer gesamtstaatlichen Verantwortung für Bildung und klaren strategischen Zielen für ein konsistentes Konzept von Bildung, Erziehung und Betreuung kommt. Dabei solle sich die Regierung an den Leitkategorien Qualität, Chancengleichheit, Demokratie und Nachhaltigkeit orientieren. Als ein "positives Signal" wertete GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne, dass die künftigen Koalitionäre offenbar an der Vereinbarung des Bildungsgipfels in Dresden von 2008 fest halten und die Ausgaben für Bildung und Forschung anheben wollen. "Die zusätzlichen Gelder müssen möglichst schnell bereit gestellt werden, um den Nachholbedarf im Bildungsbereich zu decken und die notwendigen Reformen anzugehen", verlangte Thöne am Montag in Frankfurt a.M.. mehr

19.10.2009 Pressemeldung Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft

Bundesrat stimmt heute Kinderförderungsgesetz zu

"Die Länder stehen zu unserer Vereinbarung, den Ausbau der Kinderbetreuung in Deutschland zügig voran zu bringen", begrüßt die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Ursula von der Leyen, die heutige Zustimmung des Bundesrates zum Kinderförderungsgesetz (KiföG). mehr

07.11.2008 Pressemeldung Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Mehr Betreuung auch für die Kleinsten

Der Bundestag hat heute das Gesetz zur Förderung von Kindern unter drei Jahren in Tageseinrichtungen und in der Kindertagespflege verabschiedet. Bundesfamilienministerin von der Leyen sprach von einem historischen Schritt: "Das Kinderförderungsgesetz setzt Meilensteine in Deutschland." mehr

26.09.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung