Bildungswesen

Ökonomische Schulbildung ist Ländersache

(hib/KTK) Die Vermittlung von wirtschaftlicher Bildung liegt in der Zuständigkeit der Länder. Darauf verwies die Bundesregierung in ihrer Antwort ([16/9946](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/099/1609946.pdf)) auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion über die "Defizite ökonomischer Bildung an allgemeinbildenden Schulen" ([16/9704](http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/16/097/1609704.pdf)). Zugleich betonte die Regierung, dass sie die Bundesländer vor allem im außerschulischen Bereich durch verschiedene Programme und Projekte unterstütze. mehr

18.08.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

Bildungsreise der Kanzlerin: Von frühkindlicher Bildung bis zum Studium

12 Bildungseinrichtungen in 10 Bundesländern wird Bundeskanzlerin Angela Merkel in den nächsten Wochen besuchen. Sie will sich umfassend über die Situation der Bildung in Deutschland informieren. mehr

18.08.2008 Pressemeldung Presse- und Informationsamt der Bundesregierung

Lehrerverbände fordern Reformstopp in der Schulpolitik

Die zurückliegenden drei, schulpolitisch von CDU/FDP verantworteten Jahre haben eine Vielzahl von Neuerungen und Veränderungen für Schulen, Eltern, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte mit sich gebracht. mehr

13.08.2008 Pressemeldung Philologenverband NRW (PhV NRW)

VBE: Mehr Bildungsgerechtigkeit ist weniger eine Frage des Wollens als eine Frage des Geldes

Die Förderung einer Elite, ohne dass gleichzeitig mehr für die intellektuelle Entwicklung der "breiten Masse" getan wird, sorgt automatisch für noch mehr Bildungsungerechtigkeit, moniert der Verband Bildung und Erzie-hung (VBE) Baden-Württemberg anlässlich der jüngsten repräsentativen Emnid-Umfrage. Kinder ausländischer Mitbürger, aus nichtakademischen Haushalten sowie von Geringverdienern und Arbeitslosen haben deut¬lich geringere Chancen, das Abitur und ein Hochschulstudium zu machen, und müssten daher schulisch besonders gefördert werden können. Das sei aber weniger eine Frage des Wollens als des Geldes, so der VBE-Sprecher. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband Baden-Württemberg

Lehrerverband kritisiert Bertelsmann-/Emnid-Umfrage als sehr fragwürdig

Der Deutsche Lehrerverband (DL) hat die von der Bertelsmann-Stiftung und vom Institut Emnid vorgelegte Umfrage zum schulischen Reformbedarf als sehr fragwürdig bezeichnet. Dieser Umfrage zufolge plädiert angeblich die Mehrheit der Bevölkerung für eine längere gemeinsame Schulzeit von sechs bis neun Jahren. mehr

12.08.2008 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

Der Schulbereich bedarf weiterer erheblicher Investitionen

"Der Start ins neue Schuljahr ist trotz zusätzlicher Investitionen in den Schulbereich von vielen offenen Fragen begleitet, die dringend einer Lösung bedürfen", so Udo Beckmann, Vorsitzender des VBE NRW. mehr

08.08.2008 Pressemeldung Verband Bildung und Erziehung, Landesverband NRW

GEW fordert kräftigen Investitionsschub für die Schulen

Zum Auftakt des neuen Schuljahres fordert die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) einen "Stufenplan" zur Verbesserung des Unterrichts an den 6.800 Schulen in NRW. Mit Hilfe eines Investitionsprogramms soll die Zahl der Schüler in den Klassen jährlich gesenkt und zusätzliche Personalstellen für innovative Schul- und Unterrichtsentwicklung sowie für die Entlastung der Schulleitungen mobilisiert werden. Die Gewerkschaft verlangt außerdem die Pflichtstunden für alle Lehrkräfte um eine Stunde zu verringern. mehr

07.08.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

15 Jahre Thüringer Schulgesetz – Kultusminister zieht positive Bilanz

Am 6. August 1993 trat das Thüringer Schulgesetz in Kraft und löste damit das vorläufige zeitlich befristete Thüringer Bildungsgesetz ab. Das Schulwesen im noch jungen Bundesland Thüringen wurde so auf eine dauerhaft tragfähige Grundlage gestellt. Thüringens Kultusminister Bernward Müller bezeichnet das Schulgesetz als eines der innovativsten Gesetze: "Das Gesetzgebungsverfahren fiel in die schwierige Zeit des Umbruchs nach der Wende. Viele nicht einfache Entscheidungen mussten getroffen werden. Grundlegende Weichenstellungen für die Zukunft wie die Gestaltung einer neuen Schulstruktur, die inhaltliche Neuausrichtung der Lehrpläne und des Unterrichts sowie die Zuordnung und Überprüfung des pädagogischen Personals wurden vorgenommen. Und dennoch haben wir es geschafft, im Jahre 1993 ein Schulgesetz zu schaffen, das bis heute in seinen wesentlichen Grundzügen Bestand hat und das der Ausgangspunkt für die Erfolgsgeschichte der Thüringer Schule geworden ist. In den letzten 15 Jahren wurde das Schulgesetz nur dreimal verändert, was Ausdruck für Kontinuität und Qualität ist" mehr

05.08.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Nicht Schüler versagen -- es sind wahlkampfbesessene Politiker

"Immer klarer zeigen sich die schulpolitischen Konturen für Lehrkräfte und Eltern kurz vor Schulschluss und vor der Landtagswahl", so der Präsident der abl-Lehrerverbände, Anton Huber, am Ende des Schuljahres 2007/08. mehr

31.07.2008 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bildungsrepublik Deutschland – bisher eine politische Worthülse!

Der Bund zieht sich immer mehr aus der Verantwortung zurück und die Kultusministerkonferenz kann nicht direkt eingreifen. Schulformen werden zusammengeführt, die Klassenstärke nimmt zu. Die Förderung von Schülerinnen und Schülern erfolgt aufgrund fehlender Ressourcen binnendifferenziert. Die Umstellung auf G8 soll laut Ministerien dazu beitragen, dass Lehrkräfte besser individuell fördern können. "Wir Eltern haben das Gefühl, dass man uns für dumm verkauft, denn unsere Kinder erfahren in der Schule immer weniger Unterstützung", beklagt Christine Sczygiel, Vorsitzende des BVL, Bundesverband Legasthenie und Dyskalkulie e.V. "Als Eltern sehen wir auch die Problematik der Lehrer, die immer mehr Anforderungen von den Kultusministerien auferlegt bekommen, ohne sie zu befähigen oder zu entlasten. Auf der Strecke bleiben dabei die Schüler", so Sczygiel. mehr

29.07.2008 Pressemeldung