Bildungschancen

Gastbeitrag

Schule muss anders mit armen Kindern umgehen

(Magda von Garrel) Der vorliegende Beitrag beruht sehr stark auf meiner persönlichen und damit höchst subjektiven Wahrnehmung. Entstanden ist dieser Text als Reaktion auf die zunehmende Gewaltbereitschaft von Menschen, die als Ausgegrenzte aufgewachsen sind. Somit handelt es sich um kaum mehr als um einen aus schulischer Perspektive verfassten Kommentar zu den aktuellen Terroranschlägen in Frankreich. Dennoch hoffe ich, dass die darin enthaltenen Anregungen und Überlegungen mit Interesse zur Kenntnis genommen werden. mehr

20.01.2015 Artikel

Nordrhein-Westfalen

Ministerin Löhrmann: 6,6 Millionen Euro zusätzlich für mehr Bildungsgerechtigkeit

Die Landesregierung erhöht ab dem 1. Februar 2015 die Fördersätze für die Offene Ganztagsschule (OGS) im Primarbereich. Der entsprechende Erlass ist heute in Kraft getreten. Die Anhebung erfolgt in zwei Schritten: Zum 1. Februar 2015 und zum 1. August 2015 steigt die Landesförderung um je 1,5 Prozent. Ab 2016 werden die Fördersätze jährlich um 1,5 Prozent erhöht. mehr

19.01.2015 Pressemeldung Ministerium für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen

© bikl.de
Vorwurf der OECD

Bildungsreformen werden kaum auf Wirksamkeit geprüft

450 Reformen im Bildungsbereich haben OECD-Länder seit 2008 auf den Weg gebracht. Sie sollen die Chancen für benachteiligte Schüler verbessern, die Berufsausbildung stärken oder die Organisation von Schulen straffen. Wie aus dem heute veröffentlichten ["Education Policy Outlook 2015: Making Reforms Happen"](http://www.oecd.org/berlin/publikationen/education-policy-outlook-2015.htm) hervorgeht, haben die Regierungen aber bisher nur zehn Prozent aller neuen Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit geprüft. mehr

19.01.2015 Artikel

Reisende Kinder

Gute Bildungschancen für alle

In einer gemeinsamen Konferenz zum Thema "Unterricht für Kinder beruflich Reisender" am 14. und 15. Januar 2015 in Aachen tauschte sich die Kultusministerkonferenz (KMK)mit Verbands- und Elternvertretern beruflich Reisender über die Schul- und Unterstützungsmaßnahmen in den Ländern für diese Zielgruppe aus. mehr

15.01.2015 Pressemeldung Sekretariat der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder

Studie

Ziele des Bildungsgipfels nicht erreicht

(red) Das selbstgesteckte Ziel der Bundesregierung, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss bis 2015 zu halbieren, war wohl zu hoch gesteckt. Das belegt eine [aktuelle Studie](http://www.dgb.de/themen/++co++6714ae3e-9652-11e4-93d0-52540023ef1a) des Essener Bildungsforschers Klaus Klemm für den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB), über den die [Süddeutsche Zeitung](http://www.sueddeutsche.de/bildung/bildung-und-ausbildung-abgehaengt-und-allein-gelassen-1.2292234) heute berichtet. mehr

07.01.2015 Artikel

Studie

Musizieren fördert Bildungserfolge von Jugendlichen

Jugendliche, die schon in jungen Jahren Musikunterricht hatten, haben bessere Schulnoten als andere. Darüber hinaus sind sie gewissenhafter, offener und ehrgeiziger. Das sind die zentralen Ergebnisse einer Untersuchung auf der Basis von Daten der Langzeitstudie Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) im DIW Berlin. "Vor allem Jugendliche aus weniger gebildeten Familien profitieren vom Musikunterricht", sagt SOEP-Direktor Jürgen Schupp, der die Studie gemeinsam mit dem DIW-Ökonomen Adrian Hille erstellt hat. Die Studie ist kürzlich online in der renommierten Fachzeitschrift "Economics of Education Review" erschienen. mehr

17.12.2014 Pressemeldung Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW)

© privat
Bundesqualitätsgesetz

"Von Flensburg bis Berchtesgaden den Kindern gleiche Chancen eröffnen"

(red) Seit 15 Jahren steht in Deutschland die Qualität in Kindertageseinrichtungen auf der politischen Agenda. Damals wurde eine Nationale Qualitätsinitiave ins Leben gerufen. Doch verbindliche Regelungen gibt es bis heute nicht. Im November 2014 wurde im Familienausschuss des Bundestages noch immer über ein Bundesqualitätsgesetz debattiert. Wie kann endlich die Kita-Qualität bundesweit festgelegt werden? Und was ist dafür unabdingbar? Antworten dazu von Prof. Dr. Wassilios E. Fthenakis, dem Präsidenten des Didacta Verbands und ehemaligen Direktor des Staatsinstituts für Frühpädagogik in München. mehr

16.12.2014 Artikel

Studie

Schwierige Ausbildungsplatzsuche - Höhere Übernahmequote

Jugendliche mit Migrationshintergrund sind in der dualen Berufsausbildung nahezu ebenso erfolgreich wie Jugendliche ohne Migrationshintergrund. Nach bestandener Abschlussprüfung werden sie sogar häufiger von ihrem Ausbildungsbetrieb in ein Beschäftigungsverhältnis übernommen. Größte Schwierigkeit für junge Migranten und Migrantinnen bleibt es aber nach wie vor, nach Ende ihrer Schulzeit überhaupt einen Ausbildungsplatz zu finden. Zu diesen Ergebnissen kommt eine neue Analyse des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) auf Basis der BIBB-Übergangsstudie 2011. Befragt wurden in der repräsentativen Erhebung rund 5.500 Jugendliche und junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren. mehr

16.12.2014 Pressemeldung Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB)

Zahlen bitte!

Wie steht es um die Finanzierung des Bildungssystems? Und wie um die Ausbildung und Qualifizierung seiner Akteure? Welche Rolle spielen digitale Medien? Der Verband Bildungsmedien gibt darauf mit den Bildungszahlen 2014 ganz eigene Antworten. mehr

15.12.2014 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

Zum Chancenspiegel

"Soziale Herkunft spielt in Sachsen bundesweit geringste Rolle"

Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth relativiert die Aussagen aus der Studie "Chancenspiegel" der Bertelsmann Stiftung. "Dass in Sachsen der Anteil der Schüler mit Hochschulreife unter dem Bundesdurchschnitt liegt, ist Ausdruck eines Leistungsanspruches und weniger Folge unzureichender Chancengerechtigkeit. Im Gegenteil: Bildungsstudien wie PISA oder der Bundesländer-Leistungsvergleich in Mathematik und Naturwissenschaften haben belegt, dass die soziale Herkunft nirgendwo in Deutschland eine so geringe Rolle für den schulischen Erfolg spielt, wie in Sachsen. Zudem lässt die Studie demografische Besonderheiten in Sachsen unberücksichtigt", so Kultusministerin Brunhild Kurth. mehr

11.12.2014 Pressemeldung Sächsisches Staatsministerium für Kultus