Bildungsbericht

Bayern

Realschullehrer kritisieren OECD-Bildungsberichte

Von "Ignoranz, die kaum noch zu übertreffen ist", spricht der Vorsitzende des Bayerischen Realschullehrerverbands, Jürgen Böhm, in Bezug auf die neuesten Bildungsberichte der OECD. Darin kritisiert die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung Deutschland für seine geringe Akademisierungsrate. Im internationalen Vergleich drohe die Bundesrepublik nach den Aussagen der OECD abgehängt zu werden. mehr

21.01.2015 Pressemeldung Verband Reale Bildung

© bikl.de
Vorwurf der OECD

Bildungsreformen werden kaum auf Wirksamkeit geprüft

450 Reformen im Bildungsbereich haben OECD-Länder seit 2008 auf den Weg gebracht. Sie sollen die Chancen für benachteiligte Schüler verbessern, die Berufsausbildung stärken oder die Organisation von Schulen straffen. Wie aus dem heute veröffentlichten ["Education Policy Outlook 2015: Making Reforms Happen"](http://www.oecd.org/berlin/publikationen/education-policy-outlook-2015.htm) hervorgeht, haben die Regierungen aber bisher nur zehn Prozent aller neuen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit geprüft. mehr

19.01.2015 Artikel

Bundestag

Linke fordert Konsequenzen aus Bildungsbericht

(hib/ROL) Den umfassenden Zugang zu Bildung zu sichern und die notwendigen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bildungsteilnahme zu schaffen ist eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe in öffentlicher Verantwortung. Der fünfte Bildungsbericht gibt erneut detaillierte Auskunft über die Erfolge und die Defizite des bundesdeutschen Bildungssystems, schreibt die Linke in ihrem Antrag [(18/3728)](http://dip.bundestag.de/btd/18/037/1803728.pdf). mehr

15.01.2015 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Ganztagsschulverband

Eine Neuauflage des Bildungsgipfels ist mehr denn je nötig

Aktuelle bildungspolitische Studien, die kürzlich erschienen, bestätigen wieder einmal sehr deutlich die Anliegen der Ganztagsschulbefürworter. Als Ganztagsschulverband erwarten wir, dass die Verantwortlichen in Politik und Gesellschaft endlich die Notwendigkeit einer nachhaltigen Kehrtwende bei der Finanzierung der Bildung erkennen. mehr

09.01.2015 Pressemeldung Ganztagsschulverband e.V.

Studie

Ziele des Bildungsgipfels nicht erreicht

(red) Das selbstgesteckte Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss bis 2015 zu halbieren, war wohl zu hoch gesteckt. Das belegt eine [aktuelle Studie](http://www.dgb.de/themen/++co++6714ae3e-9652-11e4-93d0-52540023ef1a) des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), über den die [Süddeutsche Zeitung](http://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-und-ausbildung-abgehaengt-und-allein-gelassen-1.2292234) heute berichtet. mehr

07.01.2015 Artikel

Ausbildungszahlen

Duales System vor großen Herausforderungen

Während der Trend zum Studium mit rund 500.000 Studienanfängern pro Jahr unvermindert anhält, ist die Zahl der neu abgeschlossenen Ausbildungsverträge 2014 erneut gesunken. Mit insgesamt 522.200 Verträgen wurden rund 7.300 Verträge weniger abgeschlossen als im Vorjahr (-1,4 %). Dies sind erste Ergebnisse der Analysen des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB). mehr

12.12.2014 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zum Chancenspiegel

"Soziale Herkunft spielt in Sachsen bundesweit geringste Rolle"

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth relativiert die Aussagen aus der Studie "Chancenspiegel" der Bertelsmann Stiftung. "Dass in Sachsen der Anteil der Schüler mit Hochschulreife unter dem Bundesdurchschnitt liegt, ist Ausdruck eines Leistungsanspruches und weniger Folge unzureichender Chancengerechtigkeit. Im Gegenteil: Bildungsstudien wie PISA oder der Bundesländer-Leistungsvergleich in Mathematik und Naturwissenschaften haben belegt, dass die soziale Herkunft nirgendwo in Deutschland eine so geringe Rolle für den schulischen Erfolg spielt, wie in Sachsen. Zudem lässt die Studie demografische Besonderheiten in Sachsen unberücksichtigt", so Kultusministerin Brunhild Kurth. mehr

11.12.2014 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus

Senatorin Quante-Brandt:

Chancengerechtigkeit im Mittelpunkt der Bildungspolitik

Zur heute (Donnerstag, 11.12.2014) erschienenen Studie der Bertelsmann-Stiftung "Chancenspiegel" sagte Bildungssenatorin Prof. Dr. Eva Quante-Brandt, die Studie zeige auf, dass in Bremen besonders viele Schülerinnen und Schüler aus sozial schwierigen Lagen zu finden seien: "Diese Ausgangsbedingungen stellen eine große Herausforderung für unser Bildungssystem dar. Chancengerechtigkeit und Durchlässigkeit stehen daher im Mittelpunkt unserer Politik. mehr

11.12.2014 Pressemeldung Bremen Senatorin für Wissenschaft und Häfen

Kritik am Chancenspiegel

Positive Entwicklungen nicht berücksichtigt

Das Kultusministerium nimmt die Erhebung des heute vorgestellten Chancenspiegels der Bertelsmann-Stiftung durchaus ernst. Allerdings basieren die Schlussfolgerungen auf Datenmaterial aus dem Jahr 2012 und sind deshalb nur bedingt aussagekräftig. Die aktuelle Situation und die positiven Entwicklungen im Land Sachsen-Anhalt werden dabei nicht ausreichend berücksichtigt. mehr

11.12.2014 Pressemeldung Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt

Nordrhein-Westfalen

Schulpolitik à la Bertelsmann

Es ist ermüdend: Nun konstatiert die soundsovielte Studie aus dem Hause Bertelsmann, dass Bildungserfolg stark von der sozialen Herkunft abhängt. Als Ergebnis aus dem "Chancenspiegel" wird nun wieder eine Gerechtigkeitslücke konstatiert. Denn Neuntklässler aus höheren Sozialschichten haben in Mathematik bis zu zwei Jahre Vorsprung vor ihren Klassenkameraden aus bildungsferneren Familien, wie es in der Studie heißt. mehr

11.12.2014 Pressemeldung lehrer nrw