Bildungsausgaben

GEW Hamburg

Geschönte Erfolgsbilanz

Dass in einer Zeit der Schuldenbremse, und der damit einhergehenden Stellenstreichungen im öffentlichen Dienst Hamburgs die Zahl der Pädagoginnen und Pädagogen an den Schulen steigt, ist sicherlich bemerkenswert. Allerdings zeigt ein zweiter Blick, dass die Bilanz geschönt ist, dass der Schulsenator sich mit fremden Federn schmückt, und dass trotzdem die Rahmenbedingungen für gute Schule sich nicht gerade verbessert haben. mehr

26.04.2013 Pressemeldung GEW Hamburg

tutoria registriert mehr Nutzung von Bildungsgutscheinen

Seit zwei Jahren unterstützt das Münchner Bildungsunternehmen tutoria das 1,3 Milliarden Euro umfassende Bildungs- und Teilhabepaket der Bundesregierung für bedürftige Kinder und Jugendliche aus geringverdienenden Familien. Mitunter können hier betroffene Schülerinnen und Schüler, deren Versetzung gefährdet ist, Nachhilfe beantragen und über einen Bildungsgutschein einlösen. Bei Deutschlands umfangreichsten Nachhilfe-Online-Service tutoria stehen den betroffenen Kindern bundesweit rund 20.000 qualifizierte Nachhilfelehrer für alle Regionen des Landes zur Verfügung. mehr

26.04.2013 Pressemeldung tutoria - Besser. Individuell. Lernen.

Studentenwerke

Mehr BAföG ja, Studiengebühren nein

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) begrüßt, dass die Wirtschaft ein Konzept zur Hochschulfinanzierung vorlegt, und besonders, dass sie vorschlägt, das BAföG regelmäßig zu erhöhen. Andere Punkte wie nachgelagerte Studiengebühren oder Studienkredite sieht der Studentenwerks-Verband allerdings kritisch. mehr

26.04.2013 Pressemeldung Deutsches Studierendenwerk

Zahl der Lehrkräfte erreicht neuen Rekordstand

Die Schulbehörde hat die Aufteilung der künftigen ersten und fünften Klassen abgeschlossen und meldet zugleich einen neuen Rekord. Am 1. Februar 2013 erreichte die Personalausstattung der allgemeinbildenden staatlichen Schulen in Hamburg mit 12.207 Lehrkräften sowie 1.518 Stellen für weiteres pädagogisches Personal einen bislang noch nicht erreichten Höchststand. mehr

25.04.2013 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)

Nordrhein-Westfalen

Wissenschaftsministerin Schulze fordert Stärkungspakt Hochschulen

Die Balance des deutschen Forschungssystems ist in Gefahr, wenn Bund und Länder künftig bei der Forschungsfinanzierung von Hoch­schulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen nicht für Aus­gewogenheit sorgen. Die nordrhein-westfälische Wissenschafts­ministerin Svenja Schulze fordert daher einen Stärkungspakt Hoch­schulen: "Es ist ein Punkt erreicht, an dem wir bundesweit die Weichen für ein neues Modell der Forschungsfinanzierung stellen müssen." mehr

23.04.2013 Pressemeldung Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen

Baden-Württemberg

Der Philologenverband Baden-Württemberg unterstützt den Protestaufruf des BLV BW "'Rote Karte' für Kretschmann und Schmid"

Wie im beruflichen Schulbereich ist auch an den Gymnasien des Landes eine riesige Überstundenbugwelle entstanden - an den Gymnasien von über 25.000 Wochenstunden, deren Ausgleich nur durch Einsatz von über 1.000 zusätzlichen Lehrkräften möglich ist. Stattdessen hält die Landesregierung an der Streichung von insgesamt 2.200 Stellen in diesem und im nächsten Jahr fest, obwohl der als Begründung so oft angeführte Schülerrückgang geringer ausfällt als vorhergesagt. "Kultusminister Andreas Stoch muss jetzt erklären, wie er die Unterrichtsversorgung trotzdem sicherstellen kann!", fordert Bernd Saur, Vorsitzender des PhV BW. mehr

22.04.2013 Pressemeldung Philologenverband Baden-Württemberg

In diesem Schuljahr deutliche Verbesserungen an den beruflichen Schulen

Kultusminister Andreas Stoch MdL weist die [Vorwürfe des Berufsschullehrerverbands](http://bildungsklick.de/pm/87533/berufliche-schulen-werden-ausgehungert/) zurück. Es werde auch durch ständige Wiederholung nicht wahr, dass die beruflichen Schulen "systematisch ausgehungert" würden. Stoch bittet die Interessensvertreter dieser Schulart dabei, ihre Wortwahl zu überdenken. Die beruflichen Schulen würden selbstverständlich weder ausgehungert noch benachteiligt. "Das Kultusministerium betrachtet die beruflichen Schulen im Gegenteil als wichtigen Bestandteil des baden-württembergischen Schulwesen, der die Wirtschaft mit gut ausgebildeten Fachkräfte versorgt", erklärte Stoch. mehr

22.04.2013 Pressemeldung Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg

Berufsschullehrer B-W

Berufliche Schulen werden ausgehungert

Die Beruflichen Schulen im Lande werden systematisch ausgehungert, so schildert die Vorsitzende des Berufsschullehrerverbandes (BLV), Margarete Schaefer, am Montag (22.04.2013) die Situation der beruflichen Schulen. Wenn man das Bildungsangebot im ländlichen Raum ausdünnt, durch Vorgaben des Organisationserlasses Berufliche Schulen benachteiligt, durch statistische Tricks das strukturelle Defizit kleinrechnet und den beruflichen Schulen den vollen Ersatz für ausscheidende Lehrkräfte verweigert, dann muss man von einem Aushungern der beruflichen Schulen sprechen. Zwar hat das Land zusätzliche Klassen an beruflichen Gymnasien eingerichtet, es hat aber versäumt, die Schulen auch mit entsprechenden Lehrkräften auszustatten. Unsere wiederholte Forderung, diesen Ausbau durch zusätzliche Stellen zu finanzieren, wurde sträflich vernachlässigt. mehr

22.04.2013 Pressemeldung Berufsschullehrerverband Baden-Württemberg

Deutscher Bundestag

Planungssicherheit für Auslandsschulen

(hib/HAU). Die Förderung der deutschen Auslandsschulen soll zukunftssicher und ihrer Bedeutung angemessen gestaltet werden. Das ist das Ziel eines Gesetzentwurfs der Bundesregierung ([17/13058](http://dip.bundestag.de/btd/17/130/1713058.pdf)), der am Freitag in erster Lesung beraten werden soll. Laut Entwurf soll die Finanzierung für voll ausgebaute deutsche Auslandsschulen "mit konstant hohen Abschlusszahlen" gesetzlich geregelt werden, um so "erreichte Erfolge" zu verstetigen. mehr

17.04.2013 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Philologen NRW

Der nächste Wortbruch!

Nach den angekündigten Minus-Runden für Lehrkräfte an Gymnasien, Gesamtschulen und Weiterbildungskollegs sowie für alle Schulleiterinnen und Schulleiter verabschiedet sich die Landesregierung nun von ihrer Zusage, den Bildungsbereich von Einsparungen auszunehmen. Die bisherigen flexiblen Vertretungsmittel gegen Unterrichtsausfall werden um 25 Mio. Euro, d. h. um die Hälfte zusammengestrichen. Umgerechnet umfasst diese Kürzung ca. 14.000 wöchentliche Unterrichtsstunden. Jährlich sind ca. 550.000 Unterrichtsstunden betroffen. mehr

17.04.2013 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)