Die bayerischen Universitäten und Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind sich mit Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch einig, dass die jüngste Kritik der Studierenden an der Umstellung auf Bachelor und Master ernst genommen werden muss. Handlungsbedarf in der konkreten Umsetzung besteht insbesondere bei der Anpassung der Studienkonzepte an die Erfordernisse eines zweistufigen Systems, einer sachgerechten Modularisierung und Kompetenzorientierung, der Einstellung des Prüfungsgeschehens auf die neuen Rahmenbedingungen. Zur Sicherstellung der Studierbarkeit der Studiengänge in der Regelstudienzeit haben adäquate Beratungsangebote und eine sachgerechte Studienorganisation Priorität. Die vorhandenen Spielräume, etwa bei den Regelstudienzeiten im Bachelor-Studiengang an den Universitäten, müssen noch stärker genutzt und die Anrechnungspraxis insbesondere bei Auslandsaufenthalten weiter flexibilisiert werden.
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23.07.2009
Pressemeldung
Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst