Bildungschancen

Statistik

Jede/r Fünfte in Deutsch­land von Ar­mut oder sozi­aler Aus­gren­zung betrof­fen

Etwa jede/r Fünfte (19,9 %) in Deutschland – das sind rund 16 Millionen Menschen – war 2011 von Armut oder sozialer Ausgrenzung betroffen (2010: 19,7 %). Dieser Indikator ist neben der Armutsgefährdungsquote ein weiteres wichtiges Ergebnis der Erhebung LEBEN IN EUROPA 2011, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Armut oder soziale Ausgrenzung ist nach der Definition der Europäischen Union (EU) gegeben, wenn bei den befragten Haushalten eines oder mehrere der drei Kriterien "Armutsgefährdung", "erhebliche materielle Entbehrung", "Haushalt mit sehr geringer Erwerbsbeteiligung" vorliegen. mehr

23.10.2012 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Empfehlungen

Hilfe zur praktischen Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets

Die im Jahr 2011 neu eingeführten Leistungen für Bildung und Teilhabe geben Kindern und Jugendlichen aus einkommensschwachen Familien die Möglichkeit, Lern- und Freizeitangebote in Anspruch zu nehmen. Die Vorgabe, diese Rechtsansprüche junger Menschen ganz überwiegend durch Sachleistungen anstatt durch Geldzahlungen zu erfüllen, stellt die Kommunen noch immer vor besondere Herausforderungen bei der praktischen Umsetzung. mehr

18.10.2012 Pressemeldung Deutscher Verein für öffentliche und private Fürsorge e.V.

Weltbildungsbericht 2012

71 Millionen Jugendliche besuchen keine Sekundarschule

Der UNESCO-Weltbildungsbericht 2012 fordert mehr Investitionen in die berufliche Qualifikation von Jugendlichen. Jeder achte Jugendliche weltweit ist arbeitslos. Über ein Viertel aller Jugendlichen übt eine Tätigkeit aus, die ihn an oder unter der Armutsgrenze leben lässt. mehr

16.10.2012 Pressemeldung Deutsche UNESCO-Kommission e.V.

Ländervergleich

Ländervergleich reduziert sich auf Länderranking

Maresi Lassek, die Vorsitzende des Grundschulverbands, zieht ein erstes Fazit aus den Diskussionen um den IQB-Ländervergleich: "Es kam, wie es kommen musste: der Ländervergleich wird in der Öffentlichkeit unzulässig verallgemeinert als Erfolgs- bzw. Misserfolgsmesser für die Grundschulen in den Bundesländern. Die Rede von ´Siegern` und ´Verlierern` macht die Runde." mehr

08.10.2012 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Bayern

GEW Bayern zu den Ergebnissen des Grundschul-Ländervergleichs: Neue Aufregung um altbekannte Ergebnisse

Alle paar Jahre werden die Leistungen deutscher SchülerInnen in Mathematik, Deutsch und den Naturwissenschaften international und / oder innerdeutsch verglichen (PISA, VERA, IGLU, TIMSS…). Regelmäßig nehmen überwiegend die süddeutschen Flächenländer Spitzenplätze ein. Die Stadtstaaten Hamburg, Berlin und Bremen finden sich meist auf den letzten Plätzen. So auch bei den gerade veröffentlichten Ergebnissen des Ländervergleichs in vierten Grundschulklassen, bezogen auf "Lesen", "Zuhören" und "Mathematik". Bayern nimmt in allen drei Bereichen den ersten Platz ein. mehr

08.10.2012 Pressemeldung GEW Bayern

Unverändert hohe Zahl

1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsausbildung

(hib/ROL) Rund 1,5 Millionen Menschen zwischen 20 und 29 Jahren haben keine abgeschlossene Berufsausbildung. Diese hohe Zahl ist seit Jahren unverändert. "Die Ausbildungslosigkeit dieser Menschen ist die Folge einer nunmehr fast zwei Jahrzehnte andauernden Ausbildungskrise", schreibt die Linke in der Kleinen Anfrage "Perspektiven für 1,5 Millionen junge Menschen ohne Berufsabschluss schaffen – Ausbildung für alle garantieren" [(17/10856)](http://dip.bundestag.de/btd/17/108/1710856.pdf). mehr

08.10.2012 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bayern

Bayerische Kinder haben mehr Chancen - Sie sind Bildungsgewinner im Ländervergleich

Die bayerischen Grundschülerinnen und Grundschüler haben im Ländervergleich mehr Chancen, auf einem tragfähigen Fundament ihren Bildungsweg erfolgreich fortzusetzen. Sie gelten nach der jüngsten Studie des Instituts für Qualitätsentwicklung im Bildungsgwesen als Bildungsgewinner, sie haben so mehr Chancen. Aber es gelingt leider dem BLLV-Präsidenten Wenzel auch dieses Mal nicht, die gute Nachricht zu erkennen. Auch dieses Mal deutet er dieses Ergebnis einer repräsentativen bundesweiten Vergleichsstudie negativ - Schwarzmalen ist angesichts dieser Tatsache wirklich nicht angebracht. Es ist bedauerlich, dass der BLLV-Präsident in nahezu jeder seiner Meldungen die jeweils im Fokus stehende Schulart schlecht darstellt. mehr

08.10.2012 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bayern

Grundschulkinder leiden unter absurdem Druck

Der am Freitag in Berlin vorgestellte Vergleich der Grundschulleistungen sollte aus Sicht des Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, auch dazu genutzt werden, über die Arbeitsbedingungen der Lehrkräfte sowie die Lern- und Lebensbedingungen der Grundschüler nachzudenken:"Es ist der Öffentlichkeit zu wenig bekannt, dass viele Grundschullehrkräfte einer Dauerbelastung ausgesetzt sind, die oft nicht mehr erträglich ist", sagte er heute in München. mehr

08.10.2012 Pressemeldung Bayerischer Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) e.V.

Schleswig-Holstein

IVL zum Grundschul-Ländervergleich: "Schulen sind nicht die sozialpolitischen Reparaturbetriebe!"

Aus Sicht der Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein (IVL) sind die Ergebnisse des IQB–Ländervergleichs (http://www.iqb.hu-berlin.de/data/n/n009/LV_2011_Bericht.pdf) keine Überraschung; genauso wenig überraschen die Reaktionen der Politik darauf, z.B. nach einem "Überwinden von Nachteilen der sozialen Herkunft". mehr

05.10.2012 Pressemeldung Interessenvertretung der Lehrkräfte in Schleswig-Holstein

Hamburg

IQB-Ländervergleich vorgestellt: Hamburger Grundschülerinnen und Grundschüler auf den unteren Rängen

Heute ist in Berlin der Grundschul-Ländervergleich 2011 des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) vorgestellt worden. Dafür wurden im Mai 2011 in allen 16 Bundesländern Grundschülerinnen und Grundschüler der damaligen vierten Klasse getestet. Hamburgs Schülerinnen und Schüler belegen dabei im Lesen Rang 14, im Kompetenzbereich Zuhören Rang 13 und in Mathematik Rang 14. In allen Kompetenzbereichen liegen die Ergebnisse der Stadtstaaten unter dem deutschen Mittelwert, die beiden anderen Stadtstaaten Berlin und Bremen liegen allerdings noch einmal jeweils deutlich hinter Hamburg. Diese Befunde entsprechen im Wesentlichen den Ergebnissen der nationalen Erweiterungsstudie IGLU-E (Internationale Grundschul-Lese-Untersuchung) aus dem Jahr 2006 und dem Hamburger Abschneiden im IQB-Ländervergleich aus dem Jahr 2009 in der Sekundarstufe I. mehr

05.10.2012 Pressemeldung Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB)